Archiv

Arbeit des Hochschulrats

Berichtspflicht des Hochschulrats - Aufwandsentschädigungen

Der Hochschulrat ist gemäß § 21 Abs.6 S.6 HG verpflichtet, die Gesamtsumme der Aufwandsentschädigungen zu veröffentlichen. Im Jahr 2012 haben die Mitglieder des Hochschulrates insgesamt Aufwandsentschädigungen iHv 28.450,00 EUR erhalten.

 

Dezember 2012

Gespräche und Meinungsaustausch des Hochschulrates mit Akteuren der Universität

Im Rahmen seiner regelmäßigen Gespräche mit verschiedenen Akteuren in der Ruhr-Universität hat der Vorsitzende des Hochschulrates der Ruhr-Universität im Vorfeld der Hochschulratssitzung mit Vertreter/inne/n des AStA und der Studentischen Senatsfraktion ein intensives und konstruktives Gespräch geführt.

Sitzung des Hochschulrates am 24. November

Der Schwerpunkt der letzten Sitzung des Jahres 2012 lag auf der Analyse und Diskussion der strategischen Ausrichtung der RUB- Medizin. Der Hochschulrat unterstützt hierbei die Forderungen der Fakultät an die Politik und empfiehlt der Universität, in diesem Sinne mit dem Ministerium zu verhandeln.

Der Hochschulrat nimmt die noch einmal überarbeitete neue Compliance-Richtlinie der Ruhr-Universität zustimmend zur Kenntnis. Die RUB befindet sich in Deutschland unter den ersten Universitäten, die sich eine derartige Richtlinie verleihen. Die Richtlinie soll in der Universität breit bekannt gemacht werden.

Prof. Winter und Prof. Löwenstein erläutern ihre Motivation und ihre inhaltlichen Vorstellungen zur Amtsführung als Prorektoren Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs (Winter) bzw. Planung, Struktur und Finanzen (Löwenstein). Beide Herren hatten am 21.11. in einer hochschulöffentlichen Anhörung Gelegenheit, in einer konstruktiven Diskussion ihre Vorstellungen auch der Hochschulöffentlichkeit zu präsentieren.  Der Hochschulrat wählt die beiden Kandidaten einstimmig zu Prorektoren. Herr Schlegel hebt bei der Gelegenheit die Leistungen der bisherigen Prorektoren Prof. Eysel und Prof. Metzler-Nolte hervor und drückt beiden im Namen des gesamten Hochschulrates seine ausdrückliche Hochachtung für die geleistete Arbeit aus.

Frau Dzwonnek, Herr Middelmann und Herr Schlegel werden als Vertreter/innen des Hochschulrates in der Findungskommission für eine neue Kanzlerin bzw. einen neuen Kanzler mitarbeiten.

Konstituierung des Zweiten Hochschulrats der Ruhr-Universität

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung (MIWF) hat den Vorschlägen der Ruhr-Universität zur Besetzung des neuen Hochschulrats der RUB zugestimmt. Ministerialrat Oberkötter wird den Hochschulratsmitgliedern die Ernennungsurkunden am 18. Januar 2013 überreichen.

Hochschulpolitische Aktivitäten

Am 26.10. 2012 hat Herr Schlegel in Düsseldorf an der Sitzung der NRW-Hochschulräte teilgenommen und am 19.11. im MIWF ein Gespräch im MIWF zum geplanten „Hochschulzukunftsgesetz“ geführt. Am 23.11. hat Herr Schlegel sich mit den Hochschulratsvorsitzenden der UAMR-Partneruniversitäten über verschiedene Themen ausgetauscht.

Oktober 2012

Gespräche und Meinungsaustausch des Hochschulrates mit Akteuren der Universität

Im Rahmen seiner regelmäßigen Gespräche mit verschiedenen Akteuren in der Ruhr-Universität hat Herr Schlegel sich im Berichtszeitraum mit Frau Dr. von Miquel, der hauptamtlichen Gleichstellungsbeauftragten der RUB und Sprecherin der Landesgleichstellungsbeauftragtenkonferenz der Frauen (LAKOF) sowie mit  Frau Sarazin und Herrn Schuhmacher von der Schwerbehindertenvertretung (SBV) der RUB-Angestellten ausgetauscht. Zudem hat der Vorsitzende der RUBENS-Reaktion ein Interview zu den Tätigkeiten des Hochschulrates in den vergangenen Jahren und zu den Ergebnissen der Exzellenz-Initiative gegeben. Das Interview ist im Oktober in der RUBENS-Ausgabe Nr. 163 erscheinen.

