Über die RUB
Campusentwicklung
Das Gebäude IC auf dem Campus der Ruhr-Universität.

So entwickelt sich der Campus der Ruhr-Universität

Die innere und äußere Entwicklung der Ruhr-Universität gehen Hand in Hand: flexible Forschungsstrukturen, moderne Lehre und effektive Dienstleistungen können sich auf dem Campus der Zukunft noch besser entfalten. Der „Campus als Lebensraum“ ist ein laufendes Großprojekt und eins der prägenden Zukunftsthemen zugleich.

Forschungsbau ZGH

Ein Zentrum für die Werkstoffforschung

Mit dem Zentrum für Grenzflächendominierte Höchstleistungswerkstoffe (ZGH) entsteht ein neues Gebäude mit Großgeräten zur Erforschung von Grenz- und Oberflächen in Werkstoffen. Dot beschäftigten sich Forscher mit Werkstoffen für extreme Bedingungen, der Erforschung von Werkstoffgrenzflächen und der Kombination von Struktur und Funktion in neuartigen Werkstoffen.

Mit einer Gesamtnutzfläche von 2.799 Quadratmetern verbindet der Forschungsbau die Gebäude IA und IB auf der Nordseite des Uni-Campus. Das Zentrum bietet rund 80 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Platz, die fachübergreifend neue Höchstleistungswerkstoffe erforschen.

Gesamtkosten – Bau und Erstausstattung belaufen sich auf rund 40 Millionen Euro. Das Projekt wird vom Bund und vom Land NRW gefördert.

IA und IB

Zwei neue Urgebäude entstehen

IA und IB sind die Urgebäude der Ruhr-Universität: Sie waren 1965 die ersten fertigen Gebäude auf dem Campus. Im Zuge der Campusmodernisierung wurden sie bis Ende 2015 zunächst vollständig zurückgebaut, nun werden sie in gleicher Form und Höhe wiederaufgebaut. Bis Mitte 2018 sollen sie fertiggestellt sein.

Ihre Dimension beeindruckt mit einer Fläche von rund 43.000 Quadratmetern – das entspricht etwa 300 Einfamilienhäusern. Das Land Nordrhein-Westfalen investiert hier rund 220 Millionen Euro. Die Gebäudeplanung stammt aus der Feder der Dortmunder Gerber Architekten GmbH.

Wenn die Gebäude IA und IB bezugsfertig sind, beheimaten sie künftig:

  • die Fakultät für Geowissenschaften mit dem Institut Geologie, Mineralogie und Geophysik und dem Geographischen Institut,
  • die Fakultät für Mathematik und
  • die Fakultät für Psychologie.

Forschungsbau ProDi

Ein Zentrum für die Proteindiagnostik

Auf dem Bochumer Gesundheitscampus entsteht das Zentrum für molekulare Proteindiagnostik – kurz ProDi. Es schlägt die Brücke zwischen der Ruhr-Universität, den Bochumer Universitätskliniken und Einrichtungen der Gesundheitswirtschaft.

Mit einer Gesamtnutzfläche von 4.309 Quadratmetern bietet das Gebäude exzellente Forschungsbedingungen für rund 150 Wissenschaftler und Kliniker. Auf vier Stockwerken beherbergt es ein klinisches Studienzentrum, Biophotonik, Proteomanalytik und Bioinformatik.

Es stärkt den Forschungsverbund PURE (Protein Research Unit Ruhr within Europe). Das PURE-Konsortium entwickelt innovative Methoden zur Frühdiagnose von Krebs und neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer.

  • Baubeginn / Spatenstich: November 2016
  • Gesamtkosten – Bau und Erstausstattung: rund 48 Millionen Euro
  • Gefördert vom Bund und vom Land NRW
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