Allgemeine Informationen zur Corona-Situation an der RUB

Seit dem 1. August 2020 läuft an der RUB der Betrieb unter Covid 19-Bedingungen. Er soll bis zum Ende des Wintersemesters gelten, also bis 31. März 2021 – soweit es die epidemiologische Entwicklung und die Vorgaben durch die Politik zulassen. Auf die aktuelle Entwicklung mit wieder ansteigenden Infektionszahlen ist die RUB gut vorbereitet. Unter anderem durch die Regelungen zum mobilen Arbeiten sind die Anwesenheitszeiten der Beschäftigten auf dem Campus reduziert. Das Wintersemester besteht zudem aus einem Mix aus vielen Online- und wenigen Präsenzveranstaltungen. Wichtige allgemeine Fragen und Antworten werden hier gesammelt. Detailregelungen, Informationen und Formulare werden darüber hinaus im Serviceportal bereitgestellt.

Wie läuft der Betrieb unter Covid-19-Bedingungen konkret ab?

(Stand: 30. Oktober 2020; bisweilen kommt es zu Anpassungen an die hier aufgeführten Regeln, über die wir in eigenen FAQ informieren)

Mund-Nase-Bedeckungen

Ab 29. Oktober 2020 wird die Maskenpflicht erweitert und besteht nicht mehr nur in den Gebäuden, sondern auch draußen auf dem gesamten Campus. In begründeten Ausnahmefällen, wenn ein ärztliches Attest zur Befreiung von der Mund-Nase-Bedeckungspflicht vorliegt, kann statt einer Mund-Nase-Bedeckung ein Gesichtsschild verwendet werden; dieser muss das gesamte Gesicht bedecken. Für Details siehe die FAQ vom 30. Oktober 2020.

Arbeiten

Alle Beschäftigten können seit dem 1. August 2020 mobile und Vorort-Arbeit kombinieren. Dazu sollen im Rahmen von Personaleinsatzkonzepten mindestens 50 Prozent der Arbeitsleistung im Rahmen der gegebenen organisatorischen, räumlichen und sozialen Möglichkeiten vor Ort erbracht werden.

Anmerkung: Die bislang geltende Regel für die Anwesenheitspflicht am Arbeitsplatz wurde am 29. Oktober 2020 wie folgt ergänzt: Sofern die Arbeitsleistung vollständig erbracht wird, kann in Absprache mit den Vorgesetzten der Anteil der Arbeitszeit im Homeoffice auch mehr als 50 Prozent betragen. Dienstbesprechungen und Gremiensitzungen sollten, wenn möglich, nicht in Präsenz, sondern digital durchgeführt werden.

Veranstaltungen

Für Veranstaltungen aller Art gilt, dass maximal 50 Personen in einem Raum zugelassen sind. Im Serviceportal gibt es dazu ein detailliertes Merkblatt. Auch Laborpraktika und andere Praxisveranstaltungen können mit bis zu 50 Teilnehmern durchgeführt werden, ebenso sportpraktische Übungen inklusive Hochschulsport. Veranstaltungen, für die es keine zwingende dienstliche Notwendigkeit gibt (Feste, Chor- und Theaterproben) sind weiterhin nicht möglich.

Prüfungen

Klausuren sind in Hörsälen mit fester Bestuhlung unter Beachtung besonderer Rückverfolgbarkeitsregeln (mit Sitzplatzregistrierung) wieder möglich. Für Prüfungen jeglicher Art (einschließlich Promotions- und Habilitationsprüfungen) liegt im Serviceportal eine Handreichung bereit.

Anmerkung: Die von der Politik Mitte Oktober 2020 beschlossenen Neuregelungen für Veranstaltungen und Versammlungen gelten nicht für den Lehr- und Prüfungsbetrieb, da diese gesondert in der Allgemeinverfügung für Hochschulen geregelt werden.

Universitätsbibliothek

Die Universitätsbibliothek erweitert ihr Angebot als Lernort , um mehr Plätze für Studierende, die Hausarbeiten oder Abschlussarbeiten schreiben, zur Verfügung zu stellen .

Dienstreisen und Exkursionen

Dienstreisen im Inland sind wieder möglich. Dienst- und Forschungsreisen ins Ausland können bei dringender Notwendigkeit unter Beachtung der länderspezifischen Reisewarnungen der Bundesregierung und besonderer Regelungen genehmigt werden. Auch Exkursionen im Inland sind wieder möglich.*

*Aufgrund der aktuellen Lage und zunehmender Infektionszahlen können sich die Regelungen für alle Dienst- und Forschungsreisen kurzfristig ändern. Die Entscheidung fällt letztendlich das Dezernat 3.