Klausursitzung des Hochschulrates am 28. und 29. September

Die Schwerpunkte der diesjährigen Klausursitzung lagen einerseits auf einer kritischen Analyse der Entscheidungen in der Exzellenz-Initiative und ihrer Auswirkungen für die Weiterentwicklung der übergreifenden Strategie der Ruhr-Universität für die kommenden Jahre, andererseits auf die Information über die Aktivitäten der Universität am Tagungsort und der Diskussion über Möglichkeiten ihrer Intensivierung.

Der Hochschulrat informierte sich aus erster Hand über den „European Master’s Programme in Human Rights and Democratisation“ des European Inter-University Centre (EIUC), an dem die Ruhr-Universität führend beteiligt ist und würdigt das Programm als herausragendes Beispiel für einen internationalen Studiengang, der weltweit für außergewöhnlich leistungsfähige Studierende attraktiv ist.

Der Tagungsort, des Klosters San Nicolò auf dem Lido von Venedig, könnte für die RUB über die bereits vereinzelt praktizierte Anmietung von Veranstaltungsräumen auf der Basis „first come, first serve“ hinaus möglicherweise weitergehend nutzbar sein. Eine erste diesbezügliche Kontaktaufnahme mit Vertreter/inne/n der Stadt Venedig verlief vielversprechend.

Bei der Bewertung der Entscheidungen in der Exzellenz-Initiative erinnerte der Hochschulrat daran, dass bereits während der Begehung in der ersten Linie Bedenken einzelner Gutachter/innen zu erkennen waren und der Erfolg deshalb umso höher zu bewerten ist. Auch der Antrag in der zweiten Linie war risikobehaftet, da das Forschungsfeld Solvatation neu an der Universität ist. Erfreulicher Weise konnten die Gutachter/innen auch hier durch die sehr intensive und engagierte Arbeit aller Beteiligten überzeugen werden. In der dritten Linie ist das Abschneiden der RUB mehr als nur ein Achtungserfolg. Die RUB hat sich in dem Kreis der deutschen Universitäten, denen man eine Umsetzung ambitionierter, zukunftsweisender Konzepte grundsätzlich zutraut, etabliert. Das Abschneiden in der Exzellenzinitiative muss nunmehr in der Universität breit diskutiert werden. Das Erreichte muss konsolidiert werden;  die Fakultäten müssen unter Beibehaltung der Breite der Disziplinen an der RUB ihre Wettbewerbsfähigkeit weiter verbessern. Da die Exzellenz-Initiative in erster Linie ein Wettbewerb um Forschungsleistungen war, hat die Lehre naturgemäß weniger Berücksichtigung erfahren. Der Hochschulrat ist sich einig, dass in der Zukunft in gleicher Weise die Forschungsqualität und die Qualität in der Lehre im Fokus stehen müssen.

Hochschulpolitische Aktivitäten

Herr Schlegel hat an der von Wissenschaftsrat und Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft veranstalteten „Nationalen Tagung zur Bedeutung des Forschungsratings als Instrument der strategischen Steuerung und Kommunikation“ am 21. September 2012 in Bonn teilgenommen.

Herr Middelmann und Herr Schlegel haben auf der Senatssitzung am 25. Oktober 2012 über ihre Einschätzung der Arbeit des Hochschulrates und sein Verhältnis zu den anderen Gremien der Universität sowie über weitere Perspektiven für die gemeinsame Arbeit gesprochen. Nachdem das Auswahlgremium zuvor bereits einstimmig die bisherigen Mitglieder des Hochschulrates für eine weitere Amtszeit vorgeschlagen hatte, hat der Senat im Anschluss an das Gespräch die Wahl der Mitglieder des bisherigen Hochschulrats bestätigt. Die endgültige Entscheidung trifft das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung (MIWF) des Landes NRW.

Frau Donhauser, Frau Fischer und Herrn Schlegel werden als Mitglieder der Findungskommission für die Wahl der neuen Prorektoren mitarbeiten.

Juni 2012

Gespräche und Meinungsaustausch des Hochschulrates mit Akteuren der Universität

Im Rahmen seiner regelmäßigen Gespräche mit verschiedenen Akteuren in der Ruhr-Universität hat Herr Schlegel sich im Berichtszeitraum mit dem Vorsitzenden des Senats, Herrn Professor Schölmerich, mit Herrn Baus und Frau Gabler vom Service-Zentrum für behinderte Studierende (SZB), mit Vertreter/inne/n der Studierendenschaft (FSVK, ASTA, Senat) sowie mit dem Dekan der Medizinischen Fakultät, Herrn Professor Überla ausgetauscht.

