Kennen Sie... Treibgut?
Kreativität treibt jene Autoren und Musiker, die auf unserer Insel
stranden und die Studierenden, die unsere Veranstaltungen unabhängig
organisieren: Lesungen, Parties, Kleinkunst und Konzerte. Neugier und
dieser kleine Funken, der sich nicht mit der blauschimmerndern Lethargie
des Fernsehbildschirmlebens zufrieden geben will, treibt unser Publikum.
Ihm bieten wir neue und junge Autoren, entdeckenswerte Künstler
und Erlebnisse abseits des Mainstreams. Und zudem eine Möglichkeit,
selber zum Akteur zu werden, denn mit offenen Bühnen und einer
Philosophie, die Kunst nicht erst beim Verlagsvertrag beginnen lässt,
findet bei uns jeder ein Forum, der das Feuer mitbringt, auf die Planken
an unserem Strand zu steigen!
Die Gruppe Treibgut hat es sich zum Ziel gesetzt, in dem
betäubenden Meer des navigationslosen Lebens Inseln zu setzen. An unseren Strand
treiben die Rastlosen, die Suchenden, die einsamen Segler, die spüren,
dass irgendwas nicht stimmt und es Zeit ist, anzuhalten, sich umzusehen
und die Dinge selber in die Hand zu nehmen. Mit reichhaltiger Erfahrung
aus den Bereichen Hochschule, Musikjournalismus, Theaterpraxis, Radio
und Literaturgeschäft bilden die Akteure der Gruppe Treibgut eine
Initiative, die nicht nur weiß, was sie will, sondern dies auch
kompetent umsetzen kann.
In der Hauptsache verfolgen wir drei Ziele:
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Präsentation neuer, junger Autoren und Autorinnen
mit und ohne Erstveröffentlichung zur Unterstützung
und Pflege der jüngsten deutschsprachigen Literatur
*
Eröffnen eines Forums für jede und jeden mittels einer
regelmäßig angebotenen offenen Bühne.
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Vortrag, Diskussion und Weiterentwicklung eigener Texte
Abgerundet wird dieses Grundkonzept durch gelegentlich auftretende
"etablierte" Autoren, die einerseits als "Zugpferde"
für die weniger bekannten Künstler fungieren und auf die wir andererseits
schlicht und einfach Lust haben sowie musikalische Einlagen. Die Inszenierung
der Lesungen findet im Rahmen von Motto-Abenden statt; der Obertitel
unserer regelmäßigen Lesereihe im Kulturcafé der Ruhr-Uni
lautet Gestrandet - Literatur aus dem verschollenen Leben.
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