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(00096) 27.04.1999 14:34

Bürgerbefragung zur ÖPNV-Nutzung


Bochum, 27.04.1999
Nr. 91

Hier sind die Bürger gefragt
RUB- Arbeitskreis untersucht ÖPNV-Nutzung
Stadt Bochum bittet um Beteiligung an Befragungen


Kundenwünsche bestimmen die Fahrpläne und Leistungen im öffentlichen
Personennahverkehr (ÖPNV) mit - so soll es zumindest in Bochum sein.
Deshalb hat die Stadt die „Arbeitsgemeinschaft Mobilitätsverhalten“ der
RUB unter Leitung von Prof. Dr. Rainer Guski (Fakultät für Psychologie,
Lehrstuhl für Kognitions- und Umweltpsychologie) beauftragt, für die
Fortschreibung des Nahverkehrsplans im Mai 1999 eine Befragung
durchzuführen. In den nächsten Tagen werden 2.000 Haushalte im gesamten
Bochumer Stadtgebiet angeschrieben und über die bevorstehenden
Interviews informiert. Die Stadt Bochum bittet um eine rege Beteiligung
der Bürger, um möglichst aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen.

Befragung in drei Wellen

Im Mai werden die angeschriebenen Haushalte um ein kurzes telefonisches
Interview gebeten, wobei sie vor allem Fragen zur Nutzung verschiedener
Verkehrsmittel beantworten sollen. Anschließend sucht der „Arbeitskreis
Mobilitätsverhalten“ etwa 500 Personen, die freiwillig an konkreteren
Interviews teilnehmen: zur Zufriedenheit mit benutzten Linien (Bus und
Bahn), zu Haltestellen, Sicherheitsaspekten und Informationsleistungen
von Verkehrsunternehmen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf den
Bedürfnissen von Frauen sowie Personen, die in ihrer Mobilität
eingeschränkt sind, z. B. durch eine Behinderung. In einer dritten
Befragungswelle sollen Freiwillige zwei Wochen lang ein Fahrtenbuch
führen, in dem sie zurückgelegte Wege festhalten. Diese Fahrtenbücher
sollen zeigen, mit welchen Verkehrsmitteln sich Bochumer Bürger
fortbewegen.

Testfahrt zum Schluß

Schließlich werden einige der befragten Personen gebeten, an einer Fahrt
mit den öffentlichen Verkehrsmitteln teilzunehmen. Aus der Sicht der
Nutzerinnen und Nutzer wollen die Wissenschaftler prüfen, welche
Probleme für bestimmte Gruppen - Personen mit Kinderwagen, körperlich
eingeschränkte Fahrgäste - auftreten.

Weitere Informationen

Prof. Dr. Rainer Guski, „Arbeitskreis Mobilitätsverhalten“, Fakultät für
Psychologie der RUB, Tel.: 0234/700-2670, Fax: 0234/7094-308

Frau Pipper, Stadt Bochum, Amt für Bauverwaltung und Wohnungswesen,
Tel.: 0234/910-3343



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Mit freundlichen Gruessen

Dr. Josef Koenig
RUB - Ruhr-Universitaet Bochum
- Pressestelle -
44780 Bochum
Tel: + 49 234 700-2830, -3930
Fax: + 49 234 7094-136
Josef.Koenig@ruhr-uni-bochum.de

Schauen Sie doch bei uns mal rein:
http://www.rz.ruhr-uni-bochum.de/pressestelle

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