gopher

  • Gopher ist ein (Client-)Programm, mit dem man die Informationen in den überall auf der Welt installierten gopher-Servern abfragen kann.
    Auf den gopher-Servern lagern praktisch alle Verzeichnisse und Dateinamen, die auf dem jeweiligen Rechner gespeichert sind.
    Außerdem bieten gopher-Server noch andere Dienste an (z.B. veronica), die hier aber nicht weiter erläutert werden sollen.
  • Das Programm liegt in der Version PC Gopher III (v1.1.2) auf dem ftp-Server der RUB:
  • ftp.rz.ruhr-uni-bochum.de

  • Es findet sich in dem Verzeichnis:
  • /mirrors/boombox.micro.umn.edu/pub/gopher/PCGIII

  • Dort liegen die vier Dateien:
  • pcg3bin.zip Das Programm als ZIP-Archiv
    pcg3binx.exe Das Programm als selbstentpackendes ZIP-Archiv
    pcg3doc.zip Die Dokumentation als ZIP-Archiv
    pcg3docx.exe Die Dokumentation als selbstentpackendes ZIP-Archiv

  • Gopher stammt von der Universität von Minnesota und die Version PC Gopher III (v1.1.2) wurde seit dem Jahre 1993 nicht weiterentwickelt.
    Gleichzeitig gibt es ein neues Programm, "minuet", welches ebenfalls von der Universität von Minnesota stammt und gopher als einen Programmteil enthält.
    Es ist daher stark anzunehmen, das gopher als Clienten-Software für den PC nicht weiterentwickelt wird, sondern durch "minuet" ersetzt werden soll.
  • Hat man das Programm in ein eigenes Verzeichnis kopiert, kann es durch die Eingabe des Programmnamens ausgepackt werden. Die gepackten Dateien können danach gelöscht oder zu Sicherungszwecken in ein anderes Verzeichnis oder auf einen anderen Datenträger kopiert werden.
  • Für die Netzanbindung ist es entweder möglich, nur einen Packet-Driver zu laden, oder einen TCP/IP-Kernel (siehe z.B. "Die Installation eines TCP/IP-Protokoll-Stacks mit einem Packet-Driver").
    Gopher erkennt automatisch, ob z.B. ein TCP/IP-Kernel von FTP Inc. geladen ist und benutzt diesen.
  • Nach dem Aufruf des Programms erscheint zuerst ein leerer Desktop und man kann mit [ALT]+[SPACE] den Menüpunkt "About Gopher..." anwählen, um sich die Programmversion anzeigen zu lassen:
  • Im Programm ist zu jedem Menüpunkt durch Drücken der F1-Taste ein Hilfetext verfügbar.
  • Mit der Tabulator- und den Pfeil-Tasten kann zwischen den einzelnen Menüpunkten hin- und hergewechselt werden.
  • Alle Einstellungen die jetzt gemacht werden, können auch später immer noch geändert werden.
  • Für die Konfiguration des Programms wählt der Benutzer mittels [ALT]+C das Configure-Menü an und geht der Reihe nach die im folgenden beschriebenen Einstellungen durch.
  • Als erstes wird der Punkt "Application..." ausgewählt. Es erscheint ein Fenster mit der Überschrift "Program Configuration". Hier muß der Benutzer den zu verwendenden gopher-Server und die Kommandozeile für den Aufruf von "Telnet" angeben. Außerdem ist die Angabe eines zweiten gopher-Servers möglich, falls der erste nicht antwortet.
  • Beim nächsten Menüpunkt, "Networks...", muß unterschieden werden, ob ein TCP/IP-Kernel geladen ist, oder nur ein Packet-Driver.
    Im ersteren Fall erscheint nur eine Message-Box, die dem Benutzer mitteilt, daß er hier keine Angaben machen kann:
  • Andernfalls öffnet sich ein Fenster mit der Überschrift "Network Configuration". Hier wird der Benutzer aufgefordert, seine eigene IP-Adresse, die Subnetz-Maske, das/die Gateway(s) und den/die Name-Server anzugeben.
    Außerdem kann der Benutzer wählen, ob die Timeout-Zeiten für eine Slip- oder für eine Ethernet-Verbindung gelten sollen. Je länger die Timeout-Zeiten, desto länger wartet gopher auf eine Reaktion vom Server.
  • Wird eine feste IP-Adresse angegeben, dann ist darauf zu achten, daß der Punkt "Use BOOTP" nicht aktiviert ist.
  • Danach kann der Benutzer über das Pull-Down-Menü "File" den Punkt "New gopher" anwählen und seine Reise durch die weltweit installierten Server beginnen: