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Bochum, 10.07.1998
Nr. 148

RUB entwickelt weltweit einsetzbaren Test
Förderung des Wissenschaftsstandortes Deutschland
"Deutsch als Fremdsprache" für ausländische Studienbewerber


In Kooperation mit der Fern-Universität Hagen und dem Goethe-Institut
München hat das Seminar für Sprachlehrforschung der Ruhr-Universität
Bochum, vertreten durch Prof. Dr. K.-Richard Bausch und Dr. Karin
Kleppin, den Zuschlag bekommen, einen weltweit einsetzbaren Sprachtest
"Deutsch als Fremdsprache (TestDaF)" für ausländische Interessenten zu
entwickeln, die sich um einen Studienplatz an einer deutschen
Hochschule bewerben wollen. Der Deutsche Akademische Austauschdienst
(DAAD), der dieses Forschungsprojekt ausgeschrieben hatte, stellt
hierfür 1,7 Millionen Mark zur Verfügung.

Test im Heimatland bestehen

Wie mit dem TOEFL, so Prof. Bausch, für den anglo-amerikanischen Raum
bereits üblich, soll dieser standardisierte Sprachtest ausländischen
Studienbewerbern bereits in ihrem Heimatland eine von allen deutschen
Hochschulen anerkannte Überprüfung ihrer deutschen Sprachkenntnisse
ermöglichen. Der Einsatz eines solchen TestDaF wird ein Meilenstein
auf dem Weg der deutschen Hochschulen sein, den Anteil qualifizierter
ausländischer Studierender zu erhöhen. Er ist nicht nur für
ausländische Studienbewerber servicefreundlicher, sondern bietet ihnen
und den deutschen Hochschulen mehr Sicherheit in der Beurteilung der
Sprachfähigkeiten.

Bevor das Ausländergesetz greift

Bislang müssen ausländische Studienbewerber in Deutschland an der
jeweiligen Hochschule die Sprachprüfung (DSH) ablegen. Dies ist zeit-
und kostenintensiv. Bestehen sie die Prüfung nicht, greift nach einer
bestimmten Frist das Ausländergesetz.

Kooperationsformen

Bei dem Projekt TestDaF übernimmt die FernUniversität Hagen in
Zusammenarbeit mit dem Seminar für Sprachlehrforschung der
Ruhr-Universität Bochum die Entwicklung der Inhalte zum schriftlichen
Ausdruck, der Datenbanken, die Testinstallation und -analyse, das
Konzept einer Bildschirmpräsentation sowie Internet-Darstellungen. Das
Goethe-Institut entwickelt die Inhalte zum Hör- und Leseverständnis
und die Inhalte zum mündlichen Ausdruck.

Weitere Informationen

Prof. Dr. K.-Richard Bausch, Ruhr-Universität Bochum, Seminar für
Sprachlehrforschung, 44780 Bochum, Tel. 0234/700-5182 oder -3815, Fax
0234/7094-138, E-Mail: Karl-Richard.Bausch@ruhr-uni-bochum.de



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Mit freundlichen Gruessen

Dr. Josef Koenig
RUB - Ruhr-Universitaet Bochum
- Pressestelle -
44780 Bochum
Tel: + 49 234 700-2830, -3930
Fax: + 49 234 7094-136
Josef.Koenig@ruhr-uni-bochum.de

Schauen Sie doch bei uns mal rein:
http://www.rz.ruhr-uni-bochum.de/pressestelle

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