 Die Sektion Sprache und Literatur Japans befasst
sich im Rahmen der Ostasienforschung mit der japanischen
Sprache und Literatur aus linguistischer und philologischer Perspektive.
Seit Bestehen der Ruhr-Universität bis 1989 hatte Prof. Dr. Bruno Lewin den Lehrstuhl inne. Mit dem Amtsantritt von
Prof. Dr. Jens Rickmeyer im Oktober 1991 erhielt die Sektion dann eine noch stärker sprachwissenschaftlich orientierte Ausrichtung.
Nachdem Prof. Dr. Jens Rickmeyer im August 2008 in den Ruhestand getreten ist, vertrat Prof. Dr. Alexander Vovin, Professor für
ostasiatische Sprachen an der University of Hawai'i at Manoa, für ein Jahr den Lehrstuhl. Im September 2009 hat
Prof. Dr. Tomasz Majtczak von der Jagiellonen-Universität Krakau für ein Jahr die Vertretung übernommen.
Profil
Im Studium steht die wissenschaftliche
Beschäftigung mit der japanischen Sprache im Vordergrund.
Die für das Studium der Japanologie notwendigen
praktischen Sprachkenntnisse werden in den von der Sektion
angebotenen Sprachkursen vermittelt.
In der Forschung liegen
die Schwerpunkte einerseits auf Bereichen wie
- altjapanische Phonologie, Grammatik und Etymologie auf Grundlage der Lektüre und Analyse der damaligen Literaturdenkmäler
- philologische und auch Feldstudien zu Minderheitensprachen in Japan, inbesondere zum Ryukyuanischen und Ainu
- japanische Philologie im Allgemeinen,
andererseits aber auch auf der Herausgabe von Werken wie
- Lehrkurse zum Gegenwartsjapanischen und der verschiedenen vormodernen Sprachstufen
- Speziallexika wie etwa zur Etymologie des Japanischen bis etwa zum Ende des 12. Jh.s
- Textausgaben zu traditionellen Texten, die neben den Originalen auch mit Übersetzungen und einem detaillierten Kommentar aufwarten können.
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