Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie
Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum
Prof. Dr. R. Smektala











 Aktuelles aus der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie


Fortbildungsveranstaltung im Knappschaftskrankenhaus am Freitag, 7.9.2018, 8.00 bis 17.00 Uhr, im Hörsaal und auf dem Außengelände

Medizinisch taktische Fortbildung zum Umgang mit Großschadensereignissen - wie arbeiten wir zusammen?

Es ist noch nicht allzu lange her, dass ein LKW in den Berliner Weihnachtsmarkt raste. Damit bei solchen Ereignissen viele verletzte Menschen schnell und adäquat versorgt werden können, ist ein gut durchdachtes Sicherheitskonzept unerlässlich, welches das nahtlose und unmittelbare Ineinandergreifen sämtlicher Einsatzkräfte regelt und gewährleistet. Um für solche Situationen gut gewappnet zu sein, bot das Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus zusammen mit Vertretern von Rettungsdienst, Polizei, Feuerwehr, Bundeswehr und THW all den Beschäftigten, die in der Notfallversorgung tätig sind, am Freitag, 7. September 2018 eine groß angelegte Fortbildung mit Vorträgen sowie Praxistests an.

Die Veranstaltung stand unter dem Titel „Medizinisch taktische Fortbildung zum Umgang mit Großschadensereignissen – wie arbeiten wir zusammen?“ und fand von 8.00 bis 17.00 Uhr im Hörsaal und auf dem Außengelände der Klinik statt.

Im theoretischen Teil erläuterten die Referenten die Bedeutung der Traumanetzwerke bei Großschadenslagen, die Grundprinzipien bei der Versorgung von Schuss- und Splitterverletzungen, die besondere Organisation der Intensivstation sowie der Luftrettung bei einem Massenanfall von Verletzten. Zugleich wurde das Bochumer-MANV-Konzept vorgestellt und trainiert. Ergänzend gab es einen Einblick in die Einführung eines Krankenhauskatasters in den Klinikalltag, auch die Schnittstellenproblematik zwischen dem Rettungsdienst und der Polizei wurde beleuchtet.

Im praktischen Teil wurde unter dem Motto „Von der Patientenablage in den Schockraum“ eine Triagierungs- und Erstbehandlungsübung der Leitenden Notärzte der Stadt Bochum durchgeführt, wobei „geschminkte“ Statisten einen realitätsnahen Einsatz entstehen ließen.

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Knappschaftskrankenhaus als Alters-Trauma-Zentrum zertifiziert

Patienten profitieren von optimaler Behandlung bei einem Oberschenkel-Knochenbruch

Das Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum wurde jetzt gemeinsam mit dem Knappschaftskrankenhaus Lütgendortmund als „Alters-Trauma-Zentrum“ der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) zertifiziert. Für den Patienten bedeutet dies eine optimale Frakturversorgung beispielsweise bei einem Knochenbruch des Oberschenkels, eine gute Betreuung vor, während und nach der Operation sowie eine individuell angepasste, strukturierte und rehabilitative Behandlung. Zudem wird die enge kollegiale Zusammenarbeit von Unfallchirurgen und Geriatern durch die gemeinsame Zertifizierung zum Alters-Trauma-Zentrum DGU sichtbar unterstützt. Die inhaltlichen Anforderungen der Zertifizierung sollen einerseits die Sinne der Unfallchirurgen für altersspezifische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen) schärfen, zum anderen soll den Geriatern der Blick für die unfallchirurgische Komplexität nicht verloren gehen.

In der Alterstraumatologie geht es um die Behandlung von Verletzungen wie Oberschenkelhalsbrüche, Oberarm- und Wirbelfrakturen und die individuellen Bedürfnisse älterer Patienten. Aufgrund des demografischen Wandels ist der Bedarf in diesem Bereich deutlich gewachsen, folglich hat auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit aus dem geriatrischen und unfallchirurgischen Bereich an Bedeutung gewonnen. Ziel ist es, ältere Patienten schnellstmöglich zu mobilisieren und wieder am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen.

In den zertifizierten Zentren wird die eigene Qualität regelmäßig reflektiert. Dafür wurde das Alters-Trauma-Register DGU entwickelt, in das alle zertifizierten Zentren die Fälle mit der Indikatorverletzung coxale Femurfraktur (hüftgelenknaher Oberschenkelbruch) eingeben. Die daraus erstellten Qualitätsberichte sind den Kliniken ein Benchmark und bieten damit die Möglichkeit, die eigene Qualität zu vergleichen und einzuordnen.

