Dr. Paul Fahr

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

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Ruhr-Universität Bochum
Fakultät für Ostasienwissenschaften
Sektion Sprache und Literatur Chinas
44780 Bochum

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Vorlesungszeit: i. d. R. montags, 13–15 Uhr (um Anmeldung wird gebeten); vorlesungsfreie Zeit: nach Vereinbarung

Kurzbiographie

2009–2012 Bachelorstudium in den Fächern Sinologie und Philosophie an der Universität Hamburg und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. 2012–2013 Sprachstudium des Modernen Chinesisch an der Nankai-Universität in Tianjin, Volksrepublik China, als Vollstipendiat des Deutschen Akademischen Austauschdienstes. 2013–2016 Masterstudium im Fach Klassische Sinologie in Münster. 2016–2020 Doktorand im Teilprojekt "Herrschaftssicherung durch Konsensorientierung: Die Institutionalisierung von Kritik in China von der Antike bis in die frühe Kaiserzeit" des Sonderforschungsbereichs 1167, "Macht und Herrschaft – Vormoderne Kon­figu­rationen in transkultureller Perspektive"; 2020 Promotion im Fach Sinologie in Münster. 2021–2022 Lehrstuhlvertretung Sektion Sprache und Literatur Chinas, Ruhr-Universität Bochum. Seit 2022 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projekt "Merito­kratie und Dynastizität in China" (Eigene Stelle).

Forschungsschwerpunkte

  • Herrschaftsverständnis und Herrschaftsinstitutionen im vormodernen China
  • Geschichtsschreibung (insbesondere Han)
  • Rezeption des chinesischen Kaisertums in der VR China
  • Wortfeld des 'Textes' im Klassischen Chinesisch

Ausgewählte Publikationen

  • Mit Thomas Crone und Christian Schwermann (Hgg.): Perduring Protest? Perspectives on the History of Remonstrance in China. (Studien zu Macht und Herrschaft; 7). Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht / Bonn University Press, 2023.
  • "Remonstrating under Difficult Circumstances: The Case of Wang Jia in 'Hanshu', Chapter 86". In: Thomas Crone, Paul Fahr und Christian Schwermann (Hgg.): Perduring Protest? Perspectives on the History of Remonstrance in China. (Studien zu Macht und Herrschaft; 7). Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht / Bonn University Press, 2023, 79–106.
  • "The Despotic State Reconsidered: On a Recent Debate in Chinese Academia". In: Oriens Extremus 60 (2023), 141–170.
  • "On General Terms for Texts in Early China". In: T'oung Pao 108.5–6 (2022), 559–587.
  • "On the Meaning of shi 事 in Han Historiography". In: T'oung Pao 107.1–2 (2021), 189–196.
  • Remonstration als Institution. Ein Beitrag zum Herrschaftsverständnis im frühen chinesischen Kaiserreich. (Veröffentlichungen des Ostasieninstituts der Ruhr-Universität Bochum; 71). Wiesbaden: Harrassowitz, 2021.
  • "Den Kaiser herausfordern? Die Herrschaft Wang Mangs vor dem Hintergrund der Thronfolge der Westlichen Han". In: Tilmann Trausch (Hg.): Norm, Normabweichung und Praxis des Herrschaftsübergangs in transkultureller Perspektive. (Macht und Herrschaft; 3). Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht / Bonn University Press, 2019, 263–290.
  • Mit Christian Schwermann: "'Konsensuale Herrschaft' im alten China. Eine begriffsgeschichtliche Annäherung". In: Linda Dohmen und Tilmann Trausch (Hgg.): Entscheiden und Regieren. Konsens als Element politischer Entscheidungsfindung. (Macht und Herrschaft; 9). Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht / Bonn University Press, 2019, 177–196.