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Gesellschaftlicher Wandel und Zukunft des Alterns
Ein gemeinsames Projekt von... |
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Stiftung Mercator GmbH (Förderung)
Huyssenallee 46 D-45128 Essen
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Die Stiftung Mercator in Essen initiiert und unterstützt Projekte für bessere Bildungsmöglichkeiten an Schulen und Hochschulen. Im Sinne Gerhard Mercators fördert die Stiftung insbesondere Vorhaben, die den Gedanken der Weltoffenheit und Toleranz durch interkulturelle Begegnungen mit Leben füllen und die den Austausch von Wissen und Kultur anregen. Sie entwickelt eigene Projekte, arbeitet mit Partnern zusammen und fördert gute Ideen anderer. Die Stiftung fühlt sich in besonderer Weise dem Ruhrgebiet verpflichtet. Die Stiftung Mercator unterstützt den Wissenschaftsverbund „Gesellschaftlicher Wandel und Zukunft des Alterns“ als gemeinsames Vorhaben der Ruhr-Universität Bochum und der Universität Dortmund, weil hier über institutionelle und fachliche Grenzen hinweg ein gesellschaftlich relevantes Thema wissenschaftlich angegangen wird. Aufbauend auf die Expertise der Beteiligten wird der Austausch von Wissen vielfältig initiiert und es werden Wissenschaftler, Studierende und Praxis in idealer Weise miteinander vernetzt. Der zweijährige Aufbau des Wissenschaftsverbunds wird durch die finanzielle Förderung der Stiftung Mercator in der Höhe von 365.000 Euro ermöglicht.
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Lehrstuhl für Allgemeine Soziologie, Arbeit und Wirtschaft Fakultät für Sozialwissenschaft
Prof. Dr. Rolf G. Heinze Ruhr-Universität Bochum
Lehrstuhl für Allgemeine Soziologie, Arbeit und Wirtschaft Fakultät für Sozialwissenschaft Verbundprojekt Gesellschaftlicher Wandel und Zukunft des Alterns Universitätsstr. 150 44780 Bochum |
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Der Lehrstuhl für Arbeits- und Wirtschaftssoziologie an der Ruhr-Universität Bochum ist an der Fakultät für Sozialwissenschaft angesiedelt. Unter der Leitung von Prof. Dr. Rolf G. Heinze beschäftigt sich der Lehrstuhl vor allem mit dem Wandel moderner Arbeits- und Wohlfahrtsgesellschaften. Entsprechend zeichnet sich das Forschungs- und Lehrprofil durch eine enge Verknüpfung von Theorie und Praxis sowie durch die interdisziplinäre Anbindung an andere Felder der Sozialwissenschaft aus. Das Themenspektrum des Lehrstuhls umfasst Arbeitsmarkt und Beschäftigung, Dienstleistungsgesellschaften, Globalisierung und Regionalisierung sowie Entwicklungsperspektiven moderner Wohlfahrtsstaaten und Zivilgesellschaften. In diesem Kontext spielt der demographische Wandel als übergreifende gesellschaftliche Entwicklung eine entscheidende Rolle. Besondere Schwerpunkte des Lehrstuhls sind die Senioren- und Gesundheitswirtschaft, die Wohnungswirtschaft und das bürgerschaftlichen Engagement im Alter.