Das Zertifizierungsverfahren der DGU hat das Ziel, unfallchirurgisch-geriatrische Interdisziplinarität bei der Behandlung des Alterstraumas zu fördern sowie die Behandlungsqualität und die Behandlungsergebnisse zu verbessern.

Pressemitteilung (Bianca Braunschweig M.A.): Knappschaftskrankenhaus als Alters-Trauma-Zentrum zertifiziert





Medizinisch taktische Fortbildung zum Umgang mit Großschadensereignissen – wie arbeiten wir zusammen?

Neuorganisation der Notarzteinsatzfahrzeuge verbessert zeitnahe Versorgung der Patienten

Notarzt vom Knappschaftskrankenhaus ist seit Jahresbeginn an der Hauptfeuerwache stationiert

Mit Beginn des Jahres wurde die Bereitstellung der Notarzteinsatzfahrzeuge in Bochum und Wattenscheid neu organisiert, daraus ergeben sich auch Änderungen für das Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum. Bisher war vom Standort Langendreer aus ein Notarzt werktags in der Zeit von 9 bis 19 Uhr zu lebensrettenden Einsätzen im Bochumer Osten im Dienst. Seit ersten Januar nun stellt das Knappschaftskrankenhaus rund um die Uhr und an sieben Tagen der Woche einen Notarzt, der direkt an der Hauptfeuer- und Rettungswache in Bochum-Werne stationiert ist. Aufgrund des zentraleren Standortes können neben Langendreer und Werne nun auch Innenstadtrandbereiche wie Altenbochum sowie mit Gerthe auch Teile des Nordens abgedeckt werden. Im Gegensatz zur bisherigen Praxis, bei der der Notarzt während der Zeit, in der er nicht unterwegs war, in der Klinik administrative Aufgaben übernahm, bis er per Piepser zum Einsatz gerufen wurde, ist er durch den neuen Standort in Werne jetzt komplett aus dem Klinikbetrieb herausgenommen. Dank der dadurch entstandenen räumlichen Nähe können Feuerwehr und Rettungsdienst noch besser miteinander verzahnt und Abläufe verbessert werden.

Das Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) wird insgesamt von 33 speziell für den Notarztdienst ausgebildeten Medizinern (Fachkunde Rettungsdienst bzw. Zusatzqualifikation Notfallmedizin) aus der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie sowie der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie besetzt, die für die 24-Stunden-Dienste regelmäßig rotieren. Darüber hinaus stellt die Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie drei leitende Notärzte (LNA) der Stadt Bochum. Diese übernehmen bei Einsätzen mit einer großen Anzahl von Verletzten oder Erkrankten (MANV) die medizinische Koordination der Patientenversorgung.

Bisher waren fünf Notärzte im Stadtgebiet unterwegs, zwei davon werktags rund um die Uhr und drei an den Wochenenden. Seit Anfang des Jahres stehen nun insgesamt drei Notärzte 24-Stunden und an sieben Tagen der Woche für Einsätze zur Verfügung, womit die zeitnahe Versorgung der Patienten weiter verbessert wird.


Pressemitteilung (Bianca Braunschweig M.A.): Neuorganisation der Notarzteinsatzfahrzeuge verbessert zeitnahe Versorgung der Patienten





Hans-Peter Jochum (Geschäftsführer, UK KK Bo), Nadina Knobloch (Assistenzärztin, Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie), Prof. Dr. Rüdiger Smektala (Direktor der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie, UK KK Bo), Mark Sandfort (Assistenzarzt, Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie) und Dr. Hans-Albert Gehle (Erster Vorsitzender des Marburger Bundes NRW/RLP). [Foto: Andreas Beyna]

Knappschaftskrankenhaus mit MB-Gütesiegel „Gute Weiterbildung“ ausgezeichnet:

Marburger Bund ehrt Qualität der Facharzt-Weiterbildung in der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie

Bochum/Köln | 12.12.2017. Als erste Klinik im Ruhrgebiet wurde die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie am Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum jetzt vom Marburger Bund Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz mit dem Gütesiegel „Gute Weiterbildung“ ausgezeichnet. Damit zählt sie zu den Besten im gesamten Bundesgebiet, wenn es um die Weiterbildung zum Facharzt geht.

