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(00031) 03.02.1999 15:00

Neue Chancen in der Arbeitswissenschaft


Bochum, 03.02.1999
Nr. 31

Verbesserte Berufschancen im Selbststudium
Absolventenbefragung: Zufriedene "Kunden"
Ab 1. März wieder Lehrgänge am Institut für Arbeitswissenschaft


Die Methode macht's: Im angeleiteten (gecoachten) Selbststudium
erwerben Studierende am Institut für Arbeitswissenschaft (IAW) der RUB
Kompetenzen, mit denen sie ihre Berufsaussichten deutlich verbessern.
Das Angebot des IAW richtet sich sowohl an Berufstätige, die sich
weiterqualifizieren wollen, als auch an Absolventen, die gerade ein
Studium abgeschlossen haben. Ab dem 01. März 1999 können Interessierte
wieder zwischen sieben sechsmonatigen Lehrgängen wählen. Befragungen
von Teilnehmern zeigen, daß sie die Konzeption der Lehrgänge
überwiegend positiv bewerten und durch die praxisnahen Inhalte
Vorteile am Arbeitsmarkt gegenüber Mitbewerbern haben.

Vielfältige Möglichkeiten

Die vier Bereiche des IAW - Arbeitsökonomie (Prof. Dr. Erich Staudt),
Arbeitssystemplanung und -gestaltung (Prof. Dr. Herbert Schnauber),
Arbeitsorganisation und -gestaltung (Prof. Dr. Heiner Minssen) sowie
Personal und Qualifikation (Prof. Dr. Norbert Kailer) - decken mit den
Lehrgängen die gesamte sozial- und ingenieurwissenschaftliche,
personal- und betriebswirtschaftliche Bandbreite der
Arbeitswissenschaft ab. Durch ihren modulartigen Aufbau ist es
möglich, einzelne Lehrgänge unabhängig voneinander zu besuchen, aber
auch sinnvolle Ergänzungen vorzunehmen. Für jeden erfolgreich
abgeschlossenen Lehrgang erhalten die Teilnehmer ein
Hochschulzertifikat. Das IAW bietet außerdem das viersemestrige
Zusatzstudium Arbeitswissenschaft an: Nach sechs absolvierten
Lehrgängen, einer Diplomarbeit und einer mündlichen Prüfung kann man
den akademischen Grad "Diplom-Ar-beits-wissenschaftler" erlangen.

Kein Frontalunterricht ...

Inhaltlich und konzeptionell sind die Lehrgänge des IAW bisher
einzigartig in Deutschland. Sie bestehen aus einer Orientierungsphase,
dem gecoachten Selbststudium als "Herzstück", einer Klausur sowie
einer abschließenden Praxiswoche. Das IAW hat aus der Vergangenheit
gelernt, daß Crashkurse in Form eines Frontalunterrichts kaum geeignet
sind, Lehrinhalte zu vermitteln. Um das klassische
Lehrer-Schüler-Verhalten zu verhindern, übernehmen die Leiter der
Lehrgänge die Rolle von Moderatoren, die das Selbststudium anleiten
und Eigeninitiative der Lernenden fördern. Das bedeutet, die
Teilnehmer bestimmen ihre Ziele und Schwer-punkte, den Weg und die
äußeren Umstände, etwa den Zeitpunkt des Lernens, weitgehend selbst.

... und starker Praxisbezug

Die Praxiswoche bietet den Teilnehmern die Chance, ihre erworbenen
Kompetenzen anzuwenden - z. B. in Form von Rollen- und Planspielen,
Betriebsbesuchen, der Bearbeitung von Fallstudien aus der
betrieblichen Praxis oder der computergestützten Simulation
betrieblicher Abläufe. Dies beugt der Gefahr vor, Wissenschaft im
Elfenbeinturm zu betreiben. Die Evaluation der Lehrgänge durch
kontinuierlich stattfindende Absolventenbefragungen zeigt, daß die
Teilnehmer praxisnahe Inhalte vehement fordern. Aufgrund dieser
Befragungen aktualisiert und verbessert das IAW die Lehrgänge
permanent.

Deutliche Worte

Qualitative Interviews mit Absolventen und eine quantitative Erhebung
der H.I.S. GmbH Hannover (Hochschul-Informations-System) machen neben
konstruktiver Kritik auch deutlich, welche Vorteile sich für die
Teilnehmer der Lehrgänge ergeben: Durch die Zusatzqualifikation und
den Praxisbezug können sie sich von der Konkurrenz am Arbeitsmarkt
abheben. Mit dem Angebot des IAW lassen sich Lücken im Lebenslauf
vermeiden oder, im Falle bereits berufstätiger Teilnehmer, zusätzliche
Kompetenzen erwerben, die die persönlichen Aufstiegschancen erhöhen.
Absolventen einzelner Lehrgänge oder Diplom-Arbeitswissenschaftler
kommen manchmal auch ganz woanders unter, als vorher gedacht: der
Jurist in der Personalabteilung, die Historikerin im
Qualitätsmanagement von Unternehmen.

Weitere Informationen

Dr. Martin Kröll, Institut für Arbeitswissenschaft der RUB,
Universitätsstraße 150, 44780 Bochum, Tel.: 0234/700-3444, eMail:
martin.kroell@ruhr-uni-bochum.de; Internet:
http://www.iaw.ruhr-uni-bochum.de


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Mit freundlichen Gruessen

Dr. Josef Koenig
RUB - Ruhr-Universitaet Bochum
- Pressestelle -
44780 Bochum
Tel: + 49 234 700-2830, -3930
Fax: + 49 234 7094-136
Josef.Koenig@ruhr-uni-bochum.de

Schauen Sie doch bei uns mal rein:
http://www.rz.ruhr-uni-bochum.de/pressestelle

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