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(00057) 09.03.1999 14:31

idw-Nutzerbeirat verabschiedet Resolution


Bochum,  Bayreuth, Clausthal, 08.03.1999
Nr. 13


idw-Nutzerbeirat: "Bitte weitermachen!"
Informationsdienst ist auf dem Weg zu einer Wissenschafts-
nachrichtenagentur


"Bitte weitermachen" - auf diese schlichte Formel brachte der
idw-Nutzerbeirat seinen Wunsch für das Weiterbestehen des
Informationsdienstes Wissenschaft (idw). Während seiner ersten Sitzung
in Frankfurt (Main) verabschiedete der Nutzerbeirat eine Resolution,
in der es heißt, daß "der idw ein wichtiges und notwendiges Instrument
darstellt, die veröffentlichungswürdigen Interessen der Einrichtungen
für Forschung und Lehre in die Medien zu transportieren. Dabei kommen
die Inhalte kompetent, schnell und effektiv zum Rezipienten. Die
Nut-zer des Dienstes - vor allem die wachsende Schar freier
Mitarbeiter von Hörfunk und Fernsehen - können auf eine verläßliche
und qualitativ hochwertige Infor-mationsquelle zurückgreifen". Dem
Beirat gehören 14 namhafte Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten aus
Print- und elektronischen Medien an.

 - Der vollständige Text der Resolution und die Liste der
Beiratsmitglieder sind am Ende dieser Presseinformation zu finden. -


Auf dieser ersten Sitzung haben die Initiatoren des idw die anwesenden
Mitglieder des Nutzerbeirats ausführlich über die Entwicklung des
Informationsdienstes in den letzten Monaten und über geplante
Verbesserungen informiert. Intensiv wurde mit den Journa-listinnen und
Journalisten außerdem über die noch offenen Entwicklungsperspektiven
des idw nach Ablauf der Förderphase im November 1999 diskutiert.

Der idw ist auf dem besten Weg, sich zu der deutschsprachigen
Wissenschaftsnachrich-tenagentur im Internet zu entwickeln. Ihm sind
inzwischen 387 wissenschaftliche Ein-richtungen angeschlossen,
darunter alle deutschen Universitäten, 110 Fachhochschulen und
sonstige Hochschulen, 14 Max-Planck-Institute, 35
Fraunhofer-Institute, 29 Institute der WGL sowie zahlreiche sonstige
Organisationen der Wissenschaft einschließlich der Deutschen
Forschungsgemeinschaft, der Hochschulrektorenkonferenz, der
Max-Planck-Gesellschaft und der Fraunhofer-Gesellschaft. Außerdem
haben sich dem idw mehrere namhafte Hochschulen und wissenschaftliche
Institute des deutschsprachigen Auslands angeschlossen, so auch das
berühmte Weizman-Institut (Israel).

An erster Stelle unter den Kerndiensten des idw steht der
Experten-Makler. Über ihn können Journalisten sich auf Anfrage schnell
und kompetent Experten zu Themen der Wissenschaft vermitteln zu
lassen. Des Weiteren bietet der idw ein kostenloses Abonne-ment von
Pressemitteilungen der angeschlossenen Institutionen; auf rund 4200
ist die Zahl der Abonnenten inzwischen angewachsen. In seinem Kiosk
hält der Informationsdienst eine große Zahl elektronischer Verweise
bereit, links zu Wissenschaftsmagazinen, Forschungsberichten,
Wissenschaftszeitschriften, Nachschlagewerken etc. im Internet.  Ein
weiterer wichtiger idw-Service, der Transfer-Makler, bietet
Unternehmen den Zugang zu rund 160 Transferstellen wissenschaftlicher
Einrichtungen; er ebnet insbeson-dere kleineren und mittelständischen
Wirtschaftsunternehmen den Weg zu Kooperatio-nen mit Experten aus der
Welt der Wissenschaft.

Der idw ist eine gemeinsame Initiative der Pressestellen der
Universität Bayreuth, der Ruhr-Universität Bochum und der Technischen
Universität Clausthal sowie des Rechen-zentrums der TU Clausthal. Er
wird seit November 1996 vom Bundesministerium für Bildung und
Forschung mit rund 1,7 Mio. DM gefördert.


Text der Resolution des idw-Nutzerbeirats:

"Wir Mitglieder des Nutzerbeirats sind auf dem Treffen am 25.2.99 in
Frankfurt/M. ausführlich über Machart und Nutzung des IDW informiert
worden. Fazit ist, daß der IDW ein wichtiges und notwendiges
Instrument darstellt, die veröffentlichungswürdigen Interessen der
Einrichtungen für Forschung und Lehre in die Medien zu transportieren.
Dabei kommen die Inhalte kompetent, schnell und effektiv zum
Rezipienten. Die Nutzer des Dienstes - vor allem die wachsende Schar
freier Mitarbeiter von Hörfunk und Fern-sehen - können auf eine
verläßliche und qualitativ hochwertige Informationsquelle
zu-rückgreifen.

Diesen mit Projektmitteln aufgebauten Informationsdienst nach drei
Jahren ersatzlos verschwinden zu lassen, wäre ein herber Verlust, den
sich die wissenschaftliche Publizi-stik als Dienstleister für die
Medien am Beginn eines Informationszeitalters nicht leisten dürfte.

Der IDW-Nutzerbeirat, Journalisten und Redakteure aus Print- und
elektronischen Medi-en, bittet Institutionen, Organisationen und
Personen eindringlich darum, alles ihnen mögliche zu tun, daß der IDW
in seiner jetzigen Form dauerhaft erhalten bleibt. Darüber hinaus muß
dem Informationsdienst eine Entwicklungsmöglichkeit hin zu
multimedia-len Angeboten gesichert werden."


Die Mitglieder des idw-Nutzerbeirats:

Irina Bosse (NDR, Hamburg)
Axel Fischer (freier Journalist, München)
David Globig (BR, München)
Monika Götsch (Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt, Hamburg)
Jochen Leffers (freier Journalist, Bochum)
Dr. Klaus-Dieter Linsmeier (Spektrum der Wissenschaft, Heidelberg)
Anke Müller (freie Journalistin, Dresden) Lothar Kuhn
(Wirtschaftswoche, Düsseldorf) Gerd Pasch (Deutschlandfunk, Köln) Gero
von Randow (ZEIT, Hamburg) Hans Schürmann (Handelsblatt, Düsseldorf)
Uwe Springfeld (freier Journalist, Berlin) Ulrich Schmitz
(Wissenschaft - Wirtschaft - Politik, Bonn) Ranga Yogeshwar (WDR,
Köln)





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Mit freundlichen Gruessen

Dr. Josef Koenig
RUB - Ruhr-Universitaet Bochum
- Pressestelle -
44780 Bochum
Tel: + 49 234 700-2830, -3930
Fax: + 49 234 7094-136
Josef.Koenig@ruhr-uni-bochum.de

Schauen Sie doch bei uns mal rein:
http://www.rz.ruhr-uni-bochum.de/pressestelle

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