„Es macht mich wirklich sehr stolz, dass es uns in Zeiten, in denen die Kliniken unter einem hohen finanziellen Druck stehen, gelingt, für unsere jungen Kollegen eine gute Atmosphäre zu schaffen und sie bestens für ihr Berufsleben auszurüsten“, sagt Professor Dr. Rüdiger Smektala, Direktor der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie.

Bei der Vergabe des Gütesiegels konzentriert sich der Marburger Bund Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz auf die Kliniken, die bei der Auswertung der Evaluation der Weiterbildung der Ärztekammer Westfalen-Lippe zu den besten fünf Prozent gehören. Dann erfolgt eine dezidierte Befragung aller jungen Ärzte einer Klinik in Hinblick darauf, wie zufrieden sie mit ihrer sechsjährigen Weiterbildung zum Facharzt sind. Nach der Auswertung des vom Arbeitskreis Junge Ärzte des Marburger Bundes NRW/RLP erstellten Fragebogens erreichte die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie am Knappschaftskrankenhaus 89,68 Prozent der maximal möglichen Punktzahlen. Im Anschluss folgte eine Visitation durch die Prüfkommission des Marburger Bundes.

„In der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie kümmern sich erfahrene Ärztinnen und Ärzte vorbildlich um die ärztliche Weiterbildung der jungen Kolleginnen und Kollegen“, lobt Dr. Hans-Albert Gehle, erster Vorsitzender des Marburger Bundes NRW/RLP. „Am Ende der mehrjährigen Weiterbildung können die jungen Fachärztinnen und -ärzte ihre Patienten eigenverantwortlich behandeln. Wir wissen aus unserem Berufsalltag, dass nur eine wirklich gute Weiterbildung auch in Zukunft die Qualität unserer Patientenversorgung sichern kann. Hier in Bochum sind dafür hervorragende Vorrausetzungen geschaffen worden. Gleichzeitig hat die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie dank der ausgezeichneten Weiterbildung gegenüber vielen anderen Kliniken erhebliche Vorteile, in einer Zeit des Ärztemangels qualifizierte Ärztinnen und Ärzte für sich zu gewinnen“, erklärt Dr. Gehle.

Der mehr als 31.000 Mitglieder zählende Marburger Bund NRW/RLP vergibt das Gütesiegel zunächst für drei Jahre, danach erfolgt eine Neubewertung.

Pressemitteilung (Bianca Braunschweig M.A.): Knappschaftskrankenhaus mit MB-Gütesiegel „Gute Weiterbildung“ ausgezeichnet





WAZ-Medizinforum am 31. August 2017, um 19:00 Uhr

Bewegung ist Lebensqualität - Endoprothetik ist Hilfe zur Lebensqualität

Ort: Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum, Cafeteria

Am Donnerstag, 17. September, lud das Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum zusammen mit der WAZ zum bewährten Medizinforum ein. Dieses Mal ging es um das Thema Hüft- und Kniegelenkarthrose.


Der Eintritt war wie immer frei.
 
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Informationsveranstaltung

Arthrosetag 2016

Ort: UK Knappschaftskrankenhaus Bochum, Hörsaal und Nebenräume

Mittwoch, 31. August 2016, 16 bis 18 Uhr

Jährlich werden ca. 160.000 Hüftgelenkstotalendoprothesen und ca. 130.000 Kniegelenksendoprothesen in Deutschland eingesetzt, um die Beschwerden der meist älteren Patientinnen und Patienten zu lindern. Aufgrund der auch weiter in Deutschland steigenden Lebenserwartung ist damit zu rechnen, dass das Krankheitsbild des Hüft- und Kniegelenksverschleißes auch in den nächsten Jahren weiter zunehmen wird. Dies bedeutet, dass Immer mehr Patientinnen und Patienten vor der Frage stehen werden, wie mit einer Verschleißerkrankung der großen Körpergelenke umzugehen ist.
 
Aus diesem Grunde widmen sich niedergelassene Ärzte, Operateure und Physiotherapeuten am 31. August mit einer Informationsveranstaltung dem Thema des Hüft und Kniegelenksverschleißes und laden zum „Arthrosetag“ in das Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum ein. Im hauseigenen Hörsaal besteht zwischen 16 und 18 Uhr die Möglichkeit, Vorträgen zu lauschen, aber auch Prothesenmodelle sowie Heil-und Hilfsmittel, die bei der Verschleißerkrankung zur Anwendung kommen, in einer Ausstellung zu begutachten. Darüber hinaus stehen die Referenten für persönliche Gespräche zur Verfügung. 