Darüber hinaus haben sich der Hochschulrat und der Senat über den einzuschlagenden Weg bei der Neuwahl des Hochschulrates zum 19. Januar 2013 besprochen.

Sitzung des Hochschulrates am 19. Mai 2012

Der Hochschulrat erörtert ausführlich die von Prof. Bogumil vorgestellte Studie „Formwandel der Staatlichkeit im deutschen Hochschulsystem – Umsetzungsstand und Evaluation neuer Steuerungsinstrumente“. Die Studie gelangt zu dem Ergebnis, dass die eingeführten Wettbewerbsmechanismen flächendeckend genutzt werden. Die Einrichtung der Hochschulräte ist nicht reformbedürftig, die Räte werden nicht von „wirtschaftsnahen Personen“ dominiert. Zwar ist der hochschulinterne Verwaltungsaufwand durch die Einführung der neuen Steuerungsinstrumente gestiegen, doch ist der Hochschulrat überzeugt, dass die Reformen die Profilbildung und die Strategiefähigkeit der Universitäten verbessert haben.

Die geplante Weiterentwicklung der Stiftung der Ruhr-Universität und der Ausbau ihrer Aktivitäten werden vom Hochschulrat nachdrücklich begrüßt. Eine signifikante Vermehrung des Stiftungsvermögens und eine Schärfung des Profils der Stiftung würden diese sichtbarer und wirkungsvoller werden lassen.

Der Hochschulrat diskutiert den Rechenschaftsbericht 2011 des Rektorats eingehend und nimmt positiv zu ihm Stellung. Bezüglich der Haushaltssituation der Universität äußert er nachdrücklich seine Sorge hinsichtlich des Zurückbleibens der Grundausstattung hinter der Drittmittel-Einwerbung.

Die Erarbeitung einer Compliance-Richtlinie für die Universität wird vom Hochschulrat ausdrücklich befürwortet. Die Mitglieder des Hochschulrates regen an, die Richtlinie noch handlungsorientierter zu fassen und Ansprechpartner eindeutiger zu benennen.

Auf seiner Klausursitzung im September wird sich der Hochschulrat u. a. mit den Möglichkeiten einer Nutzung von Teilen des Klosters San Nicolò in Venedig durch die RUB zu befassen und sich in diesem Zusammenhang auch den einjährigen Weiterbildungs-Studiengang „European Master’s Programme in Human Rights and Democratisation“ des EIUC als Beispiel für einen internationalen Studiengang der Ruhr-Universität vorstellen lassen.

Hochschulpolitische Aktivitäten

Der Vorsitzende des Hochschulrates, Herr Schlegel, nahm an der hochschulöffentlichen Bekanntgabe der Entscheidungen in der Exzellenzinitiative am 15. Juni 2012 im Audimax der RUB teil. Er gratuliert im Namen des gesamten Hochschulrates allen an der Ausarbeitung der Anträge beteiligten Mitgliedern der Universität und bewertet sowohl die Beteiligung am als auch den Ausgang des Wettbewerbes als äußerst positiv für die Ruhr-Universität. Sie könne stolz auf ihren Erfolg in zwei von drei Förderrichtlinien sein. Das nun auch in der zweiten Runde der Exzellenzinitiative geförderte Konzept einer fachübergreifenden Graduiertenschule, die zu einer Plattform für alle Promovierenden der RUB weiterentwickelt wurde, spiegelt den Geist des Wettbewerbs hervorragend wieder. Mit der „RUB Research School plus“ (RUB-RS) verfügt die Ruhr-Universität über eine weithin sichtbare Einrichtung, die dem Ruf der Universität als Nachwuchsschmiede sehr förderlich sein wird. Mit dem Erfolg von RESOLV (Ruhr Explores Solvation) habe die RUB nun auch ein Exzellenzcluster in der zweiten Förderrichtlinie eingeworben; dies ist ein herausragender Erfolg, der durch die Einwerbung eines Forschungsbaus für RESOLV hervorragend komplettiert worden sei. Der Hochschulrat würdigt ausdrücklich, dass an RESOLV auch externe Einrichtungen wie z.B. die TU Dortmund, die Max-Planck-Institute für Eisenforschung (Düsseldorf) und Kohlenforschung (Mülheim an der Ruhr) oder das Fraunhofer-Institut UMSICHT (Oberhausen) beteiligt sind.

Am 30. Mai 2012 nahm Herr Schlegel an der „Geburtstagsfeier“ der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) auf der Zeche Zollverein teil. Der Hochschulrat bekräftigt anlässlich der Veranstaltung die Bedeutung einer intensiven Kooperation zwischen den Universitäten des Ruhrgebietes und die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Vertiefung der vertrauensvollen Zusammenarbeit. Mit fünf Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit der drei beteiligten Universitäten ist die UAMR ein Vorbild für andere Bereiche und Akteure des Ruhrgebietes.

