Willkommen

Die Sektion Sprache und Literatur Chinas bietet ein breites Lehrangebot zu den Bereichen chinesische Sprache, Literatur und Kultur im Allgemeinen. Der Schwerpunkt in der Forschung liegt auf der Literatur- und Sprachwissenschaft, wobei derzeit Forschungsprojekte zur historischen Semantik des Klassischen Chinesisch, zu antiken chinesischen Dokumenten, zur vormodernen chinesischen Literatur und zur Literatur der Volksrepublik China laufen. Bei uns werden auch die meisten der für den Bachelor-Studiengang Wirtschaft und Politik Ostasiens verbindlichen Sprach- und Lektürekurse für Modernes Chinesisch sowie das Modul Klassisches Chinesisch im Rahmen des Bachelor-Studiengangs Koreanistik abgehalten. Der Sektion angeschlossen sind das Richard-Wilhelm-Übersetzungszentrum, das Centre for the Study of Traditional Chinese Cultures (CSTCC, Zhongguo Chuantong Wenhua Yanjiu Zhongxin 中國傳統文化研究中心) und die Forschungsstelle für taiwanische Kultur und Literatur (Research Unit for Taiwanese Culture and Literature).

Aktuelles

Dissertation und Disputation von Paul Fahr

Die Sektion Sprache und Literatur Chinas gratuliert dem Kollegen Paul Fahr, der seine Dissertation eingereicht und die Disputation bereits erfolgreich bestanden hat! Der Titel der mit summa cum laude bewerteten Arbeit lautet: "Remonstration als Institution – Ein Beitrag zum Herrschaftsverstädnis im frühen chinesischen Kaiserreich".

SFB "Macht und Herrschaft" in Kooperation mit der Universität Bonn

Seit Juli 2016 ist Prof. Schwermann Leiter des Teilprojekts "Herr­schafts­sicherung durch Konsensorientierung: Die Institutionalisierung von Kritik in China von der Antike bis in die frühe Kaiserzeit" im DFG-geförderten Sonder­forschungs­bereich 1167 "Macht und Herrschaft – Vormoderne Kon­figu­rati­onen in transkultureller Perspektive", der an der Universität Bonn angesiedelt ist.
Das Teilprojekt, das sich mit der Geschichte der Remonstration (jiàn 諫, jiànyì 諫議) im antiken China befasst, will prüfen, ob eine zunehmende Macht­verdichtung bei Hofe und eine entsprechend große Konkurrenz innerhalb der Elite die Entwicklung eines spezifischen chinesischen Verständnisses von Macht und Herrschaft mit beeinflusst hat. Es will ferner untersuchen, inwieweit die Institutionalisierung von Kritik in Form von Remonstrationen aus Sicht der Herrschenden eine Herrschaftstechnik war. In direktem Zusammenhang und in enger Wechselwirkung mit diesem Komplex steht schließlich die Frage nach der Entwicklung von Herrscherkritik im Untersuchungszeitraum, ihren Ursprüngen, ihren Formen und ihrer Konzeption sowie ihrer Zielsetzung aus Sicht der Kritiker.

Neue Absolventin für das Lehramt Chinesisch

Die Sektion Sprache und Literatur Chinas gratuliert Frau Saskia Textor, die erfolgreich das Lehramtsstudium mit Abschluss Master of Education abgeschlossen hat! Frau Textor wird zum 1. November 2019 in den Vorbereitungsdienst eintreten und ihr Referendariat in den Fächern Chinesisch und Deutsch an der Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Dortmund beginnen.

Neues China-Zentrum eröffnet

Zhongguo, der heutige Eigenname Chinas, bezeichnete ursprünglich die Länder und nicht das Reich der Mitte. Schon im Altertum gab es dort mehr als nur eine chinesische Kultur. Mit der Übernahme der chinesischen Schrift und der klassischen chinesischen Literatursprache in Japan, Korea und Vietnam verbreitete sich dieses vielfältige kulturelle Erbe in ganz Ostasien und wandelte sich dabei ständig weiter. Sein Einfluss reicht bis in die Gegenwart hinein und ist Gegenstand des Centers for the Study of Traditional Chinese Cultures, das am 12. Juli 2019 feierlich eröffnet wurde (CSTCC: Konzept und Strate­gie des neuen Zentrums).

Besucheradresse

Universitätsstraße 134
3. Obergeschoss
D-44799 Bochum

Postadresse

Ruhr-Universität Bochum
Fakultät für Ostasienwissenschaften
Sektion Sprache und Literatur Chinas
Uni134 (3.20)
D-44780 Bochum

Leitung

Prof. Dr. Christian Schwermann
E-Mail:
Sprechstunde: Di, 14–16 Uhr, und n. V.
Universitätsstraße 134, Raum 3.11

Sekretariat

Cristina Maurillo, B. A.
E-Mail:
Universitätsstraße 134, Raum 2.13
Bürozeiten: 8–16 Uhr
Tel.: +49 (0)234 32-21855
Fax: +49 (0)234 32-14747