Der Eintritt ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Der Ablauf im Einzelnen
16.00 – 16.10 Begrüßung, Vorstellung der Referenten
(Prof. Dr. Rüdiger Smektala, Direktor der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie am Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum)
16.10 – 16.25Konservative Therapie der Coxarthrose
(Dr. Markus Lepper, niedergelassener Facharzt für Orthopädie)
16.25 – 16.40Operativer Hüftgelenkersatz
(Prof. Dr. Rüdiger Smektala, Direktor der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie am Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum)
16.40 – 17.00Diskussion mit den Besuchern
17.00 – 17.15Konservative Therapie der Gonarthrose
(Dr. Jozef Colemont, niedergelassener Facharzt für Orthopädie)
17.15 – 17.30Operativer Kniegelenkersatz
(Prof. Dr. Rüdiger Smektala, Direktor der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie am Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum)
17.30 – 17.40Rehabilitation nach operativem Gelenkersatz
(Annemarie Tenberge, Leiterin der Abteilung Physikalische Therapie und Physiotherapie am Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum)
17.40 – 18.00Diskussion mit den Besuchern




WAZ-Medizinforum am 17. September 2015, um 19:00 Uhr


Wenn der Knochen schwindet: Osteoporose, die häufigste Knochenerkrankung im Alter

Ort: Knappschaftskrankenhaus, Cafeteria

Am Donnerstag, 17. September, lud das Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum zusammen mit der WAZ zum bewährten Medizinforum ein. Dieses Mal ging es um das Thema Osteoporose.

Und hier finden Sie die Vorträge als PDF-Dokument zum Herunterladen:

Der Eintritt war wie immer frei.
 
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Erstes Endoprothetik-Zentrum in Bochum

Knappschaftskrankenhaus zertifiziert für hohe Qualität bei Gelenkersatz

Deutschlandweit werden jährlich rund 400.000 künstliche Gelenke eingebaut. Um eine qualitativ hochwertige Durchführung solcher Eingriffe sicherstellen, hat sich die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie am Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum der Prüfung unabhängiger Gutachter gestellt und wurde jetzt als bisher einzige Klinik in Bochum als „Endoprothetik-Zentrum“ zertifiziert. „Dank dieser Auszeichnung können Patienten sich sicher sein, dass wir hier über eine sehr gute Prozess- und Ergebnisqualität verfügen und dass alles, was wir hier tun, Hand und Fuß hat“, sagt Prof. Dr. Rüdiger Smektala, Direktor der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie.

Die Versorgung mit Implantaten, die dauerhaft im Körper verbleiben und das geschädigte Gelenk ganz oder teilweise ersetzen, ist ein weltweit verbreitetes chirurgisches Behandlungsverfahren. Durch den endoprothetischen Ersatz geschädigter Gelenke beispielsweise im Bereich des Knies oder der Hüfte sollen betroffene Patienten möglichst rasch wieder schmerzfrei, mobil und mit einer höheren Lebensqualität ihr Leben bestreiten können. Um die Versorgung der Patienten anhand von einheitlichen Anforderungen zu standardisieren und zu strukturieren, wurde die Zertifizierung eines „Endoprothetik-Zentrums“ entwickelt, das sich auf die nachweisliche Durchführung von qualitätsfördernden Behandlungselementen in der endoprothetischen Versorgung der großen Gelenke stützt. Damit eine Klinik das Qualitäts-Siegel erhält, wird das Leistungsspektrum in Diagnostik und Therapie, die Anzahl der Eingriffe bezogen auf unterschiedliche Indikationen, die Strukturmerkmale der Patientenversorgung (Bettenzahl, apparative Ausstattung, Zahl der Mitarbeiter), die Beteiligung an Maßnahmen der Aus-, Fort- und Weiterbildung, sowie die wissenschaftliche Aktivität der behandelnden Ärzte sorgfältig anhand standardisierter Verfahren überprüft. All diese Faktoren erfüllt hat das Knappschaftskrankenhaus und darf nun bis Oktober 2017 den Titel „Endoprothetik-Zentrum“ führen.

Im Knappschaftskrankenhaus angeboten wird die Endoprothetik aller großen Gelenke sowie das komplette arthroskopische Spektrum (Schulter- Ellenbogen-, Knie- und OSG-Arthroskopien) inklusive arthroskopischer rekonstruktiver Verfahren, Umstellungsosteotomien und ein umfangreiches Programm multimodaler Schmerztherapie. In die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie integriert ist die Abteilung für Physikalische Therapie und Physiotherapie.



