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(00076) 29.03.1999 14:15

Ab Sommersemester: Internet im Botanischen Garten


Bochum, 1. April 1999
Nr. 72


Internet im Botanischen Garten
Ab Sommersemester: WWW campusweit
Funktionen der Chipkarte werden ausgeweitet


Zwei Dinge waren auf dem Campus der RUB bislang unvereinbar: bei
schönem Wetter im Sommer draußen sitzen und Surfen im Internet. Der
starken Nachfrage von Studierenden, diesen Zustand zu ändern, tragen
das Rechenzentrum (RZ) und das Dezernat 8 für Informations- und
Kommunika-tionsdienste und Studierendenservice  jetzt Rechnung. Ab dem
1. April stehen im Botanischen Garten die ersten sogenannten
"Internetboxen" auf den Freiflächen zur Verfügung. Weitere Stationen
sollen im Laufe des Sommersemesters folgen, damit das Fernziel - WWW
wirklich campusweit - möglichst bald realisiert wird.


Kundenwunsch

Die Idee zum Internet unter freiem Himmel stammt aus dem
Universitätssekre-tariat, wo immer mehr Studierende nachfragten, ob es
die Computerterminals ("UFOs") auch an anderen Stellen des Campus gebe
- z. B. im Biergarten. In Zusammenarbeit mit der Werkstatt des RZ hat
das Dezernat 8 diese Anregung aufgegriffen und die wetterfeste
Internetbox entwickelt.


Und so funktioniert es

Die Internetbox ist ein unscheinbares Gehäuse, das sich je nach
Farbgebung harmonisch an seine Umgebung anpaßt. Unterirdisch ist die
Box an das Hochschul-Interne RechnerNetz (HIRN) angeschlossen, den
nötigen Strom bezieht sie aus Solarzellen auf dem Gehäusedeckel. Daher
befinden sich die Stationen nicht unter Bäumen oder an anderen
schattigen Stellen. Gegen ein Pfand von 25 DM erhalten Studierende im
Servicecenter des RZ das eigentliche Innenleben der Box, eine für
Laptops ausgelegte Stromversorgung, die einfach in das Gehäuse
eingesetzt wird. Diese aktiviert das im Gehäuse eingebaute
Chipkartenlesegerät. Der Rest funktioniert ebenso wie an einem festen
Terminal: Chipkarte hineinstecken, mit dem persönlichen Nutzernamen
und der ID-Nummer ins Netz einloggen und loslegen.


Ausdruck neben dem kühlen Blonden

eMails senden und empfangen, im Internet surfen - und bei Bedarf kann
man sich bestimmte Seiten auch demnächst auf dem Campus ausdrucken
lassen. Sobald der Biergarten zwischen GB und GC den Betrieb im
Sommersemester aufnimmt, wird es eine Ortsbegehung geben, um zu
prüfen, ob und wo genau man hier einen zentralen Drucker aufstellen
kann. Zumindest die Nutzer der Internetboxen, die noch auf den Wiesen
vor den G-Gebäuden installiert werden, können dann das Angenehme mit
dem Nützlichen verbinden: Internetrecherche, Druckauftrag, Bier
bestellen und dabei auf den Ausdruck warten. Die Abrechnung der Drucke
erfolgt über die Chipkarte.


Umtausch zum Vorzugspreis

Ob die Chipkarte damit zur Geldkarte wird oder ob Studierende in
regelmäßigen Abständen Rechnungen über die Ausdrucke erhalten, steht
noch nicht fest. Die Funktionen des neuen Studierendenausweises
erweitern sich durch die Internet-boxen allemal. Die RUB schafft damit
einen zusätzlichen Anreiz, der die Umstellung auf die Chipkarte
beschleunigen soll. Wer jetzt noch einen alten Studieren-denausweis
hat, aber auf den Komfort und die Möglichkeiten der neuen Technologie
nicht verzichten will, der kann ab dem 1. April vier Wochen lang zum
Vorzugspreis umsteigen: Für 12 DM statt der üblichen 15 DM
Unkostenbeitrag tauscht das Universitätssekretariat die Ausweise um.


Sorgenkinder N- und I-Gebäude

Die campusweite Versorgung mit den Internetboxen stößt dort an ihre
Grenzen, wo keine Wiesen zum Verweilen unter freiem Himmel einladen.
Insbesondere der flächendeckende Beton zwischen den N- und I-Gebäuden
bereitet den Verantwortlichen Kopfzerbrechen. Die mögliche Lösung: Mit
Mitteln aus der Finanzautonomie der RUB werden hier teils echte
(Bäume, Sträucher), teils künstliche (Rasen) Grünflächen angelegt und
mit Internetboxen versehen. Dafür müßten die natur- und
ingenieurwissenschaftlichen Fakultäten allerdings mit weniger Geld im
Haushaltsjahr 1999 auskommen. Einen entsprechenden Beschluß faßt das
Rektorat in seiner ersten Sitzung des Sommersemesters in Absprache mit
den betroffenen Fakultäten.


Weitere Informationen

Undine Ptaschek, Dezernat 8, Informations- und Kommunikationsdienste,
Tel.: 0234/700-3998, Fax: 0234/7094-615, eMail:
undine.ptaschek@uv.ruhr-uni-bochum.de


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Mit freundlichen Gruessen

Dr. Josef Koenig
RUB - Ruhr-Universitaet Bochum
- Pressestelle -
44780 Bochum
Tel: + 49 234 700-2830, -3930
Fax: + 49 234 7094-136
Josef.Koenig@ruhr-uni-bochum.de

Schauen Sie doch bei uns mal rein:
http://www.rz.ruhr-uni-bochum.de/pressestelle

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