Die wichtigsten Regeln zur Zusammenarbeit

  • Abstand halten! Mindestens 1,5 Meter. Falls nicht möglich, Plexiglasabtrennung oder Mund-Nase-Bedeckung verwenden.
  • Mund-Nase-Bedeckungen: siehe oben.
  • Kommunikation: Jede Art von Kommunikation möglichst telefonisch führen, per E-Mail oder per Videokonferenz.
  • Begrüßungsrituale: Strikter Verzicht – Kein Händeschütteln! Keine Umarmungen!
  • Räume grundsätzlich: Regelmäßig lüften oder technische Lüftung eingeschaltet lassen.
  • Enge Räume: Aufzüge, Sanitärräume, Umkleiden, Kopierräume, Teeküchen und so weiter bevorzugt einzeln nutzen.
  • Sozialräume: Nutzung nur durch Personen, für die am Arbeitsplatz das Essen und Trinken verboten ist (Labor, Werkstatt). Nur einzelne oder wenige Personen gleichzeitig. Sitzplätze im Abstand von mindestens 1,5 Metern nebeneinander (nicht gegenüber).
  • Büroarbeitsplätze: Überwiegend in Einzelbüros, alternierend einzeln in Mehrfachbüros oder Homeoffice. Bei gleichzeitiger Nutzung durch mehrere Personen Sitzabstand von mindestens 1,5 Metern, möglichst nicht gegenüber. Hilfsweise Plexiglasabtrennung.
  • Werkstätten und Labore: Abstandsregeln beachten. Persönliche Schutzausrüstung nur personenbezogen benutzen. Werkzeuge nach Möglichkeit personenbezogen verwenden, regelmäßig reinigen und bei Nutzung durch mehrere Personen möglichst Handschuhe tragen.

Regeln bei Covid-19-Erkrankung, Symptomen, Kontakt, Auslandsaufenthalt

  • Positiv auf Covid-19 getestet: Personen, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, dürfen den Campus und die Einrichtungen der RUB erst wieder betreten, wenn das zuständige Gesundheitsamt die Quarantäne aufgehoben hat.
  • Symptome liegen vor: Bei Symptomen eines akuten Atemwegsinfektes (Husten, Schnupfen, Halsschmerzen mit/ohne Fieber) und/oder bei neu aufgetretenen Geruchs- oder Geschmacksstörungen nicht zur Arbeit erscheinen, sondern Kontakt mit dem Hausarzt aufnehmen (gegebenenfalls Covid-19 Test, Arbeitsunfähigkeit).
  • Kontakt mit erkrankter Person: Personen, die direkten Kontakt mit einer Covid-19 positiven Person hatten, dürfen erst nach Ablauf der vom Gesundheitsamt verhängten Quarantäne den Campus und die Einrichtungen der RUB betreten (frühestens 14 Tage nach dem Kontakt).
  • Nach Auslandsaufenthalt: Während der Quarantänezeit nach einem Auslandsaufenthalt (siehe Corona-Einreiseverordnung NRW) dürfen der Campus und die Einrichtungen der RUB nicht betreten werden. In Kürze wird eine Neuregelung der Quarantänebestimmungen nach Einreise aus einem ausländischen Risikogebiet erwartet. Voraussichtlich ab Mitte Oktober 2020 besteht eine verpflichtende Quarantäne für zehn Tage, die nur verkürzt werden kann, wenn frühestens am fünften Tag nach Einreise eine Testung mit negativem Ergebnis (nicht infektiös) erfolgt und das Gesundheitsamt die Quarantäne offiziell abkürzt.

Häufige Fragen und Antworten

Inwieweit wird die Maskenpflicht ausgeweitet? (30.10.2020)

Die Maskenpflicht gilt auf dem gesamten Campus, auch draußen. Auf allen Verkehrsflächen innerhalb der Gebäude und in Gemeinschaftseinrichtungen (Toiletten, Teeküchen und so weiter) ist eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.

Für Lehrveranstaltungen gilt außerdem: Auch am Sitzplatz während der Lehrveranstaltungen ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die Lehrenden dürfen auf eine Mund-Nasen-Bedeckung verzichten, wenn ein Mindestabstand von vier Metern zu den Studierenden eingehalten wird oder alternativ eine Plexiglasscheibe verwendet werden kann.