Erfolgreiche Versorgung von Schwerstverletzten



Knappschaftskrankenhaus als Überregionales Traumazentrum ausgezeichnet

Bochum, 18. September 2013

Durch das professionelle Ineinandergreifen unterschiedlicher Fachdisziplinen wie Unfallchirurgie, Neurochirurgie, Kieferchirurgie, Augenheilkunde, Viszeralchirurgie und Anästhesie schafft es das Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum bereits seit Jahren, Schwerstverletzten rund um die Uhr die bestmögliche, medizinische Versorgung unter standardisierten Qualitätsmaßstäben zu ermöglichen. Dafür wurde es nun erneut als überregionales Traumazentrum im Traumanetzwerk Ruhrgebiet ausgezeichnet.

Dieses Qualitätssiegel wurde in Form einer Urkunde durch die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie ausgegeben und ist Bedingung dafür, dass das Traumanetzwerk Ruhrgebiet in Folge erneut zertifiziert werden kann.

An dem Traumanetzwerk – dem größten in Deutschland – beteiligen sich vier überregionale, sechs regionale und zwanzig lokale Traumazentren von Duisburg bis Dortmund. Nach den Vorgaben des „Weißbuches“ der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie verfügen alle beteiligten Kliniken über eine selbständige Abteilung für Unfallchirurgie. Die lokalen und regionalen Traumazentren arbeiten sehr eng mit den vier überregionalen Traumazentren zusammen.

Ziele des Traumanetzwerk Ruhrgebiet sind der Erhalt und die Verbesserung der flächendeckenden Versorgungsqualität von Schwerverletzten durch optimierte Kommunikation, abgestimmte Standards und Kooperationen. Dazu gehört auch die gesteigerte Effizienz, durch die Nutzung vorhandener Ressourcen. Durch eine gelebte Netzwerkstruktur können Großschadensereignisse sowie Patientenaufnahmen und Weiterverlegungen bei Kapazitätsmangel in Zukunft besser koordiniert werden. Kurzum: Der Patient wird noch schneller, noch effektiver und noch besser versorgt.



WAZ-Nachtforum am 13. Juni 2013, um 19:00 Uhr



"Hüft- und Knieendoprothesen in Deutschland: Zu oft, zu viele und dann auch noch schlecht?"

Ort: Knappschaftskrankenhaus, Cafeteria

Am Donnerstag, 13. Juni, lud das Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum zusammen mit der WAZ zum bewährten Nachtforum ein. Dieses Mal ging es um das Thema Hüft- und Knieendoprothesen.

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Fortbildung:
Das Polytrauma mit Schädel-Hirn-Trauma

Am Samstag, 8. Dezember 2012, lud das Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum zu einer Fortbildung zum Thema "Polytrauma mit Schädel-Hirn-Trauma - eine interdisziplinäre Aufgabe" ein. Die Veranstaltung fand von 8.30 bis 13.00 im Hörsaal und den Nebenräumen statt. 

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Die besten Kliniken im Ruhrgebiet

Großer Krankenhaustest der AOK

Krankenkasse Überprüft die Behandlungs-Qualität bei den häufigsten Operationen Knie, Hüfte und Gallenblasen-Entfernung

WAZ-Artikel vom 26.Oktober 2012



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Evaluation der Weiterbildung in Deutschland

Ein Projekt der Bundesärztekammer und der Landesärztekammern

Beurteilung der Weiterbildungsstätte (WBS) durch
die Weiterzubildenden (WBA) für

Prof. Dr. med. Rüdiger Smektala )*
FA Orthopädie und Unfallchirurgie

Knappschaftskrankenhaus Bochum-Langendreer - Universitätsklinik


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WAZ-Nachtforum am 13. Oktober 2011, um 19:00 Uhr



"Wenn jeder Schritt schmerzt: Lebensqualität trotz Gelenkverschleiß"

Ort: Knappschaftskrankenhaus, Cafeteria

Am Donnerstag, 13. Oktober, lud das Knappschaftskrankenhaus Bochum zusammen mit der WAZ zum bewährten Nachtforum ein. Dieses Mal ging es um das Thema Endoprothetik.
Themen und Referenten waren:

  • Es beginnt in der Leiste: Verschleiß des Hüftgelenkes
    Prof. Dr. Rüdiger Smektala
  • Es kracht das Knie: Verschleiß des Kniegelenkes
    Lukas Niggemann
  • Rehabilitation nach operativem Hüft- und Kniegelenkersatz
    Annemarie Tenberge

Der Eintritt war wie immer frei.
 
