Sportwissenschaft eröffnet neue Außenanlagen

„Dass wir heute hier zu einer feierlichen Eröffnung zusammenkommen können, ist zurückzuführen auf das Engagement der Studierenden. Ihre Zustimmung bei der Verwendung von Studienbeiträgen hat die neue Bahn erst möglich gemacht“, betonte gestern anlässlich der Einweihung der neuen Kunststoffbahn Prof. Dr. Uta Wilkens, Prorektorin für Lehre, Weiterbildung und Medien der Ruhr-Universität Bochum. 610.000 Euro aus dem zentralen Anteil der Studienbeiträge sind in die Vollsanierung der Außenanlagen der Sportwissenschaft geflossen.
Und nur wenige Augenblicke später konnte sie sich selbst von der Qualität der neuen Laufanlage überzeugen: Das Rektorat war komplett bei diesem einmaligen Ereignis zugegen und trat – mit Ausnahme des Rektors, der den Startschuss gab – mit „seiner“ Staffel gegen zwei Staffeln von Studierenden und einer Staffel aus Mitarbeitern des Dezernat 1 im ersten „offiziellen“ Rennen auf der neuen Kunststoffbahn an und hinterließ einen guten Eindruck der Fitness in der Uni-Spitze.
Für
das Rektorat ist die neuen Kunststoffbahn ein „Sinnbild dafür,
wie Fakultäten durch eine gemeinsame Kraftanstrengung Besonderes
hervorbringen. Denn nur mit vereinten Kräften können
Projekte wie diese realisiert werden“, so Prorektorin Wilkens.
Für Dekan Prof. August Neumaier geht mit der Eröffnung
der Bahn ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Seit 25 Jahren
bemühe sich die Fakultät, ihre Sportstätten zu modernisieren,
insbesondere die überholte Aschenlaufbahn zu ersetzen. Stets
fehlten die Mittel. Nun könne er mit Stolz auf die neue Bahn
blicken und den Dank der Fakultät gegenüber Rektorat
und Studierenden ausdrücken.
Mit
der Eröffnung der Bahn verknüpft das Rektorat natürlich
Erwartungen an die Bochumer Sportstudierenden: „Nie wieder
möchten wir jetzt Aussagen hören, dass die Bochumer schlechtere
Wettkampfzeiten aufgrund der schlechteren Bahnverhältnisse
verzeichnen mussten.“ Das Rektorat - die Professoren Ulf
Eysel, Tibor Kiss und Uta Wilkens sowie Kanzler Gerd Möller – habe
jedenfalls seit Wochen immer im Anschluss an die Rektoratssitzungen
trainiert und sich so auf diesen Tag vorbereitet.
jk/Fotos: Marion Nelle