Baustelle

Umsetzung

Die RUB möchte mit der umfangreichen Campus-Modernisierung notwendige Baumaßnahmen intelligent mit ihrem Zukunftskonzept verbinden. Nachdem der „Zahn der Zeit“ zu baulichen Mängeln geführt hat und die Bauweise der 1960iger Jahre energetisch und unter ökologischen Aspekten nicht mehr tragbar ist, nutzt die RUB die Chance, die Architektur und ihren Geist der „universitas“ wieder zusammenzuführen.

Das Dominoprinzip

Um den Universitätsbetrieb auch während der Modernisierung aufrecht zu erhalten, setzen wir auf ein  „Dominoprinzip“:

  • Ein Gebäude wird neu gebaut
  • Die Einrichtungen des benachbarten Gebäudes ziehen in den Neubau
  • Das dann leere Gebäude wird kernsaniert
  • Die Einrichtungen des benachbarten Gebäudes ziehen in den kernsanierten Bau und so weiter.

So hat die Modernisierung der I-Reihe mit dem Neubau der Gebäude ID/IDN begonnen, in welche die Einrichtungen eingezogen sind, die bisher in IC beheimatet waren. IC wird saniert, die Bereiche aus IB ziehen ein und so weiter. Am Ende werden die zuletzt freigezogenen Gebäude an den BLB zurückgegeben.

Prinzipien

Für die Realisierung der Campusmodernisierung haben der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB) als Bauherr und die Ruhr-Universität Rahmenbedingungen formuliert:

  • Der Campus soll konsequent aus Sicht der Nutzer strukturiert werden,
  • die Campussanierung muss ohne Störung des laufenden Betriebs erfolgen,
  • die Campussanierung soll einem modularen Prinzip folgen,
  • Forschung und Lehre sollen gemäß den Vorgaben räumlich getrennt werden,
  • sämtliche Fächer sollen, soweit möglich, zusammenhängend untergebracht werden,
  • jede Fakultät soll nur jeweils einmal und dann insgesamt umziehen,
  • die Sanierung soll einem Ablauf folgen, der dem Sanierungsbedarf entspricht.