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Pressestimmen

 

Wahnsinnig exorbitante Weihnachtslesung an der RUB

www.bo-alternativ.de schrieb über unsere wahnsinnig exorbitante Weihnachtslesung im Veranstaltungszentrum der Mensa:

Es hätte ein langweiliger Abend bleiben können - doch zum Glück hatte sich das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW im Vorfeld der gestrigen Weihnachtsfeier des RUB-Rektorats, zu der auch akademische Prominenz aus dem ganzen Land geladen war, für ein höchst politisches satirisches Begleitprogramm entschieden.
Die Treibgut-Literaturaktivisten Philipp Dorok und Uli Schröder würzten das Buffet, an dem sich zahlreiche Rektor_innen diverser NRW-Hochschulen, Wissenschaftsministerin Svenja Schulze sowie RUB-Rektor Elmar Weiler labten, mit einer geballten Portion exorbitanter Satire...
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Link zu und Dank an: http://www.bo-alternativ.de/

 

Gestrandet an den Gestaden der Literatur

WAZ-Serie Literarische Gruppen (4): „Treibgut“ schließt Lücke zwischen Nachwuchs und gestandenen Autoren

14. August 2010, WAZ Bochum, S. 6 – von Carsten Marc Pfeffer

Die Studierenden stehen vor dem AStA-Kulturcafé Schlange. An der Kasse gibt es keine Einlasskarte, sondern einen Stempel auf den Handrücken: „Treibgut“ steht darauf. Die studentische Literaturinitiative hat auch acht Jahre nach ihrer Gründung nichts von ihrem Reiz verloren. Nach wie vor steht am Ende der legendären „Gestrandet“-Lesungen den jungen Campustalenten die offene Bühne zur Verfügung. Viele Geschichten gibt es zu erzählen

„Das waren schon tolle Zeiten“, erinnert sich Treibgut-Initiator Uli Schröder. Damals hatte er zusammen mit Oliver Uschmann und einigen anderen Studierenden der RUB die Initiative gegründet. Ziel sei es von Anfang an gewesen, die Lücke zwischen etablierter junger Literatur und noch weniger bekannten Jungautoren zu schließen. Erster Höhepunkt dieser Bemühungen war 2004 die Lesung mit Frank Goosen.

Mit 300 Gästen war das Kulturcafé restlos ausverkauft. Fortan bemühte sich die Initiative, auch campusferne Orte zu bespielen. Sei es die Riff-Halle oder die Stadtbücherei Bochum, Treibgut gewann an Präsenz.

Die spektakulärste Lesung fand zum Thema Klimawandel im Foyer des Tropenhauses des Botanischen Gartens der RUB im Hochsommer bei brütender Hitze statt. Zu Gast waren an diesem Abend Mathias Schamp und Volker Wendland. „Wir schwitzten und schwitzten und lasen und lasen“, erinnert sich Uli Schröder.

Doch auch publizistisch wurde die Initiative aktiv. 2007 erschien mit „Treibgut – 42 Spuren am Strand“ eine beachtenswerte Anthologie mit Texten von 42 Treibgut-Autoren und Gästen, von denen Björn Kern, Jörg Albrecht und Martin Becker im selben Jahr für den Bachmann-Preis nominiert waren.

In den letzten acht Jahren hat sich vieles geändert. Oliver Uschmann ist mittlerweile ein Bestsellerautor mit schwindelerregenden Auflagen, und aus Uli Schröder ist ein promovierter Fremdsprachendozent und Journalist geworden. Doch Schröders Liebe zur Literatur ist ungebrochen, wie ein Mausklick in seinen fulminanten Blog Ruhrpiranhas – Metropolensatire beweist. Aber in Fragen der Literaturinitiative müssen jetzt mal die Youngsters ran.

Mit Johannes Till Opfermann und Philipp Dorok, der gleichsam die Literaturzeitung Schriftzeit für den germanistischen Fachschaftsrat herausgibt, strebt das Organisationsteam neuen Höhepunkten entgegen. Die nächste Gestrandet-Lesung wird am Mittwoch, 24. November, ab 20 Uhr im Kulturcafé stattfinden. Erwartet wird das Bochumer Poetry-Slam-Wunder Sebastian 23. Wie immer wird es für die Nachwuchstalente eine offene Bühne geben. Kontaktaufnahme bitte über die Homepage der Initiative.

„Zum zehnjährigen Bestehen 2012 haben wir uns eine ganz besondere Überraschung ausgedacht“, so Uli Schröder. Verraten wird aber noch nichts. Nur so viel: „Die Ruhr wird dabei eine große Rolle spielen.“ – Na, das kann ja spannend werden.

 

 
 
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