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Arbeit des Hochschulrats 2009

Berichtspflicht des Hochschulrats - Aufwandsentschädigungen

Der Hochschulrat ist gemäß § 21 Abs.6 S.6 HG verpflichtet, die Gesamtsumme der Aufwandsentschädigungen zu veröffentlichen. Im Jahr 2009 haben die Mitglieder des Hochschulrates insgesamt Aufwandsentschädigungen iHv EUR 31.470,00 erhalten.

November 2009

Treffen der Hochschulratsvorsitzenden und Rektoren der UAMR

Am 11. November kamen die Hochschulratsvorsitzenden und Rektoren der Hochschulen der Universitätsallianz Metropole Ruhr (Ruhr-Universität Bochum, Technische Universität Dortmund, Universität Duisburg-Essen) zu einem ihrer regelmäßigen Treffen zusammen, das diesmal an der Universität Duisburg-Essen stattfand.

Die Hochschulratsvorsitzenden und Rektoren berieten intensiv Möglichkeiten einer Kooperation der UAMR-Hochschulen bei der anstehenden zweiten Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder. Breiten Raum nahmen auch die Diskussion und Proteste zum sogenannten Bologna-Prozess ein:  Hochschulratsvorsitzende und Rektoren waren sich einig, dass der Bologna-Prozess für Studierende und Hochschulen eine wichtige Weiterentwicklung von Studium und Lehre bedeutet, die zurückzudrehen unverantwortlich wäre. Das Gremium war sich einig, auf dem bislang beschrittenen Weg weiterzugehen.

Wie bei jedem Umorganisations- und Neuorientierungsprozess gibt es auch hier in der Umsetzung Probleme. Hochschulratsvorsitzende und Rektoren haben deshalb vereinbart, eine Task Force aus den drei Prorektoren für Lehre einzurichten, um Probleme der Umsetzung schnellstmöglich und in gegenseitiger Abstimmung zu beseitigen und so den Bologna-Prozess in Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen erfolgreich weiterzuführen.

Mai 2009

Sitzung des Hochschulrats

Die zweite Sitzung des Jahres widmete sich insbesondere dem Thema Studienbeiträge. Im Vorfeld der Sitzung erörterte der Hochschulrat in einem einstündigen Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern des AStA, der FachschaftsvertreterInnenkonferenz und der studentischen Senatsfraktion die Grundsätze der Vereinnahmung und Verwendung von Studienbeiträgen. Der Hochschulrat befasste sich anschließend gemeinsam mit dem Rektorat mit dem Bericht über die Verwendung von Studienbeiträgen für das Sommersemester 2008 und das Wintersemester 2008/2009. Unter Berücksichtigung des Gespräches mit den Vertretern der Studierendenschaft begrüßte der Hochschulrat in seiner Bewertung insbesondere die Detailtiefe des Berichts, seine qualitative Bewertung und die Beteiligung der Vertreter/-innen der Studierendenschaft bei der Entscheidung über die Mittelverwendung.

Mai 2009

Meinungsaustausch mit der Fakultätenkonferenz

Am 12. Mai 2009 traf sich der Vorsitzende mit den Sprechern der Fakultätenkonferenz, Herrn Dekan Meier und Herrn Dekan Bogumil, zu einem Meinungsaustausch. In dem einstündigen Gespräch thematisierten die Gesprächspartner u.a. die Rolle und Funktion der Fakultätenkonferenz - insbesondere ihre Beratungsfunktion für den Hochschulrat - und weiterer Hochschulgremien im Gefüge der Hochschulleitung. Eingehend wurde der Umgang mit und die Verwendung von Studienbeiträgen an der Ruhr Universität thematisiert. Die Anwesenden gingen in diesem Zusammenhang intensiv auf die Berichtspflichten und die Beteiligung der studentischen Gremien ein. Gegenstände der Erörterung waren darüber hinaus die Prinzipien der Leistungsorientierten Mittelverteilung, die Praxis bei der Akkreditierung von Studiengängen und der Übergang von Bachelorabsolventen in Masterstudiengänge. Die Sprecher der Fakultätenkonferenz luden Herrn Schlegel ein, an einer ihrer kommenden Sitzungen teilzunehmen. Sie verabredeten, den Dialog auf der Vorsitzendenebene regelmäßig fortzusetzen.

