Immune Proteomics


Die protein-biochemische Charakterisierung des Gehirns ist von besonderem Interesse, um dessen Funktionsweise, aber auch neurologische Erkrankungen besser verstehen zu können. Vor allem bei den Volkskrankheiten Parkinson und Alzheimer gilt Altern als Hauptrisikiofaktor: hier sind spezifische Zellpopulationen im Gehirn betroffen. Wieso genau diese Neurone degenerieren, ist nicht geklärt. Welche Veränderungen diese Neurone während des Alterns protein-biochemisch durchlaufen und was zum sogenannten „krankhaften Altern“ und damit verbundener Neurodegenration führt, ist von großem Interesse. Zunächst werden die interessierenden Regionen und Zellen im Hirngewebe mittels Lasermikrodissektion ausgeschnitten und anschließend mittels Massenspektrometrie das Proteom näher charakterisiert.

Darüber hinaus gibt es immer mehr Hinweise, dass das Fortschreiten von neurodegenerativen Erkrankungen das Immunsystem aktiviert. Es ist sowohl von wissenschaftlichen und medizinischen Interesse, diese Autoimmunreaktionen zu untersuchen, Autoantikörper zu charakterisieren, und zu überprüfen üb diese sich als diagnostische Biomarker für die klinische Überwachung eignen.

Gruppenleiterin

Dr. Caroline May


Ruhr-Universität Bochum
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