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Gopher stammt von der Universität von Minnesota und die
Version PC Gopher III (v1.1.2) wurde seit dem Jahre 1993 nicht weiterentwickelt.
Gleichzeitig gibt es ein neues Programm, "minuet", welches ebenfalls
von der Universität von Minnesota stammt und gopher als einen
Programmteil enthält.
Es ist daher stark anzunehmen, das gopher als Clienten-Software
für den PC nicht weiterentwickelt wird, sondern durch "minuet"
ersetzt werden soll.
Hat man das Programm in ein eigenes Verzeichnis kopiert, kann es durch
die Eingabe des Programmnamens ausgepackt werden. Die gepackten Dateien
können danach gelöscht oder zu Sicherungszwecken in ein anderes
Verzeichnis oder auf einen anderen Datenträger kopiert werden.
Für die Netzanbindung ist es entweder möglich, nur einen
Packet-Driver zu laden, oder einen TCP/IP-Kernel (siehe z.B. "Die
Installation eines TCP/IP-Protokoll-Stacks mit einem Packet-Driver").
Gopher erkennt automatisch, ob z.B. ein TCP/IP-Kernel von FTP Inc.
geladen ist und benutzt diesen.
Nach dem Aufruf des Programms erscheint zuerst ein leerer Desktop und
man kann mit [ALT]+[SPACE] den Menüpunkt "About Gopher..."
anwählen, um sich die Programmversion anzeigen zu lassen:

Im Programm ist zu jedem Menüpunkt durch Drücken der F1-Taste
ein Hilfetext verfügbar.
Mit der Tabulator- und den Pfeil-Tasten kann zwischen den einzelnen
Menüpunkten hin- und hergewechselt werden.
Alle Einstellungen die jetzt gemacht werden, können auch später
immer noch geändert werden.
Für die Konfiguration des Programms wählt der Benutzer mittels
[ALT]+C das Configure-Menü an und geht der Reihe nach die im folgenden
beschriebenen Einstellungen durch.
Als erstes wird der Punkt "Application..." ausgewählt.
Es erscheint ein Fenster mit der Überschrift "Program Configuration".
Hier muß der Benutzer den zu verwendenden gopher-Server und
die Kommandozeile für den Aufruf von "Telnet" angeben. Außerdem
ist die Angabe eines zweiten gopher-Servers möglich, falls
der erste nicht antwortet.

Beim nächsten Menüpunkt, "Networks...", muß
unterschieden werden, ob ein TCP/IP-Kernel geladen ist, oder nur ein Packet-Driver.
Im ersteren Fall erscheint nur eine Message-Box, die dem Benutzer mitteilt,
daß er hier keine Angaben machen kann:

Andernfalls öffnet sich ein Fenster mit der Überschrift "Network
Configuration". Hier wird der Benutzer aufgefordert, seine eigene
IP-Adresse, die Subnetz-Maske, das/die Gateway(s) und den/die Name-Server
anzugeben.
Außerdem kann der Benutzer wählen, ob die Timeout-Zeiten für
eine Slip- oder für eine Ethernet-Verbindung gelten sollen. Je länger
die Timeout-Zeiten, desto länger wartet gopher auf eine Reaktion
vom Server.
Wird eine feste IP-Adresse angegeben, dann ist darauf zu achten, daß
der Punkt "Use BOOTP" nicht aktiviert ist.

Danach kann der Benutzer über das Pull-Down-Menü "File"
den Punkt "New gopher" anwählen und seine Reise durch die
weltweit installierten Server beginnen:

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