Auf Einladung von Altrektor Professor Ipsen referierte der Vorsitzende des Hochschulrates ebenfalls am 12.5.2009 vor der Vereinigung der emeritierten Professorinnen und Professoren (SEE) der RUB über die neuen Hochschulräte an den Hochschulen in Deutschland. Dabei standen die nordrhein-westfälischen Regelungen naturgemäß im Vordergrund. In der angeregten Diskussion im Anschluss wurden insbesondere das Verhältnis des Hochschulrates zu den anderen zentralen Gremien und zur Hochschulöffentlichkeit, die Reichweite seiner Entscheidungen und seine die Landesaufsicht in der autonomen Hochschule teilweise ersetzende Funktion thematisiert.

Februar 2009

Sitzung des Hochschulrats

Die Räume der „Situation Kunst – für Max Imdahl“ bildeten den Rahmen für die erste Sitzung des Jahres 2009. Die Mitglieder des Hochschulrates sind von dem Gebäudeensemble und der an deutschen Hochschulen einzigartigen Sammlung, die Gegenwartskunst mit asiatischen und afrikanischen Kunstschätzen verbindet, nachhaltig beindruckt. Inhaltlicher Schwerpunkt der Sitzung bildete die Forschungsausrichtung der Medizinischen Fakultät, insb. ihre inner- und außeruniversitären Kooperationen und Kooperationspotenziale, die Konzepte zum Wettbewerb in der Krankenversorgung der zum „Klinikum der Ruhr-Universität“ zusammengefassten Krankenhäuser mit anderen Krankenhäusern und Universitätsklinika und die Darstellung des „Klinikums der Ruhr-Universität“ gegenüber Politik und Gesellschaft. Als Gast begrüßte der Hochschulrat hierzu den Dekan der Medizinischen Fakultät, Herrn Prof. Gert Muhr.

Januar 2009

Meinungsaustausch mit dem Hochschulrat der Hochschule Bochum

Im Januar 2009 traf sich der Vorsitzende des Hochschulrates der Ruhr-Universität mit seinem Amtskollegen der Hochschule Bochum, Herrn Prof. Dr. Jürgen van der List, und seinem Stellvertreter, Herrn Andreas Wilming, zu einem ersten Meinungstausch. Die Vorsitzenden begrüßen die bestehende enge Zusammenarbeit der Hochschulen in Bereichen von Verwaltung, Forschung und Lehre, die sich aufgrund der nachbarschaftlichen Nähe besonders anbietet. Die Vorsitzenden tauschen sich unter anderem über die Themen „Gleichwertigkeit der Bachelor-Abschlüsse von Fachhochschulen und Universitäten“ und  „Übergang von Bachelor- zu Masterstudiengängen“ aus.

Januar 2009

Treffen des Hochschulrats mit Vertretern der Studierenden

Der Vorsitzende des Hochschulrates Herr Schlegel und die stellvertretende Vorsitzende Frau Dzwonnek haben sich am 9. Januar 2009 mit Vertretern des AStA, der FachschaftsvertreterInnenkonferenz und der Studierenden im Senat zu einem Meinungsaustausch getroffen. Neben dem gegenseitigen Kennenlernen diente das knapp zweistündige Gespräch vor allem dem Austausch zu den Themen Qualität der Lehre, Vorbereitungen zum doppelten Abiturjahrgang und Studienbeiträge. Herr Schlegel und Frau Dzwonnek teilen die Meinung der Studierendenvertreter/-innen, dass bei der Verwendung von Studienbeiträgen die Bildung von nicht zweckgebundenen Rücklagen zu vermeiden ist, sie weisen darauf hin, dass eine Bewertung der Verwendung von Studienbeiträgen erst ab dem Sommersemester 2009  sinnvoll geschehen könne. Im Rahmen der Erörterung der Exzellenzinitiative machen beide deutlich, dass der Hochschulrat die Lehre als eine grundsätzlich der Forschung gleichberechtigte Aufgabe der Hochschule ansieht. Die Anwesenden vereinbarten eine Fortsetzung des Gespräches.