Profil des Instituts
Seit der Gründung im Jahre 1988 haben sich die Arbeitsfelder des Institutes insbesondere im Bereich der Forschung deutlich erweitert. Neben der zunehmenden Bedeutung des internationalen Vergleiches industrieller Ballungsräume, insbesondere im Bereich der Flächenentwicklung wurde das Arbeitsfeld Sozialberichterstattung und -forschung 1998 als ein neuer Schwerpunkt der Arbeit entwickelt. Das Feld der Vergleichenden Lokal- und Regionalpolitik wird zukünftig wieder einen größeren Stellenwert in der Institutsarbeit einnehmen.
„Bedingungen, Wirkungen und Folgen des Strukturwandels erforschen“
Auf dieser Ebene geht es um die interdisziplinäre Erforschung der Bedingungen sowie der Wirkungen und Folgen des Strukturwandels im Ruhrgebiet bzw. im internationalen Vergleich altindustrieller Ballungsräume. ZEFIR konzentriert sich schwerpunktmässig auf Wandlungen im Zeitraum nach dem zweiten Weltkrieg (den 1960er Jahren) und perspektivisch (ex ante) Entwicklungen bis 2030 in den Blick nehmen. Die inhaltlichen Ergebnisse der Forschungen des Instituts einschließlich innovativer Methodenentwicklungen (z.B. neue Formen regionaler und lokaler Sozialberichterstattung) werden an die Akteure in der Region zu vermitteln.
„Strukturwandel aktiv und kritisch begleiten"
In diesem Schwerpunkt geht es sowohl um die kritische und aktive wissenschaftliche sowie fachliche Begleitung als auch um den Erwerb und die Vermittlung von Kompetenz zur Bewältigung des Strukturwandels. In diesem Zusammenhang werden interdisziplinäre Forschungskooperationen entwickelt und bestehende fortgeführt, dazu dient auch die stärkere Vernetzung mit der Wissenschaft im In- und Ausland. Ferner werden, insbesondere zu Kommuenen, auch formale Kooperationen betrieben.
„Politikberatung und Dienstleistungen für Akteure in der Region“
ZEFIR stellt (unter Einsatz neuer Medien) aktuelle und differenzierte handlungsrelevante Informationen für die Akteure lokaler und regionaler Politik berei und greift dabei u.a. auf regionalisierte Mikrodaten der amtlichen Statistik als bislang auf dieser Ebene noch nicht allgemein nutzbare Quelle zurück. Aus der Wahrnehmung der Transferfunktion ergeben sich wichtige Impulse für Methodenforschung und anwendungsbezogene Projekte des Instituts. ZEFIR kooperiert auch forschungsbezogen mit Gebietskörperschaften und Organisationen in der Region. Dazu gehört auch die Vermittlung von Themen für Diplomarbeiten und Praktika oder Lehrforschungsveranstaltungen. In diesem Zusammenhang geht es nicht nur um drittmittelfinanzierte Forschung und Beratung, sondern – je nach Kooperation – auch um unentgeltliche Dienstleistungen.
Die Arbeitsfelder
Forschung
Die inhaltlichen Schwerpunkte
ZEFIR ist in vielfältigen Forschungszusammenhängen engagiert. Siehe hierzu die einzelnen Bereiche. Die Initiierung und fächerübergreifende Betreuung von Qualifikationsarbeiten durch Mitglieder ist in unserem Institut selbstverständlich (siehe auch Kolleg).
Lehre
Im Bereich der Lehre werden von ZEFIR eigenständige interdisziplinäre Hauptseminarveranstaltungen angeboten, in die auch Praktiker eingebunden werden. Ferner fliessen Forschungsergebnisse in die laufende Lehre der beteiligten Universitätsmitgleider ein. Außerdem veranstaltet ZEFIR regelmässig Kolloquien.
Transfer
Dem öffentlichen Auftrag als Universitätsinstitut kommt ZEFIR mit seinen Aktivitäten im Transferbereich (Kongresse, Workshops, Referate, Veröffentlichungen) nach. ZEFIR ist in verschiedene regionale, nationale und internationale Netzwerke integriert. Mit einer Reihe von Ruhrgebietskommunen bestehen (z. T. auch institutionalisierte) Kooperationen.
Serviceleistungen
Dieses Arbeitsfeld umfasst u. a. die Vermittlung von sachkundigen Ansprechpartnern, Koordinierung von Vorhaben innerhalb der Region, etwa mit anderen Ruhrgebietsuniversitäten und Verbänden und auch die Erledigung von Anfragen, die eher den beruflichen und privaten Informationsbedürfnissen verschiedener Interessenten dienen (Medien, auswärtige Forscher etc.).

