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Organisatorisches

Eintritt frei, ohne Anmeldung

Veranstaltungsort

  • Blue Square
    Kortumstr. 90
    44787 Bochum

Beginn

  • 18 Uhr,
    sofern nicht anders angegeben

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Rathaus (Nord) U-Bahn: U35 Rathaus (Süd) Straßenbahnen: 302, 306, 310 Haltestelle Rathaus (Bongardstraße/ Ecke Kortumstraße) Busse: 336, 345, 353, 354, 368, 394

 

Archiv

 

Hörsaal City – Vortragsreihe des Rektorats

Logo Hörsaal City

Hörsaal City ist die zentrale Vortragsreihe der Ruhr-Universität Bochum und steht unter der Schirmherrschaft des Rektors. Sie präsentiert allgemein verständlich aktuelle Themen und Forschungsergebnisse für die Bürgerinnen und Bürger Bochums und der Region. Ziel ist es, ins Gespräch zu kommen und zu diskutieren.

Klimawandel vor der Tür

Grafik Klimawandel

Wie wird sich der Klimawandel auf unser Wetter auswirken? Was bedeutet er für Tiere und Pflanzen? Was können wir heute noch tun, um die Erderwärmung aufzuhalten? Wie vermittelt man das Kindern, die mit den Folgen des Lebenswandels ihrer Vorfahren noch lange umgehen müssen? Um all diese Fragen drehen sich Vorträge, Filme und Diskussionen in der Reihe „Hörsaal City“.



12.10.2017

Die große Transformation – die deutschen Klima-Ziele bis 2050 Entfällt!

Der Vortrag mit Ilka Wagner muss leider krankheitsbedingt ersatzlos entfallen.
Wir bitten um Entschuldigung.

Keine Treibgase mehr, kohlenstoffarmes Wirtschaften, Einhaltung der 2-Grad-Obergrenze des Pariser Klimaabkommens … wie will Deutschland das bis 2050 schaffen? Ilka Wagner vom Bundesumweltministerium gibt Antworten. Vortrag mit anschließender Diskussion.

Referentin: Ilka Wagner, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

Grußwort: Prof. Dr. Uta Hohn, Prorektorin der RUB

Moderation: Achim Büchner, Schauspieler und Moderator, bekannt aus Film und Fernsehen

 

9.11.2017

Heißer Sommer und Strand vor der Tür?

Was bringt der Klimawandel dem Ruhrgebiet? Für alle besonders stark verstädterten Räume sind Häufungen von Extremereignissen wie Hitzewellen, starke Niederschläge, Hochwasser und Stürme von großer Bedeutung. Besonders in den letzten Jahren haben Naturkatastrophen nicht nur aufgrund hoher Opferzahlen und großer Schäden große Aufmerksamkeit erlangt, sondern auch wegen ihrer möglichen Beziehung zum Klimawandel. Nimmt die Häufigkeit solcher Extremereignisse jetzt zu und ist das tatsächlich auf den Klimawandel zurückzuführen?

Auf dem Podium:

  • Dr. Frank Peper, Stadtwerke Bochum, Hauptabteilungsleiter für Fernwärme, Wasser und Energieprojekte
  • Prof. Dr. Wilhelm Kuttler, Geograf und Professor für Angewandte Klimatologie und Landschaftsökologie an der Universität Duisburg-Essen
  • Prof. Dr. Ralph Tollrian, Lehrstuhl für Evolutionsökologie

Moderation: Achim Büchner, Schauspieler und Moderator, bekannt aus Film und Fernsehen

 

27.11.2017

Klimawandel in der Wissenschaft und Öffentlichkeit

Auch wenn unter Klimaforschern Konsens darüber herrscht, dass der menschlich verursachte Klimawandel tatsächlich stattfindet und sehr wahrscheinlich gravierende Folgen für die Menschheit haben wird, ist das wissenschaftliche Verständnis des Klimawandels von vielen Unsicherheiten bestimmt. Dies führt allerdings dazu, dass der Klimawandel an sich von Teilen der Politik und Öffentlichkeit angezweifelt wird. Unsicherheiten in der Klimaforschung werden oft von Klimaskeptikern als ein Argument gegen kostenreiche Maßnahmen zum Klimaschutz herangezogen. Hierin offenbart sich eine große Diskrepanz in den inner- und außerwissenschaftlichen Vorstellungen dessen, was Wissenschaft leisten soll und muss. Dies lässt sich auf ein veraltetes und konservatives Wissenschaftsideal zurückführen, welches von einer modernen Wissenschaft unmöglich erfüllt werden kann.