Der Hochschulrat hat seine Kontakte zum Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft vertieft. Der Stifterverband beabsichtigt, seine Förderpolitik künftig stärker auf den Bildungsauftrag der Hochschulen zu fokussieren.

April 2012

Gespräche und Meinungsaustausch des Hochschulrates mit Akteuren in der Universität

In seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Hochschulrates hat Herr Schlegel am 09. 02. 2012 am öffentlichen Teil der Sitzung des Senats der Ruhr-Universität teilgenommen.

Im Rahmen seiner regelmäßigen Gespräche mit verschiedenen Akteuren in der Universität hat er sich mit dem Vorsitzenden des Senats, Professor Schölmerich, und dem Sprecher der Gruppe der Professoren im Senat, Professor Bogumil, besprochen. Zudem hat er am 26. 03. 2012 Gespräche mit Vertretern des Wissenschaftlichen Personalrates und mit den Vorsitzenden der Fakultätenkonferenz geführt.

Sitzung des Hochschulrates am 31.03.2012

Die März-Sitzung des Hochschulrates beschäftigte sich schwerpunktmäßig mit dem Wirtschaftsplan für das Jahr 2012 sowie der abschließenden Phase der Bewerbung der Universität in der Exzellenzinitiative.

Die Grundfinanzierung der Universität ist seit Jahren real rückläufig. Das starke Wachstum der RUB wurde bislang vor allem aus vermehrt eingeworbenen Dritt- und Sondermitteln finanziert. Auch wenn die steigenden Energiekosten ein dauerhaftes Problem darstellen werden, müssen die Ausgaben in den kommenden Jahren an die laufenden Einnahmen angepasst werden, da die vorhandenen Rücklagen größere Defizite nicht mehr ausgleichen können.

Der Hochschulrat bewertet den gesamten Prozess der Vorbereitung, Antragsstellung und Begehung in der Exzellenzinitiative sehr positiv. Die RUB hat durch den Prozess als ganze gewonnen, und  das Zukunftskonzept wird von den Mitgliedern der Universität breit getragen. Der Antrag der Ruhr-Universität beinhaltet innovative Ideen, die in anderen Anträgen nicht formuliert wurden, und der Hochschulrat ist zuversichtlich, dass die RUB in allen drei Förderlinien zu den Gewinnern des Wettbewerbs gehören wird.

Der Hochschulrat befürwortet ausdrücklich die neue „Richtlinie für die Vertragsgestaltung mit befristet beschäftigtem wissenschaftlichen Personal“ der RUB, die vorsieht, die Vertragsdauer an die Laufzeit des jeweiligen Projektes zu koppeln und für unterhälftige Beschäftigung besondere Begründungen vorsieht.

Ebenso begrüßt der Hochschulrat die Studie „Wirtschaftsfaktor Universität“ der IHK Mittleres Ruhrgebiet, die die große Bedeutung der Bochumer Hochschulen für das wirtschaftliche Leben in der Stadt und in ihrem Umfeld hervorhebt und die von der Ruhr-Universität ausgehenden Impulse betont.

Hochschulpolitische Aktivitäten

Herr Schlegel hat unter anderen auf Einladung an einem Sachverständigengespräch (16. I2. 2011) im Landtag zum Thema „Hochschulräte und Hochschulfreiheit“ sowie am Treffen der Hochschulratsvorsitzenden der NRW-Universitäten (16. 03. 2012) teilgenommen.

Am 09. 02. 2012 hat Herr Schlegel sich mit dem Vorsitzenden des Hochschulrates der Hochschule Bochum und mit den Vorsitzenden der Hochschulräte der beiden anderen UAMR-Universitäten Duisburg-Essen und Dortmund ausgetauscht.

Der Hochschulrat war im Vorfeld der Unterzeichnung der Zielvereinbarung IV zwischen Ruhr-Universität und Ministerium aktiv und konnte so zu einer aus Sicht der Universität besseren  Formulierung des Zielvereinbarungstextes beitragen.

Frau Dzwonnek, Generalsekretärin der Deutschen Forschungsgemeinschaft, ist Anfang des Jahres als Mitglied des Hochschulrates zurückgetreten. Der gesamte Hochschulrat der Ruhr-Universität wird im Januar 2013 neu gewählt. Herr Schlegel und Frau Donhauser werden der entsprechenden Findungskommissionen angehören.