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19. Jahrestagung der Chirurgischen Arbeitsgemeinschaft für Qualität und Sicherheit in der Chirurgie (CAQS) vom 04. bis 05. Februar 2011 - im Universitätsklinikum Knappschaftskrankenh Bochum
 
Vom 04. - 05.02.2011 findet die 19. Jahrestagung der Chirurgischen Arbeitsgemeinschaft für Qualität und Patientensicherheit in der Chirurgie in Bochum statt.

Die Veranstaltung wird in enger Kooperation mit der Ärztekammer Westfalen-Lippe veranstaltet, so dass es ein Kernanliegen ist, eine Sitzung zu Fragen der ärztlichen Weiterbildung im Gebiet Chirurgie durchzuführen.

Wir wollen uns beschäftigen mit der Weiterentwicklung unseres Faches auf dem Hintergrund der demographischen Entwicklung in der Bevölkerung und im Bereich der zukünftigen Ärztinnen und Ärzte.

Ein weiteres Schlaglicht wird auf der Qualitätssicherung liegen. Wir werden zurückblicken auf 2 Jahrzehnte externer stationärer Qualitätssicherung und uns kümmern um die sektorübergreifenden Ansätze, die jetzt mit dem AQUA-Institut erkennbar werden.

Alle Sitzungen werden ausreichend Zeit für intensive Diskussionen zwischen den Beteiligten haben, vor allem wollen wir uns an die jungen Kolleginnen und Kollegen wenden, die von den Regelungen betroffen sein werden, die wir jetzt festlegen.


Arthrosetag am 01. Dezember 2010, 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr
 
KK-Bochum Langendreer lädt zum Arthrosetag

Da die Menschen immer älter werden, steigt auch die Anzahl derer, die unter schmerzhaftem Gelenkverschleiß leiden. Doch welche Medikamente und Methoden lindern die Beschwerden? Wann ist eine Operation des Knie- oder Hüftgelenks unumgänglich? Und wie sieht die aus und welche Rehabilitationsmaßnahmen sind danach sinnvoll? Diesen Fragen widmet sich der „Arthrosetag 2010“, zu dem das Knappschaftskrankenhaus am Mittwoch, 1. Dezember 2010, einlädt. Los geht’s um 16 Uhr im Hörsaal.

 
Pressemitteilung und Programm


Arthrosetag am 24. Februar 2010, 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr
 
KK-Bochum Langendreer lädt zum Arthrosetag

Die Menschen werden immer älter und damit steigt auch die Anzahl derer, die an Arthrose der großen Körpergelenke erkranken. Doch was kann man tun, um den Gelenkverschleiß zu vermeiden? Welche Medikamente und Methoden lindern die Schmerzen? Wann ist eine Operation des Knie- oder Hüftgelenks unumgänglich? Wie sieht die aus und welche Rehabilitationsmaßnahmen sind danach sinnvoll? Diesen und ähnlichen Fragen widmet sich der „Arthrosetag 2010“ mit dem Titel „Lebensqualität im Fokus“, zu dem die Universitätsklinik Knappschaftskrankenhaus Bochum-Langendreer am Mittwoch, 24. Februar 2010 einlädt.

Die Moderation übernimmt Prof. Dr. Rüdiger Smektala, Leiter der Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie. Nach den Vorträgen stehen die Referenten zum persönlichen Gespräch zur Verfügung. Außerdem gibt es ein Angebot zur Sturz-Prophylaxe - also Tipps, wie sich Stürze vermeiden lassen - und die Möglichkeit, Prothesen bei der begleitenden Ausstellung im Foyer nicht nur zu besichtigen, sondern auch anzufassen.

Hüft- und Kniegelenkverschleiß ist eine Erkrankung älterer Menschen und beginnt schleichend. Zunächst bemerkt der hüftkranke Patient Schmerzen in der Leiste oder im Gesäß. Klassisch ist dabei der so genannte „Anlaufschmerz“: Nach längerem Sitzen kommen die Betroffenen nur schlecht oder mit Schmerzen aus dem Sessel heraus und ein flotter Gang stellt sich erst nach einigen Schritten ein. Im Verlauf der Krankheit kommt der „Ruheschmerz“ hinzu, so dass sich die schmerzfreie Gehstrecke mehr und mehr verkürzt. Kurzum: Die Betroffenen leiden unter einem starken Verlust an Lebensqualität.

