... und mittendrin?

Tipps zur Ausführung des Amtes

Nehmen Sie aktiv an Gremien und Kommissionen teil!
Als dezentrale Gleichstellungsbeauftragte haben Sie das Recht, in allen Kommissionen und Gremien, die in Ihrer Fakultät stattfinden, teilzunehmen. Als Mitglied müssen Sie eingeladen und informiert werden. Sie können zu allen Themen, die Ihre Arbeit betreffen, Stellung beziehen: Nutzen Sie dieses Recht! So rücken Sie gleichstellungspolitische Themen ins Bewusstsein Ihrer Fakultät. Bringen Sie in den Sitzungen immer den Fokus der Mitarbeiterinnen in Technik und Verwaltung ein und prüfen Sie kritisch, ob ihre Interessen in Entscheidungen berücksichtigt werden.
Beispiele für Kommissionen und Gremien in den Fakultäten sind:

  • Berufungskommissionen
  • Fakultätskommissionen

Auch unabhängig von Ihrem Amt können Sie als Mitarbeiterin in den zentralen Gremien der RUB mitarbeiten und so einen wichtigen Beitrag zu einer demokratischen Hochschulpolitik leisten!

Nehmen Sie Fortbildungsangebote wahr!
Zur Ausführung Ihres Amtes ist es sehr vorteilhaft, rhetorisch und kommunikativ stark zu sein. Das Wissen, wie Projekte gemanagt werden oder wie Sie sich erfolgreich präsentieren, ist sehr nützlich. Ganz gleich, ob Sie EDV-, Sprach- oder andere Kurse belegen, Fortbildungen bieten Ihnen die Chance, Ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten zu erweitern und Ihre Arbeit zu professionalisieren. Zudem lernen Sie in den Fortbildungsveranstaltungen Kolleginnen aus anderen Arbeitsbereichen kennen und nehmen im kollegialen Austausch Anregungen für Ihre eigene Arbeit mit. Sie erhalten hinsichtlich Ihrer Tätigkeiten und Erfahrungen ein berufliches und professionelles Feedback seitens der Lehrenden und der Teilnehmenden der Veranstaltung. Wenn Sie sich in dieser Hinsicht weiterentwickeln wollen, nutzen Sie die Fortbildungsmöglichkeiten der Stabstelle „Interne Fortbildung und Beratung“ und die Fortbildungen des Landes NRW. Die Angebote sind auch für Ihre privaten Ziele und Pläne dienlich.

Widmen Sie sich einem Projekt!
Vielleicht haben Sie schon eine bestimmte Idee, die Sie innerhalb des Amtes der Gleichstellungsbeauftragten umsetzen wollen? Möglicherweise sehen Sie in Ihrer Fakultät an bestimmten Stellen Handlungsbedarf? Oder es gibt ein Thema, dass Ihnen sprichwörtlich "unter den Nägeln brennt“?
Innerhalb Ihres Amtes haben Sie die Chance, ein Projekt zur Gleichstellungsarbeit durchzuführen! Mögliche Projekte können sein: Die Erstellung einer Informationsbroschüre, die Initiierung einer Aufklärungskampagne, die Durchführung einer kleinen Befragung, die Organisation einer Vortragsreihe, die Einrichtung eines Gesprächskreises/Netzwerks etc..
Sollten Sie abwägen, ob das Projekt Relevanz für Ihre Fakultät hat, oder wenn Sie beispielsweise wissen wollen, wie Sie anfangen können, beraten wir Sie gerne im Gleichstellungsbüro bei Ihrem Vorhaben.

Mögliche Themen für Gleichstellungsarbeit in der Fakultät können beispielweise sein: Arbeitsplatzbeschreibung und Entgeltgerechtigkeit, geschlechtergerechte Besetzung von Gremienämtern, gendersensible Sprache in der Fakultät, Elternzeit, Sexismus am Arbeitsplatz, Sicherheit auf dem Campus etc..
Bitte verstehen Sie diese Auflistung als eine Anregung, denn den Handlungsbedarf in Ihrem Arbeitsbereich können Sie aufgrund Ihrer Erfahrungen im Job am besten einschätzen.