Die RUBCard: Der Studierendenausweis

Seit Beginn der ersten Einschreibungen an der Ruhr-Universität Bochum im Jahre 1965 sind Studierendenausweise als Identifikationsmedium ausgegeben worden.

Informationen über die - auf den derzeit ausgegebenen Ausweisen - enthaltenen Daten sowie die Ausweisfunktionen finden Sie auf den Seiten unseres IT-Dezernats.

Mit der multifunktionellen RUBCard erhalten Uniangehörige ein Medium, das Zugang zu vielen Funktionen und Dienstleistungen auf dem Campus, zu Hause und unterwegs ermöglicht. Dadurch, dass man nur eine Karte bei sich tragen muss, können Verwaltungsaufgaben übersichtlicher und bequemer gehandhabt werden.

Unter Verwendung des Chipkartenlesers lassen sich sämtliche Funktionen von RUBICon und VSPL darüber hinaus fast zeit- und ortsunabhängig nutzen, wodurch der universitäre Alltag individueller organisiert werden kann.

Den Chipkartenleser erhalten Sie bei uns an den Infopoints, z.B. in der UV, Ebene 0.

Wer eine RUBCard ohne Chip möchte, bekommt sie auf Wunsch. Diese ermöglicht allerdings nicht den Zugang zu RUBICon und VSPL. Außerdem müssen sich Studierende diesen Ausweis jedes Semester neu ausstellen lassen und können die Bezahlfunktionen in den Mensen und den Cafeterien des Akafö nicht nutzen.

Ein Ausweis für Alle

Besucherausweis

Mit Chip oder ohne, die individuelle RUBCard ist ein eindeutiges Identifikationsmedium. Studierende kommen dank der RUBCard oftmals in den Genuss von Ermäßigungen. Bedienstete und Besucher können sich mit der RUBCard beim Wachpersonal ausweisen.

Jeder Studierende oder Bedienstete erhält auf Wunsch Auskunft über alle auf seiner RUBCard gespeicherten Daten. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den Infopoint.

Bei Verlust der RUBCard wenden Sie sich bitte als Studierende(r) an das Studierendensekretariat. Bedienstete wenden sich bitte an den Infopoint im Gebäude UV, Ebene 0. Die Ausstellung einer neuen RUBCard ist mit einer Verwaltungsgebühr verbunden.

Daten Studierendenausweis

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die auf Chip gespeicherten und die aufgedruckten Daten:

Daten Chip Ausdruck
Name, Vorname ja ja
Foto nein ja
Matrikelnummer ja ja
VRR-Berechtigung nein ja
Gültigkeit des Ausweises ja (Zertifikat) ja (indirekt durch Semesterticket)
Schlüsseldaten ja nein
Kartenseriennummer ja nein
Seriennummer des Mifare-Chips ja ja
Herausgeber ja nein
Kartentyp ja nein

Seit dem 13.3.2006 ist ein weiterer Chipkartentyp im Einsatz, der neben dem Kryptochip einen separaten kontaktlosen Mifarechip enthält. Dieser Mifarechip wird nicht von der RUB benutzt, er dient ausschließlich für Bezahlfunktionen des Akafö.
Bei Einführung des Mifarechips auf der Studierendenkarte der Ruhr-Universität wurde vereinbart, dass der Mifarechip keinerlei Verbindung zum Prozessorchip der Karte hat.
Auf dem Mifarechip werden auch keine persönlichen Daten hinterlegt. Die Ruhr-Universität selbst hat auch keinen Zugriff auf den Mmifarechip und die einzelnen Sektoren. Ausnahme hier ist das Feld "Gültigkeitsdatum". Hier besteht die Möglichkeit, die nicht in Betrieb genommen wurde, also nicht akiviert ist, im Rahmen der Rückmeldung der Studierenden an den Infoterminals das Gültigkeitsdatum jeweils zu aktuaklisieren, so dass das AKAFÖ prüfen kann, ob in der Mensa tatsächlich der vergünstigte Studierendenpreis berechnet werden kann. Zurzeit wird allen Chipkarteninhaber der subventionierte Preis berechnet.
Auf dem Mifarechip befinden sich ausschließlich folgende Informationen:

  • Installationsnummer
  • Geldbörse
  • Personenkennziffer
  • Gültigkeitsdatum.
Rückseite des Ausweises:
Auf den Rückseiten der Karten ist ein weißer oder silberner ThermoChromic-Streifen aufgebracht, der mit entsprechenden Druckern mehrfach beschreibbar ist (=> Erklärungen Chipkartenseiten).
Im Sommersemester 1997 ausgegebene Chipkarten besitzen zusätzlich auf der Rückseite ein Feld für die Unterschrift des Ausweisinhabers.

 

Geschichte des Studierendenausweises der RUB

Informationen über die - auf den derzeit ausgegebenen Ausweisen - enthaltenen Daten sowie die Ausweisfunktionen finden Sie hier  .

Ausweise ohne Chip

Ausweis seit 1965:
Die erste Generation Studierendenausweise bestand aus Pappe, die beidseitig beschriftet war (s. Foto).
Die Ausweise für Gasthörer unterschieden sich von denen für ordentlich Studierende durch den aufgedruckten Text AUSWEIS FÜR GASTHÖRERINNEN UND GASTHÖRER und durch einen roten Strich, der sich von unten links nach oben rechts zog.
Die Rückseite des Ausweises wies ein aufgeklebtes Foto sowie die Unterschrift des Inhabers/ der Inhaberin auf.

Zur längeren Haltbarkeit und zur höheren Fälschungssicherheit wurde der Pappausweis vor der Ausgabe in eine Plastikfolie eingeschweißt. 

Die Semestermarke (farbige Papiermarke mit selbstklebender Rückseite) wurde semesterweise auf die Ausweisrückseite aufgebracht. Jedes Semester wurde die alte durch eine neue, anders farbige Marke überklebt.

Die Pappausweise unterscheiden sich hinsichtlich individueller aufgedruckter Merkmale

Vorder- und Rückseite

Unterscheidungsmerkmale:











1. Name, Vorname des Ausweisinhabers
2. Matrikelnummer
3. Geburtsdatum
4. Foto des Ausweisinhabers
5. Semestermarke, d.h. Papiermarke, auf der das Semester angegeben ist, für das der Ausweis gültig ist; ggfs. mit dem zusätzlichen Text "Freie Fahrt mit VRR-Verkehrsmitteln"
6. Unterschrift des Inhabers/ der Inhaberin


Ausweis seit SS 1997 (als Alternative zur Chipkarte):

Die abgebildete Plastikkarte kann seit Sommersemester 1997 an Stelle eines Chipkartenausweises gewählt werden. Die Rückseite der Plastikkarte ist leer. Die Vorderseiten der Karten unterscheiden sich hinsichtlich individueller aufgedruckter Merkmale.

Unterscheidungsmerkmale:

1. Name, Vorname des Ausweisinhabers
2. Bereich für Ergänzungen (mögliche Eintragungen: Freie Fahrt im VRR, Gasthörer - für Schwerbehinderte bleibt der Bereich leer)
3. Matrikelnummer
4. Barcode der Matrikelnummer
5. Foto des Ausweisinhabers
6. Semester, für das der Ausweis gültig ist (in einem farbigen Block hinterlegt)- entspricht der ursprünglichen Semestermarke

Hinweis: Die Plastikkarte hat nur für das aufgedruckte Semester Gültigkeit, d.h. die/der Studierende/n bekommt jedes Semester eine neue Karte.


Ausweise mit Chip

Seit Sommersemester 1997 haben die zukünftigen Studierenden die Möglichkeit, eine Chipkarte oder eine Plastikkarte als Studierendenausweis zu wählen (=> Ziele des Chipkarteneinsatzes  ).

Vorderseite des Ausweises:

Die Vorderseiten der Karten unterscheiden sich hinsichtlich individueller Merkmale und dem Typ des Chip. Für ordentliche Studierende und Gasthörer ist die Vorderseite des Ausweises identisch.