Für Lernräume gilt: Auch am Sitzplatz ist ab sofort eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.

Für Besprechungen, Sitzungen etc. gilt: Wenn ein Abstand von mindestens 1,5 Metern bei Besprechungen oder Sitzungen eingehalten ist und eine gute Raumlüftung gegeben ist, besteht zwar keine Maskenpflicht. Es wird jedoch empfohlen, wenn möglich, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.

In Büros gilt: In Büros, die von mehreren Personen gleichzeitig genutzt werden, muss bei Einhaltung eines Abstandes von 1,5 Metern und guter Raumlüftung keine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden. Das gilt auch, wenn der genannte Mindestabstand unterschritten ist, sofern eine Plexiglasabtrennung zwischen den Arbeitsplätzen installiert ist.

Wer darf noch in die Mensa? (30.10.2020)

Am 2. November 2020 ändern sich die Zugangsregelungen zur Mensa. Aufgrund der neuen Auflagen aus der Politik darf die Mensa nur noch wie eine Kantine betrieben werden. Zutritt haben deshalb nur noch Studierende sowie Beschäftigte von Akafö und RUB. Alle müssen beim Betreten des Mensagebäudes ihren Studierendenausweis oder Dienstausweis vorzeigen.
Allen anderen Gästen empfiehlt das Akafö, auf die To-Go-Angebote im Q-West und den Cafeterien auszuweichen. Das Q-West und das Restaurant im Beckmanns Hof schließen ab dem 2. November 2020 bis auf Weiteres.

Warum Mund-Nase-Bedeckungen helfen? (27.10.2020)

Durch eine Mund-Nase-Bedeckung können infektiöse Tröpfchen, die man zum Beispiel beim Sprechen, Husten oder Niesen ausstößt, abgefangen werden. Das Risiko einer Covid-19-Infektion kann nach einer aktuellen Studie um bis zu 70 Prozent verringert werden, wenn die Kontaktpersonen eine Mund-Nase-Bedeckung tragen. Dieses gilt jedoch nicht für Atemschutzmasken mit Ausatemventil, da hier die Ausatemluft durch das Ventil ungefiltert und sogar im direkten Strahl auf andere Personen trifft. Daher sind zur Vermeidung von Covid-19-Infektionen Atemschutzmasken mit Ausatemventil nicht geeignet und sollten nicht getragen werden. Mehr zum Thema im Serviceportal.

Wann öffnen die Mensa und die Cafeten wieder? (16.10.2020)

Die Mensa hat ab dem 20. Oktober 2020 wieder gegöffnet: werktags von 10.45 bis 15 Uhr. Das Akafö bietet zudem an mehreren Stellen auf dem Campus ein To-Go-Geschäft an. Außerdem haben einige Cafeten und das Q-West geöffnet. Weitere Informationen zu den Angeboten und zu aktuellen Entwicklungen finden sich auf den Seiten des Akafö.

Wo besteht eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung? (23.9.2020)

In allen öffentlichen Bereichen innerhalb der Gebäude der RUB besteht seit dem 1. Juli 2020 die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung. Entsprechende Schilder an den Gebäudeeingängen weisen darauf hin. In begründeten Ausnahmefällen, wenn ein ärztliches Attest zur Befreiung von der Mund-Nase-Bedeckungspflicht vorliegt, können die zuvor genannten Bereiche statt mit einer Mund-Nase-Bedeckung mit einem Gesichtsschild betreten werden; dieser muss das gesamte Gesicht bedecken.*

*Siehe auch die aktuellen FAQ zu diesem Thema vom 27. und 29. Oktober 2020.

Dürfen öffentliche Sitzbereiche in den RUB-Gebäuden zum Lernen genutzt werden? (29.7.2020)

Die RUB ist laut Corona-Schutz-Verordnung des Landes NRW dafür verantwortlich, alle Kontakte in ihren Gebäuden zu dokumentieren, damit das Gesundheitsamt im Fall einer Covid-19-Erkrankung die Kontaktpersonen des oder der Infizierten ermitteln kann. Daher ist es aktuell leider nicht möglich, öffentliche Sitzgelegenheiten in den Gebäuden der RUB als Lernort zu nutzen. Wir arbeiten jedoch an Konzepten, um bestimmte Bereiche des Campus als Lernort nutzbar zu machen. Bitte beachten Sie, dass Ansammlungen von Personen in Fluren und öffentlichen Bereichen aufgrund der Nicht-Rückverfolgbarkeit weiterhin untersagt sind! Studierende können die Gebäude der RUB nur aus triftigem Grund (zum Beispiel Präsenzveranstaltungen, Prüfungen, Bibliothekstermine, Beratungstermine) besuchen. Bei allen Lehrveranstaltungen, Besprechungen und so weiter muss die jeweils verantwortliche beziehungsweise einladende Person sicherstellen, dass die Kontakte dokumentiert werden. Weitere Informationen.

