Über uns

Ziele und Strategien unserer Lehre

Wir möchten, dass sich unsere Studierenden für Forschung begeistern. Hervorragende Lehre inspiriert und schafft es, den Funken überspringen zu lassen. Damit unsere Studierenden möglichst viel aus ihrem Studium machen können, folgt unsere Lehre klaren Zielen und einer eindeutigen Strategie.

Leitbild Lehre

„Lernen. Leisten. Gemeinschaft leben“ ist das Motto des Leitbilds Lehre an der RUB. Lehrende und Studierende tragen gemeinsam Verantwortung, stellen Werte in den Mittelpunkt ihres Handelns und bringen Vielfalt zur Entfaltung. Das Leitbild wurde aus der Mitte der universitären Gemeinschaft von einer Gruppe Lehrender und Studierender entwickelt. Es erfüllt dann seinen Sinn, wenn es durchdacht, diskutiert, aufgegriffen und gelebt wird. Dazu sind alle Mitglieder der RUB aufgerufen, egal ob Lehrende, Studierende oder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung.

Forschendes Lernen

Die RUB gestaltet ihre Lehre als forschendes Lernen. So erwerben Studierende im wechselseitigen Bezug von Theorie und Praxis eine reflexive Handlungskompetenz – die beste Grundlage für ihre spätere Berufstätigkeit, sei es innerhalb und außerhalb von Wissenschaft und Forschung. Studierende haben in vielen kleinen und großen Projekten die Möglichkeit aktiv an der Gestaltung der Lehrformate mitzuarbeiten.

Internationalisierung

Ihre Weltoffenheit zeichnet die Ruhr-Universität ebenso aus wie ihre Gastfreundschaft: Ob beim Erlernen von Deutsch als Fremdsprache, bei Fragen zum Aufenthalt in Bochum mit der Familie oder bei der akademischen Organisation – unser Welcome Centre heißt Lehrende aus dem Ausland willkommen und begleitet sie in ihrer neuen Heimat. Mobilität von Gastlehrenden fördert sie ebenso wie dauerhafte internationale Kooperationen in der Lehre, beispielsweise durch Joint und Double Degree Studiengänge.

Grenzenlose Bildung

Als eine von wenigen deutschen Hochschulen ist die Ruhr-Universität Bochum in mehrere erfolgreiche transnationale Großprojekte eingebunden. Als Mitglied im Utrechter Netzwerk, dem 32 Universitäten aus 27 Ländern angehören, wirkt die RUB aktiv daran mit, Curricula zu internationalisieren und Beschäftigte professionell auf Aufgaben im Bereich der Internationalisierung vorzubereiten.

Eine Auswahl der Maßnahmen:

  • Auf Englisch: Zehn rein englischsprachige Master-Studiengänge erleichtern internationalen Studierenden den Zugang zur akademischen Welt und bereiten deutschsprachige Studierende auf den globalen Arbeitsmarkt vor.
  • In China: Gemeinsam mit dem Chinesisch-Deutschen Hochschulkolleg bieten wir einen Masterstudiengang in Maschinenbau und einen internationalen Studiengang in den Wirtschaftswissenschaften an.
  • Am Kap: Im South African German Centre for Development Research werden Führungskräfte im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit ausgebildet. Ermöglicht durch eine Kooperation der RUB mit der University of Western Cape in South Africa, schafft das Zentrum seit 2009 weltweite Forschungsnetzwerke.
  • Zu Besuch: Das Förderprogramm „Visiting Professors“ prämiert Fakultäten, die internationale Lehrende zu Gastaufenthalten auf dem Campus einladen.
  • Aus Asien: Mit der „Studienbrücke Deutschland“ bietet die Universitätsallianz Ruhr zusammen mit dem Goethe-Institut Moskau Schülerinnen und Schülern aus Osteuropa und Zentralasien mit exzellenten Deutsch- und Fachkenntnissen die Möglichkeit, direkt nach dem Schulabschluss ein Studium der MINT-Fächer an der RUB zu beginnen.

Digitalisierung

Digitale Angebote sind an der RUB schon lange gute Praxis und ermöglichen es Lehrenden ihre Lehrangebote multimedial zu ergänzen. Zu allen Fragen rund um die Digitalisierung und E-Learning in der Lehre gibt ein qualifiziertes Team hilfreiche Tipps und berät bei der Wahl und der Anwendung der passenden Online-Lehrmaterialien. Lehrende profitieren von vielfältigen Fortbildungen und werden bei ihren E-Learning-Vorhaben unter anderem durch das Förderprogramm „5x5.000“ unterstützt, das in jedem Semester fünf eLearning-Projekte mit je 5.000 Euro fördert. Die RUB hält außerdem eine sehr gute technische Infrastruktur für Lehr-Lernprojekte vor.

Profile bilden

Mit Wahlpflichtbereichen für Bachelor- und Master-Studierende schafft die RUB Raum für die individuelle Profilbildung der Studierenden. In Vorlesungen und Seminaren eröffnen unsere Lehrende ihre Studierenden die Möglichkeit, Praxiserfahrungen zu sammeln, Fremdsprachen auf wissenschaftlichem Niveau zu vertiefen, intensive Forschungsprojekte zu verfolgen oder interdisziplinäre Fragestellungen zu bearbeiten.

Evaluation für Innovation

Auf verschiedenen Ebenen setzen sich die Verantwortlichen für eine hohe Qualität in Lehre, Beratungen und Prüfungen ein. Im Dialog mit den Fakultäten und Einrichtungen legen wir dazu kurz- und langfristige Ziele fest. Gute Lehrideen werden durch Programme gefördert, um sie zu erproben und für alle nutzbar zu machen. Bei der Entwicklung fakultätsweiter Konzepte, zum Beispiel in den Bereichen Digitalisierung und Internationalisierung sowie zur systematischen Weiterbildung der Lehrenden, können Fakultäten und Einrichtungen die zahlreichen Angebote des Wissenschaftsdidaktischen Zentrums nutzen. Die datengestützte Evaluation der Lehr- und Studiensituation unterstützt das Dezernat für Hochschulentwicklung und Strategie mit verbindlichen Feedbackverfahren, deren Ergebnisse auch für die Zielvereinbarungen im Bereich Lehre genutzt werden.

Qualitätsmanagement im Dialog

Als Gradmesser für die Qualität in der Lehre nutzt die RUB die Evaluation einzelner Lehrveranstaltungen sowie die Ergebnisse von RUB-Befragungen der Studienanfängerinnen und -anfänger. Als zusätzliche Qualitätsindikatoren dienen regelmäßige Befragungen unserer Absolventinnen und Absolventen durch ein wissenschaftliches Forschungsprojekt des Instituts für angewandte Statistik, an dem sich rund 50 Hochschulen im deutschsprachigen Raum beteiligen. Im Rahmen der Bildungsinitiative Ruhrfutur nutzt die RUB die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen Hochschulen die spezifische Studiensituation im Ruhrgebiet besser zu ergründen.

Nach oben