Die Netzwerkkarte

Bei der Konfiguration der Netzwerk-Karte wird festgelegt

  • I/O-Adresse
    CPU des PCs schreibt mithilfe des Device-Drivers Befehle auf die I/O-Adresse.
  • IRQ
    Interrupt-Request-Number, ankommende Ethernet-Pakete müssen die Arbeit der CPU unterbrechen können.
  • RAM-Bereich
    Speicherbereich, den viele Netzkarten im Adreßbereich des PCs benutzen

Beispielhaft sei die Installation und Konfiguration der an der RUB häufig eingesetzte Ethernet-Netzwerkkarte 8216C der Firma SMC (früherer Name: Western Digital) im folgenden skizziert.

Die hier angegebenen Zahlen für Adressen und Interrupt-Nummer sind als Beispiele zu verstehen. Beim Einbau der Ethernet-Karte müssen diese Angaben mit den anderen Komponenten des jeweiligen Rechners abgestimmt werden.


Installation der Netzwerkkarte

    Stecken des Jumpers auf der Karte auf die Einstellung "SOFT", um Interrupt- und I/O-Adressen per Software einstellbar zu machen.

    Einbau der Karte in einen freien Steckplatz und Anschluß des Netzwerkkabels.

    Starten des Programms EZSTART.EXE, das Sie auf der zur Karte gehörenden Diskette finden. Eintragen der gewünschten Adressen für Interrupts und I/O-Bereiche.

    Durchführung des automatischen Tests, um zu sehen, ob die Karte korrekt erkannt wird.


Konfiguration der Netzwerkkarte

Für die Konfiguration der Netzwerkkarte müssen folgende Parameter bekannt sein:

    freier Hardware-Interrupt

      Interrupt = 10

    freier Software-Interrupt

      Soft-Interrupt = 0x60

    freie Basis-I/O-Adresse

      Basis-I/O = 0x280

    Ein freier Bereich von 16KByte zwischen 640KByte und 1MByte

      RAM-Bereich = 0xCC00 - 0xCFFF


Martina Rothacker

Stand: 10. Juni 1996