WIST Bochum

AKTUELLES

Klausur Strömungsmechanik

Die Klausur Strömungsmechanik findet am 30.09.2016 um 15:00 Uhr im HZO10 statt

Internationale Kooperation

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Forschungskraftwerk Solar Tower in Aswan/Ägypten (Projektpartner: Bergische Universität Wuppertal (Leitung), Ruhr-Universität Bochum/WiSt, Universität Aswan/Ägypten)

Im Zuge der aktuellen Energiewende und der Abkehr von fossilen Energieträgern ist die Erforschung neuer Systeme zur Energiewandlung sehr wichtig. Dabei ist besonders die Energiegewinnung aus Sonnenstrahlung von großem Interesse. Die Arbeitsgruppe engagiert sich schon seit mehreren Jahren wissenschaftlichen bei der Entwicklung von so genannten Aufwindkraftwerken, die insbesondere in sonnenreichen Erdregionen eingesetzt werden können. Das Kraftwerk besteht grundsätzlich aus einem sehr großen Stahlbetonschornstein von bis zu 1500m Höhe, der von einem mehrere Quadratkilometer großen Glasdach umgeben ist. Die Luft unter dem Glasdach erwärmt sich aufgrund der Sonneneinstrahlung und strömt zum Schornstein, in dessen Fußbereich sich Turbinen befinden, die dann die kinetische Energie des Luftstroms wandeln. Trotz schon fortgeschrittenen Planungen und Berechnungen auf theoretischer Basis sind noch viele bau- und betriebspraktische Aspekte eines solchen Kraftwerkes unerforscht. Im Rahmen eines deutsch-ägyptischen Projektes ist nun unter Federführung durch die Bergische Universität Wuppertal, Lehrstuhl für Statik und Dynamik der Tragwerke, Prof. Dr.-Ing. R. Harte, und in einer Kooperation mit der Universität Aswan, Ägypten, seit 2013 ein Forschungskraftwerk in einem kleineren Maßstab in Ägypten, nahe der Stadt Aswan, geplant und gebaut worden.


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Forschungsstipendiatin der Alexander-von-Humboldt-Stiftung

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Mit Beginn des Jahres hat Frau Dr.-Ing. Francesca Lupi einen zweijährigen Forschungsaufenthalt im Rahmen eines Forschungsstipendiums der AvH-Stiftung an der Fakultät angetreten. Sie hat 2009 ihren Masterabschluss an der Università Degli Studi di Firenze erworben und ihre Promotion zur Doktoringenieurin 2013 im Rahmen eines internationalen Graduiertenkollegs der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit Auszeichnung bestanden. Das Thema ihrer Doktorarbeit ist „A new aerodynamic phenomenon and its effects on the design of ultra-high cylindrical shells“. Die Betreuung der Doktorarbeit erfolgte durch Prof. Dott.-Ing. Claudio Borri, Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Udo Peil und Prof. Dr.-Ing. habil. Hans-Jürgen Niemann.
Während der Anfertigung der Dissertation verliehen ihr die IABSE (International Association for Bridge and Structural Engineering) und die IASS (International Association for Shell and Spacial Structures) den Preis „Outstanding young engineer contribution award“ für die Veröffentlichung “Non-conventional wind loading on ultra-high towers in solar updraft power plants”.


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Marie-Sklodowska-Curie-Workshop (21.-23.März 2016)

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Thema: “Full Scale Testing and Structural Identification”, präsentiert von der AG “Windingenieurwesen und Strömungsmechanik”

The workshop was organized in the framework of “Aeolus4Future” which is a research project and international graduate school. It is funded from the European Union’s Horizon 2020 research and innovation program under the Marie Sklodowska-Curie grant agreement. It is a multi-disciplinary training network environment that aims to create experts who will be in the forefront of the expanding field of wind energy utilization.


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Umzug des Grenzschichtwindkanals in die Versuchshalle IBN

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Windkanalversuche gehören seit vielen Jahren zu den wichtigsten Entscheidungshilfen bei der Lösung komplizierter aerodynamischer Aufgaben. Ursprünglich wurden sie für Anwendungen in der Flugzeug- und Fahrzeugaerodynamik entwickelt.
Die Forschungsgruppe Windingenieurwesen und Strömungsmechanik (WISt) betreibt den Grenzschichtwindkanal des Instituts für Konstruktiven Ingenieurbau der Ruhr-Universität
Bochum, der im Jahre 1977 unter der Leitung des damaligen Inhabers der Arbeitsgruppe,
Prof. Dr.-Ing. H.-J. Niemann, aufgebaut und seitdem erfolgreich unterhalten und ausgebaut wurde, siehe Bild. In der 10. und 11. Woche 2014 ist das Forschungsgroßgerät an seinen neuen Standort in der Versuchshalle IBN in das oberste Stockwerk verbracht worden.


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Dissertationsabschlüsse

Dr.-Ing. Cornelia Kalender-Wevers, 2015: Windinduzierter Partikeltransport - Synergetische Kombination von physikalischer und numerischer Simulation

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Während ihrer Promotion beschäftigte sich Dr.-Ing. Cornelia Kalender-Wevers mit dem Windinduzierten Partikeltransport.
Feststoffteilchen in unserer Luft, Primärstäube und Aerosole, können aus anthropogenen und natürlichen Quellen stammen. Ihre windinduzierte Transmission in der bodennahen atmosphärischen Grenzschicht erfolgt je nach Größe und Dichte der Partikel über unterschiedlich große Distanzen und Konzentrationen bis zum Immissionsgebiet. Gesundheitsgefährdende Wirkung auf den Menschen haben insbesondere lungengängige Partikel mit Durchmessern von 3 bis 0,1 µm.


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Dr.-Ing. Anina Sarkic, 2014: Validated numerical simulation of fluid-structure interactions of bridge girders in turbulent wind fields

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Die englischsprachige Dissertation „Validated numerical simulation of fluid-structure interactions of bridge girders in turbulent wind fields“ von Dr.-Ing. Anina Sarkic, Belgrad/Serbien, bewegt sich in dem wissenschaftlich und technisch äußerst anspruchsvollen und komplexen Themenbereich der Fluid-Struktur-Interaktionen. Sie untersucht in ihrer Arbeit das sehr komplexe aeroelastische Verhalten von schwingenden Brückenüberbauten und identifiziert kritische Instabilitätspunkte.


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Dr.-Ing. Stefan Lachmann, 2014: Kontinuierliches Monitoring zur Schädigungsverfolgung an Tragstrukturen von Windenergieanlagen

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Dr.-Ing. Stefan Lachmann, Oer-Erkenschwick, promovierte im ersten Quartal des Jahres 2014. In seiner Dissertation „Kontinuierliches Monitoring zur Schädigungsverfolgung an Tragstrukturen von Windenergieanlagen“ beschäftigt er sich mit der Lebensdauerabschätzung bzw. der Prognose der Restlebensdauer der Tragstruktur von Windenergieanlagen. Gerade im Fokus des laufenden Ausbaus („Revamping“) von Windenergieanlagen in den nächsten Jahren, aber auch für den Weiterbetrieb von älteren Anlagen, die ihre Nutzungsdauer bereits erreicht haben bzw. in den nächsten Jahren erreichen, hat dieses Forschungsvorhaben eine hohe Bedeutung.


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