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BWL für Nichtökonomen

 

Name des Dozenten

Prof. Dr. Stefan Winter

Titel der Veranstaltung

Einführung in die BWL für Nichtökonomen

Frequenz

einmal jährlich im Sommersemester

Tag, Zeit, Ort

Vorlesung:

-

Übung 1:

-

Übung 2:

-

Art und Dauer der Veranstaltung

Vorlesung, 2-std.

 

 

 

Charakterisierung der Veranstaltung

 

Die Veranstaltung führt Studierende nicht-wirtschaftswissenschaftlicher Studiengänge in die Thematik des Fachs Betriebswirtschaftslehre ein.

Im Laufe der Veranstaltung wird zunächst erläutert, mit welchen Problemen sich das Fach Betriebswirtschaftlehre befasst. Betriebswirtschaftslehre wird verstanden als diejenige Verhaltenswissenschaft, die optimale Entscheidungen zur Einkommenserzielung und Risikosteuerung untersucht. Die Frage nach optimalen Entscheidungen betrifft dabei sowohl Probleme individuellen als auch kollektiven Verhaltens. Eine Reihe von betriebswirtschaftlichen Problemen betrifft nur den Entscheidungsträger selbst und kann daher ohne Berücksichtigung anderer Akteure analysiert werden (sog. Robinson Crusoe Ökonomie). Das wirtschaftliche Zusammenleben in modernen Gesellschaften ist jedoch durch hohe Arbeitsteilung gekennzeichnet. Daraus ergeben sich Probleme der Verhaltensabstimmung, die ebenfalls einer betriebswirtschaftlichen Analyse zugänglich sind. Im Blickpunkt der Veranstaltung stehen zwei zentrale Mechanismen der Verhaltensabstimmung, nämlich der Marktmechanismus und die Verhaltensabstimmung in Unternehmen. Zentrales Merkmal des Marktmechanismus ist die Gleichberechtigung der Tauschpartner, das Verhalten wird ausschließlich über die Tauschbedingungen ("Preise") gesteuert. Dem steht die Verhaltensabstimmung in Unternehmen gegenüber, die auf hierarchischen Weisungsbeziehungen beruht. In der Veranstaltung wird der Frage nachgegangen, unter welchen Bedingungen welche Art der marktlichen oder unternehmerischen Verhaltensabstimmung jeweils zweckmäßiger ist.

 

Voraussetzungen

 

Das Modul eignet sich für interessierte Studierende in jedem Studienabschnitt und erfordert keine speziellen Vorkenntnisse. Studierende der Wirtschaftswissenschaft können an diesem Modul nicht teilnehmen!

Das Belegen dieser Veranstaltung schließt die Wahl der Veranstaltung BWL für Ingenieure aus.

 

Klausur

 

Durch das Bestehen der Abschlussklausur können (je nach Maßgabe der geltenden Prüfungsordnung) Leistungspunkte erworben werden.

Die Klausur wird am 9.07.2012 in der Zeit von 16:00 - 18:00 Uhr im Hörsaal HGC 10 geschrieben.

 

Unterlagen

 

Die Vorlesungs- und Übungsmaterialien stehen für Sie im Blackboard bereit.

Das erforderliche Passwort finden Sie im Passwortverteiler der Fachschaftsinitiative unter http://www.fsi-wiwi.de/.

 

Gliederung

 

  1. Was ist Betriebswirtschaftslehre?
    Literatur: Neus, Kapitel 1

  2. Das Menschenbild in der Betriebswirtschaftslehre
    Literatur: Neus, Kapitel 1,2 und S. 436-437, 452-461

  3. Optimale Entscheidungen in der Betriebswirtschaftslehre
    Literatur: Neus, Kapitel 2 und S. 467-483

  4. Kooperationsvorteile
    Literatur: Neus, S. 55-70

  5. Koordination über Märkte
    Literatur: Neus, S. 70-85, (freiwillig: Jedes Einführungslehrbuch in die Mikroökonomik, Abschnitt über Allgemeine Gleichgewichtstheorie)

  6. Marktfehler
    Literatur: Neus, Kapitel 4

  7. Koordination in Unternehmen
    Literatur: Neus, S. 118-130, 169-174

  8. Personalwirtschaft
    Literatur: Neus, S. 203-234

  9. Investition und Finanzierung
    Literatur: Neus, S. 281-317

 

Literaturhinweise

 

Neus, Einführung in die Betriebswirtschaftslehre, 4. Aufl. Tübingen 2005.

 

Evaluationen

 

Sommersemester 2012

Sommersemester 2010

Sommersemester 2008