Wie starte ich meine Arbeit?

Spinnen Sie ein Netz!
Zunächst empfehlen wir Ihnen, sich allen wichtigen Personen innerhalb und außerhalb Ihrer Fakultät in Ihrer Funktion vorzustellen. Es bietet sich an, kurze Termine von ca. 30 min. zu vereinbaren, um sich persönlich vorzustellen. Alternativ sind Telefontermine eine gute Möglichkeit, um Ihre Ziele zu vermitteln. Zunächst stellen Sie sich der Leitungsebene Ihrer Fakultät vor, der amtierenden Dekanin oder dem amtierenden Dekan.

Kontaktieren Sie die weiteren Gleichstellungsbeauftragten Ihrer Fakultät, falls Sie einander noch nicht bekannt sind. Zudem ist es sehr wertvoll für Ihre Arbeit, sich mit den Gleichstellungsbeauftragten anderer Fakultäten zu vernetzen. Zum Beispiel ist das monatliche Mittagessen ein informeller Rahmen, um fakultätsübergreifende Kontakte aufzubauen und zu pflegen.

Halbjährlich oder jährlich sollte in jeder Fakultät eine Frauenvollversammlung einberufen werden, auch diese ist ein gutes Forum zur Vernetzung. Die Frauenvollversammlung richtet sich statusübergreifend an alle weiblichen Mitglieder der Fakultät. Mögliche Inhalte für die Frauenvollversammlung sind: Wahl der Gleichstellungsbeauftragten, Stellenbesetzungverfahren, Zielvereinbarungen und weitere Genderthemen. Stimmen Sie mit den weiteren Gleichstellungsbeauftragten Ihrer Fakultät ab, wer dazu einlädt und setzten Sie halbjährliche oder jährliche Serientermine.

Stellen Sie sich den Kolleginnen aus dem Bereich Technik und Verwaltung innerhalb Ihrer Fakultät vor. Je nach Größe und Beschäftigtenzahl lohnt es sich, eine E-Mail zu verschicken und/oder Aushänge an Schwarzen Brettern aufzuhängen. Da manche Kolleginnen die Aufgaben und Inhalte Ihrer Arbeit nicht kennen, bietet es sich innerhalb der Vorstellungsrunde an, diese stichpunktartig aufzuzählen (Beratung für Frauen, Projekt XY, Beratung der Fakultät hinsichtlich gleichstellungpolitischer Arbeit).

Um campusweit Kontakte zu MTV Kolleginnen zu knüpfen, sind die Arbeitskreise der jeweiligen Gruppen die Adresse! Hierin vernetzen sich die Frauen, die in Sekretariaten, Prüfungsämtern, Laboren und Dekanaten arbeiten. Wenn Sie sich für die Arbeitskreise interessieren, nehmen Sie Kontakt zu Silvia Markard auf. Die Teilnahme an den Arbeitskreisen wird im Rahmen des Fortbildungsprogramms als Arbeitszeit anerkannt.