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WARNUNG:
Da das Programm noch in der Beta-Version vorliegt, ist es nicht
ganz fehlerfrei. Es enthält z.B. keine Einstellmöglichkeit, die
Mails beim Transport zum eigenen PC auf dem Mail-Server nicht
zu löschen!!!
Ebenso finden sich noch ein paar andere Ungereimtheiten, die aber in den
nächsten Versionen ausgeräumt sein dürften.
Bei der Benutzung des Programms ist also Vorsicht geboten und bei klar
erkennbaren Fehlern sollte eine Nachricht an minuet@boombox.micro.umn.edu
geschickt werden.
Minuet enthält die folgenden Features:
- Electronic Mail
- NetNews
- Telnet
- Gopher
- FTP
- Address book (Finger)
- E-Mail
Dem E-Mail Teil von minuet liegt das "POPMail"-Paket
der Universität von Minnesota zugrunde und es besteht im wesentlichen
aus einem SMTP Mail Clienten.
Es können mehrere Textfenster gleichzeitig geöffnet sein, um
Mails "offline" zu bearbeiten und minuet kann Mailordner-Namen
mit mehr als 8 Zeichen verwalten.
- Gopher
Minuet enthält einen allgemeinen Gopher Clienten.
Damit kann der Benutzer die meisten der weltweit installierten Gopher-Server
nutzen.
Dabei ist in minuet 1.0_Beta_16 erst das Original-Gopher-Protokoll
implementiert und nicht das neueste Gopher+-Protokoll. Falls also Gopher+-Dienste
genutzt werden sollen, muß der Benutzer auf ein anderes Programm
ausweichen.
- NetNews
Minuet bietet den Zugriff auf UseNet-Newsgroups durch ein einfaches
"point & click"-Interfacce. Dabei werden Nachrichten genauso
wie Mails behandelt, was eine oft vorhandene künstliche Trennung der
beiden Gruppen aufhebt.
- FTP
Minuet enthält einen einfachen ftp-Clienten, der den aktuellen
Pfad als Verzeichnisbaum darstellt, automatisch erkennt, um welchen Dateityp
(Text, Binär, Verzeichnis) es sich handelt und der Textdateien automatisch
in einem Fenster darstellt (nützlich für README-Dateien).
Hat man das Programm in ein eigenes Verzeichnis kopiert, kann es durch
die Eingabe des Programmnamens ausgepackt werden. Die Datei MINUARC.EXE
kann danach problemlos gelöscht oder zu Sicherungszwecken in ein anderes
Verzeichnis oder auf einen anderen Datenträger kopiert werden.
Für die Netzanbindung ist es entweder möglich, nur einen
Packet-Driver zu laden, oder einen TCP/IP-Kernel (siehe z.B. "Die
Installation eines TCP/IP-Protokoll-Stacks mit einem Packet-Driver").
Minuet erkennt automatisch, ob z.B. ein TCP/IP-Kernel von FTP Inc.
geladen ist und benutzt diesen.
Nach dem Aufruf des Programms erscheint zuerst eine Box mit dem Programmnamen
und der Versionsnummer:

Im Programm ist zu jedem Menüpunkt durch Drücken der F1-Taste
ein Hilfetext verfügbar.
Mit der Tabulator- und den Pfeil-Tasten kann zwischen den einzelnen
Menüpunkten hin- und hergewechselt werden.
Alle Einstellungen die jetzt gemacht werden, können auch später
immer noch geändert werden.
Für die Konfiguration des Programms wählt der Benutzer mittels
[ALT]+S das Setup-Menü an und geht der Reihe nach die im folgenden
beschriebenen Einstellungen durch.
Als erstes wird der Punkt "User..." ausgewählt. Es erscheint
ein Fenster mit der Überschrift "Setup Personal Information".
Hier muß der Benutzer seine eigene E-Mail Adresse, sein Paßwort
(falls gewünscht), seinen richtigen Namen und den verwendeten Zeichensatz
(Language) angeben:

Der nächste Menüpunkt "Servers..." öffnet
ein Fenster mit der Überschrift "Setup Servers". Hier wird
der Benutzer aufgefordert, die Adressen der einzelnen Server (Mail, News,
Gopher, usw.) anzugeben:

Beim folgenden Menüpunkt "Network" muß unterschieden
werden, ob ein TCP/IP-Kernel geladen ist, oder nur ein Packet-Driver.
Im ersteren Fall erscheint nur eine Message-Box, die dem Benutzer mitteilt,
daß er hier keine Angaben machen kann:

Andernfalls muß der Benutzer seine IP-Adresse, die Subnetz-Maske,
das/die Gateway(s) und den/die Name-Server eintragen:

Als letztes kann der Benutzer über den Menüpunkt "Preferences"
noch einige Programmeinstellungen wählen, um minuet seinen
Wünschen entsprechend zu konfigurieren:

Danach können z.B. über F2-Viewer und F3-Fetch
die eigenen Mails vom Server geholt werden.
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