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Nasenoperationen - Life in Bochum



Bochum, 21.11.1996
Nr. 212

Mit dem Auge in die Nase
Moderne Endoskopie verringert Risiken
7. Intern. Kurs ueber Operationstechniken in der Nase


Was frueher zu den risikoreichsten Operationen gehoerte, nicht
zuletzt weil sie die Gefahr der Erblindung einschloss, ist heute
fast Routine von HNO-AErzten. Moeglich wird das insbesondere durch
Fiberglasendoskope - sie sind nur noch 4 Millimeter dick -, mit
denen die HNO-AErzte sprichwoertlich mit dem ,Auge in die Nase des
Patienten" eindringen. Im Sinne eines Erfahrungsaustausches
demonstrieren die HNO-Spezialisten der Ruhr-Universitaet Bochum die
modernen Operationstechniken auf dem "7. Internationalen Kurs fuer
endonasale Nasennebenhoehlenchirurgie" (2. Dezember bis 5. Dezember
1996, HNO-Klinik der Ruhr-Universitaet am St. Elisabeth-Hospital
Bochum). Unter der wissenschaftlichen Leitung von Oberarzt Dr. Horst
Luckhaupt werden in etwa 20 Operationen die neuen Erkenntnisse auch
ueber Videodemonstrationen vermittelt und in anschliessenden
Diskussionen erlaeutert. Die Veranstalter erwarten ca. 50-70
HNO-AErzte aus dem In- und Ausland. (Die Medien sind herzlich
willkommen.)

Wieder frei durchatmen 

Mit ca. 200 Operationen pro Jahr gehoeren Prof. Hildmann und seine
AErzte zu den erfahrenen Teams in der Technik der
Nebenhoehlenoperationen, die immer dann angezeigt sind, wenn eine
chronische Nasennebenhoehlenentzuendung vorliegt. Zu den Ursachen
dieser nicht nur laestigen Erscheinung zaehlen insbesondere die
individuellen Anlagen des Patienten, aber auch allergische
Reaktionen und - vermutlich in geringerem Masse als frueher
angenommen - die Luftverschmutzung. Bei der Operation wird unter dem
Einsatz neuer optischer Instrumente kranke Schleimhaut in den vier
Nasennebenhoehlen des Patienten, also den Kiefer- und Stirnhoehlen
sowie in den Siebeinzellen und den Keilbeinhoehlen, entfernt, so
dass der Patient wieder frei durchatmen kann.

Programm und weitere Informationen

P. Jeskulke, HNO-Universitaetsklinik im St. Elisabeth-Hospital
Bochum, Tel. 0234/612-281/-285, Fax 0234/612214



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Mit freundlichen Gruessen 

Dr. Josef Koenig 
RUB - Ruhr-Universitaet Bochum 
- Pressestelle - 
44780 Bochum 
Tel: + 49 234 700-2830, -3930
Fax: + 49 234 7094-136
Josef.Koenig@rz.ruhr-uni-bochum.de 

Schauen Sie doch bei uns mal rein: 
http://www.rz.ruhr-uni-bochum.de/pressestelle

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