Die kostenlose Informationsveranstaltung wird ausgerichtet von der Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie den Physiotherapeuten an der Universitätsklinik Knappschaftskrankenhaus Bochum-Langendreer und findet am 24. Februar 2010 von 15 bis 18 Uhr im Hörsaal der Universitätsklinik Knappschaftskrankenhaus, In der Schornau 23-25, statt. Jedermann ist willkommen.

 
Pressemitteilung


Arthrosetag am 07. Oktober 2009, ab 16:00 Uhr
 
Arthrosetag im Knappschaftskrankenhaus Langendreer

Bochum. Fragen rund um das Thema Hüft- und Kniegelenkverschleiß werden am Arthrosetag am Mittwoch, 7. Oktober 2009, beantwortet. Beginn ist um 15 Uhr im Hörsaal des Knappschaftskrankenhauses Bochum-Langendreer, In der Schornau 23-25. Experten informieren darüber, wie sich der Gelenkverschleiß vermeiden lässt, wie er ohne Operation behandelt werden kann und wann eine Operation unvermeidlich ist. Darüber hinaus geht es um die Frage, welche Rehabilitationsmaßnahmen sinnvoll sind. Veranstalter sind die Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Physiotherapeuten des Knappschaftskrankenhauses, niedergelassene Fachärzte und die BKK vor Ort.


WAZ-Nachtforum am 27. August 2009, ab19:00 Uhr
 
Chirurgie im Alter
Ort: Knappschaftskrankenhaus, Cafeteria

Circa 150 Besucher waren am Donnerstag, 27. August, beim WAZ-Nachtforum zum Thema Chirurgie im Alter zu Gast und informierten sich über die klassischen Frakturen im Alter auf dem Hintergrund der Osteoporose, über Narkosemöglichkeiten bei einer OP, über Reha-Maßnahmen und darüber, wie Stürze von Anfang an vermieden werden können.

Der Eintritt war wie immer frei.
 


Arthrosetag am 21. Januar 2009, 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr
 
Abteilung für Unfallchirurgie und Orthopädie des Knappschaftskrankenhauses Bochum-Langendreer
Ort: Knappschaftskrankenhaus, Hörsaal

Verschleißerkrankungen von Hüft- und Kniegelenk betreffen immer mehr Frauen und Männer in Deutschland. Im Jahr werden ca. 130.000 Hüftgelenkstotalendoprothesen mittlerweile in Deutschland eingesetzt. Die Anzahl der Knieendoprothesen ist nur geringfügig niedriger. Die Frage, ob man Schmerzen des Hüft- oder Kniegelenkes noch weiterhin ohne Therapie hingenommen werden muss, ist für viele ältere Menschen ein brennendes Alltagsthema. Aus diesem Grunde bietet das Knappschaftskrankenhaus zu Beginn des Neuen Jahres einen Arthrosetag an. Fragen und Probleme rund um ein neues Hüft- oder Kniegelenk werden angesprochen. Es ist ausreichend Zeit, für jeden Gast Fragen an Ärzte und Therapeuten zu richten. Die Veranstaltung ist zweigeteilt. Der Beginn um 16.00 Uhr im Hörsaal beinhaltet Vorträge zum Thema Hüft- und Kniegelenkstotalendoprothese. Eine niedergelassene Ärztin berichtet über Kniegelenk-erhaltende Maßnahmen, bevor es zu der Implantation einer Kniegelenksendoprothese kommen muss. Im Anschluss an die Vorträge werden Workshops von den Krankengymnasten des Hauses in der krankengymnastischen Abteilung zum Thema Schulter- und Kniegelenksproblem angeboten. Im Rahmen einer Ausstellung können Kniegelenks- und Hüftgelenksprothesen angesehen werden, Mitmach- Aktionen zum Thema Sturzgefahr bzw. Sturzvorsorge sind ebenso möglich wie der Besuch einer orthopädischen Knieschule, Anleitungen zum Back-Check und einer Anleitung zum Nording-Walking. Die Veranstaltung richtet sich an diejenigen Männer und Frauen, die Sätze sagen oder denken wie „jeder Schritt tut weh, ich habe gar keinen Spaß mehr am Leben, muss das weiter sein?“.



