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Ergebnis der TRansfer-AG
(Kreativer) Umgang mit (knappen) Ressourcen

Die Klagen um knappe Ressourcen sind bekannt und weit verbreitet: Es fehlt an Zeit und Geld, an geeignetem Personal, an Räumen oder an Mitstreiter/inne/n. Darüber hinaus mangelt es aber häufig auch an der Anerkennung von und dem Interesse an Lehre. Doch wie kann man mit dem Vorhandenen etwas Neues schaffen und Visionen umsetzen?

In der Diskussion widmeten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser Transfer-AG u.a. der Frage, wie Zeiträume für Lehrende geschaffen werden können, um innovative Konzepte entwickeln und umsetzen zu können. Sie erarbeiteten hierfür viele konkrete Ansätze und Strategien, wie z.B. die Einrichtung von Lehrfreisemestern oder die Reduzierung von Verwaltungsaufgaben für Lehrende, durch die Einrichtung von Service-Datenbanken und Ähnlichem. Die Gewinnung von Finanzmitteln für die Lehre war ebenfalls ein Thema, das intensiv diskutiert wurde. „Das Geld ist da“ – so ein Statement der Gruppe – allerdings fördern externe Geldgeber vor allem die Forschung. Diese Geldgeber auch für die Lehre und deren Weiterentwicklung zu gewinnen, war eine der erarbeiteten Strategien. Ein weiterer Ansatz lautete, die Lehre bei der internen Mittelverteilung stärker zu berücksichtigen.

Die Lehrkompetenzen in den Blick zu nehmen und diese aktiv zu fördern sowie nutzbar zu machen war ein weiteres Thema. Neben der Berücksichtigung von Lehrportfolios in Berufungsverfahren oder dem Einsatz von Lehrtandems, lautete ein anderer Vorschlag, ein Benchmarking für die Lehre einzuführen und gute Lehrideen von externen Lehrfellows „abzugucken“.

Einen Überblick über alle diskutierten Themen und erarbeiteten Strategien finden Sie hier.

Die Top 3 der erfolgversprechendsten Strategien für die Umsetzung von Visionen waren:

  • Wahrnehmung der internen Geld-Verteilung: Lehre bei der Mittelverteilung stärker berücksichtigen
  • Lehrfreisemester: Schaffung von Lehrfreisemestern für Professorinnen und Professoren, um Zeiträume für die Lehre zu schaffen und innovative und reflektierte Lehrkonzepte zu entwickeln und zu kommunizieren
  • Der Lehre in Berufungsverfahren mehr Gewicht geben: das Engagement für Lehre und Forschung sollte im Gleichgewicht stehen.