... und mittendrin?

Tipps zur Ausführung des Amtes

Nehmen Sie aktiv an Gremien und Kommissionen teil!
Als dezentrale Gleichstellungsbeauftragte übernehmen Sie eine Steuerungsfunktion für die Verteilung von Fakultätsmitteln. Zielvereinbarungen und Leistungsorientierte Mittelvergabe sind die Handlungsgrundlage, um Ihr gleichstellungspolitisches Engagement zu begründen und bilden zugleich finanzielle Sanktionsinstrumente. Zudem haben Sie das Recht, in allen Kommissionen und Gremien, die in Ihrer Fakultät stattfinden, teilzunehmen. Als Mitglied müssen Sie eingeladen und informiert werden. Sie können zu allen Themen, die Ihre Arbeit betreffen, Stellung beziehen.

Nehmen Sie Fortbildungsangebote wahr!
Zur Ausführung Ihres Amtes ist es sehr vorteilhaft, aus den Erfahrungen Ihrer wissenschaftlichen Karriere zu schöpfen. Wenn Sie diese Ihren Kolleginnen empfehlen wollen, existieren die Fortbildungsmöglichkeiten für Wissenschaftlerinnen der Stabstelle „Interne Fortbildung und Beratung“, das
"S
cienceCareerNetRuhr" als Wissenschafts- und Karrierenetzwerk der "Universitäts Allianz Metropole Ruhr" und die Fortbildungen des Landes NRW. Die Angebote sind auch für Ihre privaten Ziele und Pläne dienlich.

Widmen Sie sich einem Projekt!
Vielleicht haben Sie schon eine bestimmte Idee, die Sie innerhalb des Amtes der Gleichstellungsbeauftragten umsetzen wollen? Möglicherweise sehen Sie in Ihrer Fakultät an bestimmten Stellen Handlungsbedarf? Oder es gibt ein Thema, dass Ihnen sprichwörtlich "unter den Nägeln brennt“?
Innerhalb Ihres Amtes haben Sie die Chance, ein Projekt zur Gleichstellungsarbeit durchzuführen! Mögliche Projekte können sein: Die Erstellung einer Informationsbroschüre, die Initiierung einer Aufklärungskampagne, die Durchführung einer kleinen Befragung, die Organisation einer Vortragsreihe, die Einrichtung eines Gesprächskreises/Netzwerks etc..
Sollten Sie abwägen, ob das Projekt Relevanz für Ihre Fakultät hat, beraten wir Sie gerne im Gleichstellungsbüro zu Ihrem Vorhaben.
Mögliche Themen für Gleichstellungsarbeit in der Fakultät können beispielweise sein: geschlechtergerechte Besetzung von Gremienämtern, Gender (-Kompetenz) in Forschung und Lehre, gendersensible Sprache in der Fakultät, geschlechtergerechte Mittelverteilung, Elternzeit, Sexismus am Arbeitsplatz, Sicherheit auf dem Campus etc..
Bitte verstehen Sie diese Auflistung als eine Anregung, denn den Handlungsbedarf in ihrer Fakultät können Sie aufgrund Ihrer Erfahrungen in der Wissenschaft am besten einschätzen.