Wann und warum wird der Betrieb unter Covid-19-Bedingungen kommen? (13.7.2020)

Ab dem 1. August 2020 geht die RUB in den Betrieb unter Covid-19-Bedingungen über: Um RUB-Angehörigen sowie Besuchern einen wirksamen Infektionsschutz zu ermöglichen, sind die Angebote des Wintersemesters 2020/21 weitgehend digital; zugleich wird mit Blick auf die unbestimmbare Dauer der Pandemie eine Normalisierung der Arbeit ermöglicht. Der Covid-19-Betrieb gilt solange, bis die Hochschulleitung eine neue Phase bekanntgibt. Ziel ist es, dass diese Regeln – soweit es die epidemiologische Entwicklung und die Rahmensetzung der Politik zulassen – voraussichtlich bis Ende des Wintersemesters 2020/21 gelten, also bis zum 31. März 2021. Ziel der Öffnung ist es

  • das soziale Leben beim Arbeiten im geschützten Rahmen wieder zu ermöglichen und einer sozialen Isolation im Homeoffice entgegenzuwirken;
  • Arbeitsorganisation und -abläufe unter den geltenden Bedingungen zu optimieren.

Wann öffnet der Botanische Garten? (12.7.2020)

Der Botanische Garten ist seit Ende Juni wieder geöffnet, allerdings noch eingeschränkt. So gibt es nur einen Zugang am Betriebshof an der N-Südstraße. Geöffnet ist er montags bis sonntags von 10 bis 16 Uhr. Alle weiteren Details stehen auf den Internetseiten des Gartens.

Regeln für Besucherinnen und Besucher (Stand: 3.7.2020)

Auch für Besucherinnen und Besucher der RUB gelten besondere Regeln, die allen Mitgliedern der RUB als PDF zur Verfügung gestellt werden.

Welche Zugänge zu den Gebäuden sind geöffnet? (30.6.2020)

Seit dem 1. Juli 2020 sind die meisten Gebäude wieder über alle Eingänge und innerhalb der üblichen gebäudespezifischen Öffnungszeiten zu erreichen. Details dazu finden Sie im Serviceportal.

Wo bekomme ich Hilfe bei psychologischen Problemen, die durch die Maßnahmen rund um Corona hervorgerufen werden? (Stand: 6.4.2020)

Das LWL-Universitätsklinikum Bochum bietet für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bochum eine Telefon-Hotline an, um mithilfe von entlastenden Gesprächen psychische Krisen zu bewältigen. Die Corona-Hotline ist montags bis freitags zwischen 8 Uhr und 16 Uhr unter 0234 50774567 zu erreichen.

Außerdem bietet das RUB-Forschungs- und Behandlungszentrum für psychische Gesundheit eine anonyme Hotline für RUB-Angehörige und Bochumer Bürgerinnen und Bürger an, die aufgrund der aktuellen Coronakrise unter psychischem oder innerfamiliärem Stress leiden.

  • Beratung für Erwachsene:
    Montag bis Freitag, 18 bis 20 Uhr
    Hotline: 0234 3221100
  • Beratung für Kinder, Jugendliche und ihre Eltern:
    Montag bis Freitag, 16 bis 18 Uhr
    Hotline: 0234 3221101

Wer koordiniert die Maßnahmen an der RUB? (Stand: 23.3.2020)

Die RUB hat einen Krisenstab eingerichtet. Er stimmt mit den zuständigen Behörden ab, welche Maßnahmen getroffen werden müssen. Im Krisenstab sind die Hochschulleitung, die Studierenden- und die Personalverwaltung, die Organisations- und Personalentwicklung, der betriebsärztliche Dienst, die Stabsstelle Arbeitssicherheit, IT-Services und die Hochschulkommunikation vertreten.

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