Professur

Sandra Mass
Lupe

Prof. Dr. Sandra Maß
Email: transhistory@rub.de
Tel.: (+49) 0234 32 24691
GA 6/51

Sandra Maß studierte Geschichte und Soziologie an der Ruhr-Universität Bochum und promovierte 2004 am Europäischen Hochschulinstitut Florenz mit einer Untersuchung zur Geschichte kolonialer Männlichkeit in Deutschland (Böhlau: 2006).

Von 2004 bis 2011 war sie wissenschaftliche Assistentin am Arbeitsbereich Historische Politikforschung der Universität Bielefeld, wo sie 2014 mit der Untersuchung „Kinderstube des Kapitalismus? Monetäre Erziehung im 18. und 19. Jahrhundert“ (erscheint November 2017) habilitierte.

Nach einer Lehrstuhlvertretung an der Universität zu Köln war sie von 2015 bis 2017 stellvertretende Direktorin des Georg-Eckert-Instituts für internationale Schulbuchforschung in Braunschweig.

Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen die westeuropäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, die Kulturgeschichte des Ökonomischen, die Geschichte der Kindheit und die europäische Kolonialgeschichte.

Seit 2007 ist Sandra Maß Mitherausgeberin von "L’Homme. Europäische Zeitschrift für feministische Geschichtswissenschaft". Seit 2016 ist sie Auswahlkommissionsmitglied der Heinrich-Böll-Stiftung.

Publikationen

  • Kinderstube des Kapitalismus? Monetäre Erziehung im 18. und 19. Jahrhundert. München: De Gruyter/Oldenbourg 2017 (Veröffentlichungen des Deutschen Historischen Instituts London).

  • Useful knowledge. Monetary education of children and the moralization of productivity in the 19th Century. In Bänziger, Peter-Paul; Suter, Mischa (Hg.): Histories of Productivity. Genealogical Perspectives on the Body and Modern Economy. London: Routledge 2017, S. 74-91.

  • Hg. mit Margareth Lanzinger und Claudia Opitz, Ökonomien. Themenheft von L’Homme. Europäische Zeitschrift für feministische Geschichtswissenschaft 1, 2016

  • Hg. mit Xenia von Tippelskirch, Faltenwürfe der Geschichte. Entdecken, entziffern, erzählen. Festschrift für Regina Schulte. Frankfurt a.M.: Campus 2014

  • Die „Schwarze Schmach“. In: Gefangene Bilder. Wissenschaft und Propaganda im Ersten Weltkrieg, hg. v. Historischen Museum Frankfurt. Frankfurt a.M.: Michael Imhof Verlag 2014, S. 122-125.

  • Welcome to the Jungle. Imperial Men, „Inner Africa“, and Mental Disorder, 1870–1970. In: Reinkowski, Maurus; Thum, Gregor (Hg.): Helpless Imperialists. Imperial Failure, Fear and Radicalization. Göttingen: Vandenhoeck 2012, S. 91-115.

  • Formulare des Ökonomischen in der Geldpädagogik des 18. und 19. Jahrhunderts. In:WerkstattGeschichte 58, 2012, S. 9-28.

  • Hg. mit Kirsten Bönker und Hana Havelkovà, Geld-Subjekte. Themenheft von L’Homme. Europäische Zeitschrift für feministische Geschichtswissenschaft 2, 2011.

  • Zwischen Absenz und Präsenz. Monetäre Lebensführung in der Moderne. In: Deutschschweizer PEN-Zentrum (Hg.), Über Geld schreibt man doch. Oberhofen am Thunersee: Zytglogge 2011, S. 40-47.

  • The ‚Volkskörper’ in Fear: Gender, Race and Sexuality in the Weimar Republic. In: Ellena, Liliana; Geppert, Alexander; Passerini, Luisa (Hg.): New Dangerous Liasions: Discourses on Europe and Love in the Last Century. New York: Berghahn Books 2010, S. 233-250.

  • Mäßigung der Leidenschaften. Kinder und monetäre Lebensführung im 19. Jahrhundert. In: Elberfeld, Jens; Otto, Marcus(Hg.): Das schöne Selbst. Zur Genealogie desmodernen Subjekts zwischen Ethik und Ästhetik. Bielefeld: transcript 2009, S. 55-81.

  • Weißer Mann −was nun? Ethnische Selbstverortung zwischen kontinentaler Solidarität und nationaler Identifikation nach dem Ersten Weltkrieg. In: Bluche, Lorraine; Lipphardt, Veronika; Patel, Kiran (Hg.): Der Europäer –ein Konstrukt. Wissensbestände. Diskurse. Praktiken. Göttingen: Wallstein 2009, S. 57-72.

  • Weiße Helden, schwarze Krieger. Zur Geschichte kolonialer Männlichkeit in Deutschland, 1918-1964. Köln u.a.: Böhlau 2006.

  • „Eine Art sublimierter Tarzan“− Die Ausbildung deutscher Entwicklungshelfer und -helferinnen als Menschentechnik in den 1960er Jahren. In: WerkstattGeschichte 15, 2006, 42, S. 77-89.

  • „Wir sind zu allem entschlossen: Zur Vernichtung dieser schwarzen Halbmenschen“. Gewalt, Rassismus und Männlichkeit in der deutschen Kriegspropaganda, 1914-1940. In: Ethnizität und Geschlecht. (Post-)koloniale Verhandlungen in Geschichte, Kunst und Medien, hg. v. Graduiertenkolleg „Identität und Differenz“ der Universität Trier. Köln u.a.: Böhlau 2006, S. 137-150.

Kontakt

Ruhr-Universität Bochum
Fakultät für Geschichtswissenschaft
Transnationale Geschichte des 19. Jahrhunderts
GA 6/51
Universitätsstr. 150
44801 Bochum
Email: transhistory@rub.de

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