Unterscheidungsmerkmale:

1. Name, Vorname des Ausweisinhabers
2. Matrikelnummer
3. Foto des Ausweisinhabers
4. Seriennummer des Mifarechips (ab September 2007)
5. Aussehen des Chip-Typ variiert nach dem Zeitpunkt der Einschreibung
6. Kontaktloser Mifarechip (ab 13.3.2006)


Verwendete Chip-Typen:

 

GPK 2000 Chip von der Firma Gemplus Typ: GPK 2000
(Auslaufmodell)

Einführungszeitpunkt:
ab August 1997
M3/M4 Chip von der Firma Siemens Typ: M3 (SLC 44C166S)
(Auslaufmodell)
Einführungszeitpunkt:
ab August 1999
GPK 8000/GPK 16000 Chip von der Firma Gemplus Typ: GPK 8000
Einführungszeitpunkt:
ab März 2001
GPK 8000/GPK 16000 Chip von der Firma Gemplus Typ: GPK 16000
Einführungszeitpunkt:
ab August 2002
M3/M4 Chip von der Firma Siemens Typ: M4 (SLE 66CX160S) Einführungszeitpunkt:
ab April 2003
M4.3 Chip von der Firma Siemens Typ: M4.3 (SLE66CX322P)
mit CardOS 4.3B
Einführungszeitpunkt:
ab März 2006
M4.3 Chip von der Firma Siemens Typ: M4.3 (SLE66CX642P)
mit CardOS 4.3B
Einführungszeitpunkt:
ab September 2007

 

 

Seit dem 13.3.2006 ist ein weiterer Chipkartentyp im Einsatz, der neben dem Kryptochip einen separaten kontaktlosen Mifarechip enthält. Dieser Mifarechip wird nicht von der RUB benutzt, er dient ausschließlich für Bezahlfunktionen des Akafö.
Bei Einführung des Mifarechips auf der Studierendenkarte der Ruhr-Universität wurde vereinbart, dass der Mifarechip keinerlei Verbindung zum Prozessorchip der Karte hat.
Auf dem Mifarechip werden auch keine persönlichen Daten hinterlegt. Die Ruhr-Universität selbst hat auch keinen Zugriff auf den Mmifarechip und die einzelnen Sektoren. Ausnahme hier ist das Feld "Gültigkeitsdatum". Hier besteht die Möglichkeit, die nicht in Betrieb genommen wurde, also nicht akiviert ist, im Rahmen der Rückmeldung der Studierenden an den Infoterminals das Gültigkeitsdatum jeweils zu aktuaklisieren, so dass das AKAFÖ prüfen kann, ob in der Mensa tatsächlich der vergünstigte Studierendenpreis berechnet werden kann. Zurzeit wird allen Chipkarteninhaber der subventionierte Preis berechnet.
Auf dem Mifarechip befinden sich ausschließlich folgende Informationen:

  • Installationsnummer
  • Geldbörse
  • Personenkennziffer
  • Gültigkeitsdatum

Rückseite des Ausweises: Auf den Rückseiten der Karten ist ein weißer oder silberner ThermoChromic-Streifen aufgebracht, der mit entsprechenden Druckern mehrfach beschreibbar ist (=> Erklärungen Chipkartenseiten  ). Im Sommersemester 1997 ausgegebene Chipkarten besitzen zusätzlich auf der Rückseite ein Feld für die Unterschrift des Ausweisinhabers.

Unterscheidungsmerkmale:

1. Kontaktloser Mifarechip (ab 13.3.2006)
2. mögliche Eintragungen: Freie Fahrt im VRR oder Gasthörer - bei Schwerbehinderten ist kein Eintrag vorhanden
3. Semesterangabe, für das der Ausweis gültig ist (bei Aktualisierung am Ende eines laufenden Semesters werden - bei erfolgter Einzahlung des Sozialbeitrags - das noch aktuelle Semester (rechter Bereich) und das nächste Semester (linker Bereich) aufgedruckt)