ZEFIR und die Flächenentwicklung
Sport statt Kohle (Foto: Martin Franz)
Neben großen Projekten wie RESCUE (Regeneration of European Cities and Urban Environments) und NETSFIELD (Networking and Training in Sustainable Brownfield Redevelopment) arbeitet ZEFIR in einer Vielzahl von kleineren Aktivitäten – z.B. die Beratung von Kommunen in Beteiligungsverfahren zu Brachflächenprojekten - mit. Dabei hat die Implementierung und Weiterentwicklung von aktuellen Forschungsergebnissen in der Praxis für ZEFIR hohe Priorität.
Mit seiner Forschung in den Bereichen des Flächenrecycling und Flächenmanagement möchte ZEFIR eine Beitrag zur nachhaltigen Stadt- und Regionalentwicklung leisten. Vor dem Hintergrund der zunehmenden (suburbanen) Freirauminanspruchnahme ist das Flächenrecycling ein wichtiger Ansatzpunkt für die städtische Innenentwicklung und die Ressourcenschonung. Deshalb stellt die Wiedernutzbarmachung von Brachflächen und ihre Rückführung in die räumliche und wirtschaftliche Stadtstruktur eines der grundlegenden Ziele nachhaltiger Stadtentwicklung dar.
Um alle Potenziale der Wiedernutzbarmachung von Brachflächen für die nachhaltige Stadtentwicklung zu nutzen, ist es erforderlich die Parameter zu identifizieren, die den Grad der Nachhaltigkeit von Flächenrecyclingprojekten selbst beeinflussen:
- Welche Anforderungen sollten Brachflächenprojekte erfüllen, um sie als nachhaltig bezeichnen zu können?
- Welche Kriterien gibt es für die Prozessabläufe eines nachhaltigen Flächenrecycling?
- Wie ist die Erfüllung dieser Anforderungen zu bewerten, um als Entscheidungshilfe für die Bewilligung von Fördermitteln zukünftiger Vorhaben zu dienen?
- Wie kann nachhaltige Flächenentwicklung auf kommunaler und regionaler Ebene gefördert und umgesetzt werden?