Referentin: Maria Sojka, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsgeschichte

 

14.12.2017

Jeder kann etwas tun – Umweltunterricht für Kinder

Wenn der Nachwuchs zu Hause künftig den Stecker zieht, um unnötige Stromfresser abzuschalten, hat zuvor sicher Lothar Franken mit seinem Umweltunterricht im Blue Square einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Mit Hilfe von Dampfmaschine, Windrad und Solarzelle klärt der Pädagoge der Deutschen Umwelt-Aktion Grundschüler spielerisch über die verschiedenen Arten der Energiegewinnung auf. Lothar Franken sensibilisiert die Kinder auch für die Folgen des Klimawandels.

Anhand einer Dampfmaschine erklärt er zum Beispiel, wie Strom in konventionellen Kraftwerken durch Verbrennung von fossilen Brennstoffen erzeugt wird. Schnell wird klar, dass die Dampfmaschine nicht so umweltschonend Strom produziert wie die Solarzelle oder das Windrad. Der Umweltlehrer verdeutlicht, wie Kohlenstoffdioxid unser Klima verändert und das Eis an den Polen zum Schmelzen bringt. Den Kindern wird bewusst, dass auch sie durch Stromsparen einen Beitrag zum Umweltschutz leisten können.

Referent: Umweltlehrer Lothar Franken im Auftrag der Stadtwerke Bochum

 

11.01.2018

10 Milliarden – Wie werden wir alle satt?

Die UNO erwartet für dieses Jahrhundert einen Anstieg der Weltbevölkerung auf über 10 Milliarden Menschen. Diese Zahl ist Namensgeber für den Film, der in der 30-Minuten-Fassung gezeigt wird: „10 Milliarden“ von Valentin Thurn. Der Regisseur sucht nach Antworten auf zwei wichtige Fragen: Wo soll die Nahrung für so viele Menschen herkommen? Wie können die Ernährungsgrundlagen trotz des starken Wachstums der Weltbevölkerung erhalten werden?

Passend zum Thema des Films spricht anschließend eine Referentin der Initiative „Zu gut für die Tonne!“ über Lebensmittelverschwendung. Sie stellt die Initiative vor und gibt praktische Tipps, wie man effizienter mit Lebensmitteln umgehen kann – beim Einkauf, im Haushalt. Nach dem Vortrag ist Gelegenheit zur Diskussion.

Referentin: Sarah Hermges, Projektleitung der Initiative „Zu gut für die Tonne!“ innerhalb des Bundeszentrums für Ernährung (BZfE), Bonn

 

29.01.2018

Und ich kann doch so viel erreichen!

Mehr als zwei Grad soll sich das Klima nicht erwärmen, so haben es die Industrie- und Schwellenländer beschlossen. Das bedeutet eine Halbierung des weltweiten Treibhausgasausstoßes bis 2050 – im Vergleich zu 1990. Der Großteil der Emissionen entfällt auf Industrie und Verkehr, eine kleinere Rolle spielen Privathaushalte. Doch Klimaschutz fängt im Kleinen an und jeder kann einen ordentlichen Beitrag leisten, um Emissionen zu verringern – zum Beispiel in den Bereichen Stromsparen, Wärmeerzeugung und energetische Gebäudesanierung.

Im zweiten Teil der Veranstaltung geht es um die kulinarische Seite des Klimawandels. Denn jeder kann durch seine Ernährung zum Klimaschutz beitragen und gleichzeitig seiner Gesundheit etwas Gutes tun – ohne großen Aufwand.

Referentinnen:

  • Diplom-Ingenieurin Birgit Stracke, Energieberaterin der Verbraucherzentrale NRW e.V.
  • Sabine Klein, Fachgruppe Ernährung der Verbraucherzentrale NRW

 

08.02.2018

Ist die Erde noch zu retten?

