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Nachmittags mehr Zwerge betreuen

Unterstützung für die Uni-Zwerge aus Studienbeiträgen

Wie genau es aussehen wird, steht zwar noch nicht fest, aber die Uni-Zwerge werden ihr Betreuungsangebot für Kinder von Studierenden künftig ausweiten können: Dank Unterstützung aus Studienbeiträgen können die Arbeitsstunden der zwei festangestellten Erzieherinnen um je drei Stunden aufgestockt werden. Zusätzlich wurden zwei studentische Hilfskräfte eingestellt, möglicherweise kommt noch eine dritte hinzu. Beide „Hiwis“ sind ausgebildete Erzieher, die derzeit Pädagogik studieren.

Unizwerge„Dank dieser Aufstockung können wir künftig Brückentage und Randzeiten auffangen“, erläutert Dr. Ines Kubigsteltig vom Vorstand des Uni-Zwerge e.V. „Im Unibetrieb gibt es ja eigentlich keine Brückentage, so dass auch Kurse und Klausuren stattfinden. Bisher mussten wir den Eltern an solchen Tagen aber leider oft absagen, weil wir in wenig nachgefragten Zeiten nicht öffnen konnten.“ Wenn mal eine der Erzieherinnen krank oder in Urlaub war, kam es immer wieder zu Betreuungsengpässen – denn ein Überstundenausgleich für die Mitarbeiterinnen war nicht möglich. Auch das wird sich in Zukunft ändern.

Vor allem wird aber auch die Nachmittagsbetreuung ausgebaut. „Zurzeit befragen wir alle Eltern, die ihre Kinder in der Betreuung haben, und auch die, die auf der Warteliste stehen, ob und wann sie Interesse an einer Nachmittagsbetreuung haben“, erklärt Ines Kubigsteltig. Bis jetzt ist die Betreuung montags bis donnerstags bis 16 Uhr, freitags nur bis 14 Uhr geöffnet. Möglich wären an einzelnen Tagen auch Öffnungszeiten bis 18 Uhr. Wenn sich durch die Befragung herauskristallisiert, wann ein solches Angebot genutzt werden würde, wird die Zeitplanung fürs Sommersemester in Angriff genommen. Angedacht sind drei lange Nachmittage in der Woche. „Dadurch könnte es auch gelingen, mehr Kinder in die Betreuung aufzunehmen als bisher“, meint Ines Kubigsteltig.

Zurzeit werden 23 Kinder beim Unizwerge e.V. betreut, 16 Plätze gibt es. Das funktioniert, weil nicht jedes Kind jeden Tag kommt. Kommen die Nachmittage hinzu, könnten sich weitere „Lücken“ auftun. Immerhin stehen immer rund 30 Kinder auf der Warteliste. Sie werden auch Vorrang bei der Verteilung möglicher neuer Betreuungszeiten haben. Die Betreuungszeiten werden viermal im Jahr neu geplant: Für jedes Semester und für die Semesterferien. md