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4. Kongress zur Orthopaedischen Schmerztherapie



Bochum, 14.09.1998
Nr. 190

Irgendwann tut's weh
Das Warnsignal unseres Körpers: Schmerz
4. Kongreß zur Orthopädischen Schmerztherapie


Daß wir Karies haben oder ständig schief sitzen, merken wir erst, wenn
es weh tut. Schmerz - das ist das Warnsignal unseres Körpers. Doch es
gibt auch Fälle, da ist der Schmerz selber die Krankheit. Wie kommt es
zu chronischen Schmerzen und wie kann man sie behandeln? Fragen, mit
denen sich die Internationale Gesellschaft für orthopädische
Schmerztherapie (IGOST) auf ihrem 4. IGOST-Kongreß zum Thema "Der
Schmerz am Haltungs- und Bewegungsorgan: Tatsachen - Theorien -
Trends" befassen wird. Unter der Leitung von Prof. Dr. med. Jürgen
Krämer (Orthopädische Klinik, Universitätsklinikum der RUB im St.
Josef-Hospital Bochum) treffen sich Fachleute aus dem In- und Ausland
am 19. September 1998 im Kongresszentrum im Stadtpark, Klinikstr.
41-45, 44791 Bochum.

Volkskrankheit Rückenschmerzen

Wirbelsäulenbeschwerden nehmen immer mehr zu. Das Ziel der
Veranstalter ist daher, sowohl erfahrenen Therapeuten als auch
Einsteigern einen umfangreichen Einblick in die Schmerztherapie zu
geben. Auf dem Programm steht zunächst eine Einführung in die
Grundlagen des Schmerzes, die von der Anatomie über die Physiologie
bis zur Psychologie reicht. Denn chronische Rückenschmerzen lassen
sich nur dann endgültig therapieren, wenn man ihre genaue Ursache
findet. Vor der Behandlung stellt sich dann die Frage nach dem "Wie",
da die Möglichkeiten - je nach Diagnose - von der Akupunktur bis zur
Operation reichen. Den Abschluß bildet schließlich ein
berufspolitisches Symposium, in dem Vertreter verschiedener
Fachrichtungen und Organisationen sowie des Berufsverbandes zu Wort
kommen.

Weitere Informationen

Prof. Dr. R. H. Wittenberg, Orthopädische Klinik, Universitätsklinikum
der RUB im St. Josef-Hospital Bochum, Tel. 0234/509-2530, Fax:
0234/509-2532


Programm

08.30: Begrüßung

09.00: Was ist ein Nozizeptor? (Prof. Messlinger)

09.20: Neurophysiologie des Schmerzes - Tatsachen und Trends - Von
Schmerzentstehung bis zur Schmerzverarbeitung (Prof. Dr.
Zieglgänsberger)

10.00: Kriterien der Schmerzchronifizierung -Theorie und Praxis-
(Prof. Hasenbring)

11.10: Anatomische Grundlagen der rückenmarksnahen Analgesien (Prof.
Christ)

11.30: Systemische und intrathekale Applikation von Analgetika (PD Dr.
Geisslinger)

11.50: Opioidtherapie bei nichttumorbedingten Schmerzen (Dr.
Müller-Schwefe)

12.10: Akupunktur beim chronischen Schmerz (Dr. Bachmann)

14.00: Postoperative Schmerztherapie mittels patientenkontrollierter
interskalenärer Plexusblockade in der Schulterchirurgie (Dr. Bertram)

14.08: Schmerztherapie mittels Subacromialkatheder in der
Schulterchirurgie - Opioide versus Bupivacain (Dr. Meiser)

14.16: Ergebnisse interventioneller orthopädischer Schmerztherapie
beim lumbalen Bandscheibenvorfall (Dr. Baron)

14.24: Ergebnisse des mutimodalen Therapieprogrammes in der
konservativen orthopädischen Klinik (Dr. Riedl)

14.32: Der Schmerzpatient in der orthopädischen Rehabilitationsklinik
(Dr. Bauer)

14.40: Verlaufsuntersuchung zum cervicalen Bandscheibenvorfall (Dr.
Heckmann)

14.50: Was erwarten Schmerzpatienten vom Orthopäden? (Prof. Nentwig)

15.20 : Stoßwellentherapie zur Schmerzbehandlung -Ergebnisse und
Wertigkeit- (Dr. Lanzer)

15.30: Standard operativ-invasiver Therapie bei Radikulopathien (Dr.
Wittenberg)

15.50: The value of radioculography in patients with acute or
chronical sciatic leg pain (Dr. van Akkerveeken)

16.10: Spinal injections (Dr. Bush)

17.20: Bericht zur Lage: Kammer - KV - Kolloquium (Dr. Locher)

17.35: Perspektiven der Schmerztherapie (Dr. Zenz)

17.50: Der Schmerzpatient in der orthopädischen Klinik (Prof. Krämer)

18.05: Der Schmerzpatient in der orthopädischen Praxis - Utopie -
Strategie - Realität (Dr. Strohmeier)

18.20: Round-Table-Diskussion




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Mit freundlichen Gruessen

Dr. Josef Koenig
RUB - Ruhr-Universitaet Bochum
- Pressestelle -
44780 Bochum
Tel: + 49 234 700-2830, -3930
Fax: + 49 234 7094-136
Josef.Koenig@ruhr-uni-bochum.de

Schauen Sie doch bei uns mal rein:
http://www.rz.ruhr-uni-bochum.de/pressestelle

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