Der Klimawandel kommt, das ist inzwischen unumstritten. Dass er auf menschliches Tun zurückgeht, ist in wissenschaftlichen Kreisen Konsens. Die Folgen des Klimawandels werden in zahlreichen Zukunftsszenarien als dramatisch beschrieben. Umfassende Gegenmaßnahmen auf politischer und wirtschaftlicher Ebene werden immer dringender. Was wurde zum Thema Klimaschutz bisher veranlasst, inwieweit greifen diese Maßnahmen und was muss noch getan werden, um die Folgen des Treibhauseffekts abzumildern?

Darüber diskutieren:

  • Prof. Dr. Karl-Heinz Otto, Geographisches Institut, Ruhr-Universität Bochum
  • Prof. Dr. Marcel Hunecke, Fakultät für Psychologie, Ruhr-Universität Bochum
  • Prof. Dr. Norbert Hüttenhölscher, Technische Hochschule Georg Agricola, Bochum
  • Philipp Schuster, Klimamanager der Stadt Bochum

 

26.02.2018

Welt im Wandel – biologische Folgen des Klimawandels

Der Klimawandel hat weitreichende biologische Auswirkungen. Globale Effekte wie das Bleichen der Korallen sind in der Öffentlichkeit weitgehend bekannt, aber scheinbar weit von uns entfernt. Aber auch bei uns wird der Klimawandel seine Spuren hinterlassen, ist er doch einer der Hauptfaktoren für den momentanen schnellen Verlust der Biodiversität. Der Referent stellt aktuelle Beispiele vor und diskutiert die biologischen Folgen des Klimawandels.

Referent: Prof. Dr. Ralph Tollrian, Fakultät für Biologie und Biotechnologie, Ruhr-Universität Bochum

 

08.03.2018

Eine unbequeme Wahrheit

Film von Al Gore

Referent: Dipl.-Ing. Matthias Thome, Fakultät für Bau- und Umweltingenieurwissenschaften der Ruhr-Universität Bochum

 

26.03.2018

Klimawandel in Städten: Gefahren, Herausforderungen, Lösungen

Die Folgen des Klimawandels werden vor allem in den Städten besonders stark zu spüren sein. Probleme wie Sturzfluten und Hitzewellen werden durch bestehende Stadtstrukturen verstärkt. Die vergleichsweise hohe Bevölkerungsdichte in Städten und eine Zunahme der Verstädterung verstärken die Betroffenheit urbaner Räume gegenüber ihrem Umland. Der Handlungsbedarf ist groß, doch die Trägheit der Planungs- und Umsetzungsprozesse kann auf den aufkommenden Druck nur langsam reagieren.Welche Probleme kommen auf uns Menschen in den Städten zu? Welche Lösungsansätze existieren? Was können wir selber tun, um eine klimagerechte Stadt zu gestalten?

Dieser Vortrag bietet einen Überblick zu Gefahren, Herausforderungen und Lösungsansätzen.

Referent: Dr. André Baumeister, Geographisches Insitut der Ruhr-Universität Bochum

 

12.04.2018, 10 Uhr

Leben mit den Folgen – Besichtigung des Heizkraftwerkes Hiltrop


Externer Veranstaltungsort: Heizkraftwerk Hiltrop


  • Besichtigung des Heizkraftwerkes Hiltrop, Rundführung
  • Zwei einstündige Führungen für je 10 Leute
  • Erste Führung um 10 Uhr, zweite Führung um 11 Uhr
  • Anmeldung unter bluesquare@rub.de

 

12.04.2018

Leben mit den Folgen– Diskussion


Auf dem Podium:

  • Prof. Dr. Dr. h. c. Dieter Birnbacher, Institut für Philosophie, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
  • Dr. André Baumeister, Geographisches Institut der Ruhr-Universität Bochum
  • Dr. Frank Peper, Hauptabteilungsleiter für Fernwärme, Wasser und Energieprojekte, Stadtwerke Bochum 
  • Dr. Marko Siekmann, Leiter der Stadtwässerung Bochum

Moderation: Achim Büchner, Schauspieler

 

18.05.2018, 11 Uhr

Große Präsentation zum Finale


Externer Veranstaltungsort: Audimax der Ruhr-Universität Bochum

Schüler stellen ihre Klimaschutz-Projekte vor.

Redner:

  • Prof. Dr. Karl-Heinz Otto, Geographisches Institut der Ruhr-Universität Bochum
  • Dr. Andreas Rienow, Geographisches Institut der Ruhr-Universität Bochum
  • Karen Biesgen, Klimabildungsmanagerin, Stadt Bochum