Niedergelassene und Krankenhausärzte intensivieren ihre Zusammenarbeit
 
Einmalig in Bochum ist die Ausweitung des Konzeptes Medizinische Qualitätsnetz auf die Zusammenarbeit mit Krankenhausärzten und Patienten in Form von Beiräten.
Drei unter einem Dach zu haben, ist die Zielvorstellung mit dem Slogan: „Ihre Gesundheit, unser gemeinsames Ziel.“ Daher steht noch aus, einen Patientenbeirat zu gründen, der bereits in Planung ist. Wenn diese drei - niedergelassene Ärzte, Krankenhausärzte und Patienten in Form von Beiräten - unter einem Dach sind, weiß man, was unter den Nägeln brennt, kann gehandelt werden


WAZ-Nachtforum im Knappschaftskrankenhaus Dienstag, 11.03.08, 19.00 Uhr, Cafeteria
 
Thema: "Die Chose mit der Arthrose: Wenn die Gelenke krachen" .
Sehr großer Andrang herrschte auch bei dem vierten WAZ-Nachtforum am Donnerstag, 21.02.08 im Knappschafts- krankenhaus. Die Kapazität der Räumlichkeiten war bis auf den letzten Stehplatz ausgereizt, daher entschlossen sich "späte" Besucher schweren Mutes wieder zu gehen. Wegen dieser überwältigen Resonanz wurde die Veranstaltung am
Dienstag, 11.03.08, 19.00 Uhr in der Cafeteria, wiederholt.
Professor Rüdiger Smektala, Dr. Michael Luka, Dr. Tanja Kostuj und Physiotherapeutin Annemarie Többen informierten ausführlich zum Thema, Interessierte konnten anschließend neue Gelenke besichtigen und anfassen. Eine ganze Crew an Ärzten stand nach der Veranstaltung bei einem Imbiss und einer Erfrischung zum Gespräch zur Verfügung.


Rückbetrachtung Arthrosetag 2007
 
Ein Arthrosetag am Mittwoch, den 15. August 2007, im Knappschaftskrankenhaus Bochum-Langendreer informierte Patientinnen und Patienten sowie Interessierte rund ums Thema Arthrose in Hüft- und Kniegelenken. Der Arthrosetag zeigte Möglichkeiten auf, bevor eine Gelenkoperation erforderlich wird, gab Anregungen zur Selbsthilfe.
Verspricht eine Operation eine erhebliche Verbesserung der Lebensqualität, war hier Gelegenheit, mehr über Implantate zu erfahren.
Einer Einführung in das Thema „Künstliches Hüft- und Kniegelenk“ um 15.00 Uhr folgten wahlweise Videodemonstrationen, vertiefende Patientenseminare, ein Workshop zur Selbsthilfe oder der Besuch der Industrieausstellung. Hier standen Prothesen und
Gelenkmodelle zur Verfügung.
Die Veranstaltung fand im Hörsaal und in den Seminarräumen des Krankenhauses statt, der Workshop der Krankengymnasten in der Abteilung für Physikalische Therapie und Physiotherapie.
Unterstützt wurde die Veranstaltung unter der Leitung von Prof. Dr. Rüdiger Smektala, Leiter der Abteilung für Unfallchirurgie und Orthopädie im Knappschaftskrankenhaus Bochum-Langendreer, von der BKK Aktiv, der Knappschaftlichen Krankenkasse, dem
Berufsverband für Orthopäden und dem Medizinischen Qualitätsnetz Bochum. Krankenkassen stellten ihre Programme zur Versorgung von Patienten mit diesen Verschleißerkrankungen vor, niedergelassene Ärzte informierten über die ärztlichen Möglichkeiten, bevor eine Operation erforderlich ist.
 
Jährlich werden in Deutschland über 100.000 künstliche Hüft- und Kniegelenke implantiert. Die Anzahl der Operationen wird in unserem Land jährlich weiter zunehmen, da auf Grund der Bevölkerungsentwicklung die Anzahl älterer Menschen wächst, die bei ansonsten guter Gesundheit den Verschleiß ihrer großen Körpergelenke in einer unangenehmen Art und Weise bemerken werden.
Wenn die Lebensqualität nicht unzumutbar eingeschränkt werden soll, stehen viele Menschen in den nächsten Jahren vor der Frage, ob sie ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk benötigen.