Transnationale Geschichte des 19. Jahrhunderts

Profil

Mit Forschungsschwerpunkten in der Geschichte des Kolonialismus und des Kapitalismus, den Netzwerken der Migration und der Geschichte von Kindheiten liegt unser Fokus in Forschung und Lehre auf denjenigen Phänomenen, die sich geschichtswissenschaftlich nicht allein aus nationalstaatlicher Perspektive untersuchen lassen. Unser Ausgangspunkt ist die Annahme, dass Mobilität und Migration, Ökonomie und Geld, Wissen und Mentalitäten, Akteure und Güter im 19. Jahrhundert in jeweils unterschiedlichem Ausmaß von lokalen, regionalen, nationalen, imperialen/kolonialen und globalen Bedingungen bestimmt waren.

Die transnationale Perspektive favorisiert die Zirkulation, den Austausch und die Grenzüberschreitung als Modi der Betrachtung, ohne dabei deren vermeintliche Oppositionen, den Stillstand, die Binnensicht und die Manifestation von Grenzen, zu vernachlässigen. In der gleichen Weise basiert ein solcher Zugang auf der für das 19. Jahrhundert wesentlichen Dialektik zwischen dem ‚nationalen Container‘ und den anderen, oben genannten räumlichen Modi der Grenzüberschreitung.


Aktuelles

Neuerscheinungen


Kontakt

Ruhr-Universität Bochum
Fakultät für Geschichtswissenschaft
Transnationale Geschichte des 19. Jahrhunderts
GA 6/51
Universitätsstr. 150
44801 Bochum
Email: transhistory@rub.de

Sekretariat

Carla Matz
Tel.: 0234 32-28650
Raum: GA 4/129

Sprechstunde WiSe 18/19

dienstags 14-15.30 Uhr
Achtung am 02.10.2018 s.u.
Anmeldung via Doodle

Sprechstunde während der Ferien

Dienstag, 04.09.2018, 11-12.30 Uhr
Dienstag, 02.10.2018, 11-12.30 Uhr
Anmeldung via Doodle