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Lehrstuhl für Soziale Gerontologie an der Technischen Universität Dortmund Institut für Soziologie
Prof. Dr. Gerhard Naegele
Technische Universität Dortmund Lehrstuhl für Soziale Gerontologie Fachbereich 12 – Erziehungswissenschaften und Soziologie Emil-Figge-Str. 50 44227 Dortmund |
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Der seit 1992 an der Technischen Universität Dortmund existierende Lehrstuhl für Soziale Gerontologie bildet eine wichtige Einrichtung unter den sozial- und humanwissenschaftlichen Fächern der Universität sowie eine der zentralen Institutionen gerontologischer Lehre in Deutschland. So befindet sich hier einer der bisher wenigen Studiengänge mit einem ausschließlich alternsbezogenem Schwerpunkt. Der unter der Leitung von Prof. Dr. Gerhard Naegele bestehende Lehrstuhl widmet sich trotz einer interdisziplinären Ausrichtung schwerpunktmäßig den Fragen sozialpolitikwissenschaftlicher und soziologischer Alternsforschung. Im Zentrum der Lehrtätigkeit steht nicht nur die Vermittlung von sozialgerontologischem Grundlagenwissen, zu dem Aspekte der Demographie, der Lebenslageforschung und der Analyse gesellschaftlicher Rahmenbedingungen für ein gutes Altern gehören, sondern ebenfalls die vertiefende Auseinandersetzung mit sozialpolitisch relevanten Herausforderungen alternder Gesellschaften. Eine Besonderheit bildet die enge Kopplung des Lehrstuhls an die ebenfalls seit 1992 bestehende Forschungsgesellschaft für Gerontologie (FfG), mit deren Hilfe es möglich ist, die Lehre stets mit aktuellen Forschungsergebnissen zu verbinden.
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Klinik für Altersmedizin und Frührehabilitation Medizinische Fakultät
Prof. Dr. med. Ludger Pientka
Klinik für Altersmedizin und Frührehabilitation Marienhospital Herne, Klinikum der Ruhr-Universität Bochum Widumerstr. 8 44627 Herne |
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Prof. Dr. med. Ludger Pientka ist Sprecher für Altersmedizin an der Medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum und Ärztlicher Direktor der Klinik für Altersmedizin und Frührehabilitation im Marienhospital Herne (Klinikum der Ruhr-Universität Bochum). In der Klinik steht der alte Mensch im Mittelpunkt, dessen Krankheitssituation besonders deutlich durch Störungen des Gleichgewichts zwischen Soma, Psyche und sozialer Umgebung gekennzeichnet ist. Aufgrund der Multimorbidität, d.h. aufgrund der Tatsache, dass nicht nur die Häufigkeit der Erkrankungen mit dem Alter zunimmt, sondern dass im Alter auch gleichzeitig mehrere Erkrankungen nebeneinander auftreten, sind Diagnostik und Therapie nicht nur erschwert, sondern bedürfen der gezielten fachübergreifenden Beratung. Prävention und fachgerechte Rehabilitation sind deswegen besonders wichtig, weil sie wesentlich dazu beitragen, das Risiko der Pflegebedürftigkeit zu verhindern.
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Institut Arbeit und Technik Forschungsschwerpunkt Gesundheitswirtschaft und Lebensqualität
PD Dr. Josef Hilbert
Institut Arbeit und Technik – Forschungsschwerpunkt Gesundheitswirtschaft und Lebensqualität Ruhr-Universität Bochum – medizinische Fakultät Munscheidstr. 14 45886 Gelsenkirchen |
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PD Dr. Josef Hilbert ist Privatdozent an der medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum und Leiter des Forschungsschwerpunkts Gesundheitswirtschaft und Lebensqualität am Institut Arbeit und Technik (IAT) in Gelsenkirchen. In diesem Forschungsschwerpunkt wird untersucht, welche Maßnahmen und Strategien in der Gesundheits-, Sozial- und Seniorenwirtschaft ergriffen werden können, damit die Chancen für mehr Lebensqualität, Wachstum und Beschäftigung auch realisiert werden. Es geht darum, die Innovationsfähigkeit der Gesundheits-, Sozial- und Seniorenwirtschaft zu stärken, Wachstum und Beschäftigung auszubauen, Leistungsfähigkeit und Effizienz zu steigern und damit zur Verbesserung der Lebensqualität der Bevölkerung beizutragen. Das Forschungsprogramm eröffnet neue Perspektiven, um Einrichtungen, Unternehmen und Regionen Handlungsmöglichkeiten und Gestaltungsansätze aufzuzeigen und zu erproben. Für die Gesundheits-, Sozial- und Seniorenpolitik, aber auch für die Wirtschaftspolitik werden aus den gewonnenen Erkenntnissen Vorschläge für Aktivierungsmöglichkeiten abgeleitet, die Wachstums- und Beschäftigungschancen unter Wahrung von Solidarität und Gerechtigkeit fördern.
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