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Aus 6 mach 1

Bibliotheken im GA wachsen zusammen

BücherregaleVon der ersten bis in die fünfte Etage erstrecken sich im Inneren des Gebäudes GA Institutsbibliotheken. Pädagogik, Philosophie, Geschichte, Kunstgeschichte, Archäologie, Ur- und Frühgeschichte sind vertreten. Auf den Etagen 2, 3 und 5 kann man rein und raus – noch, denn künftig müssen sich die Studierenden umgewöhnen. Die Bibliotheken sollen zusammenwachsen und so in Zukunft länger geöffnet sein.

Das geht, indem man sie zusammenlegt und mit einem gemeinsamen Eingang versieht, der in der Mitte, also auf der dritten Etage sein wird. Er soll immer von einem Bibliotheksmitarbeiter oder einer -mitarbeiterin und einer studentischen Hilfskraft besetzt sein. „Dann kann immer auch mal einer weg, zum Beispiel um einen Rollstuhlfahrer in einer der anderen Etagen rein zu lassen“, erklärt Dr. Brigitte Flug vom Dekanat der Geschichtswissenschaft. Die anderen Türen verschwinden nämlich nicht, sondern bleiben auch als Notausgänge erhalten.

Für die Zusammenlegung sind einige Umbauarbeiten nötig, die teils aus Studienbeiträgen finanziert werden. Die inneren, schmalen Treppenhäuser, die die Bibliotheken in den verschiedenen Etagen untereinander verbinden, müssen weiß gestrichen werden – „damit man auch sieht, wohin man geht“, so Brigitte Flug – und es müssen Brandschutztüren eingebaut werden, die sich im Brandfall automatisch schließen. Außerdem sollen noch einige Rechercherechner angeschafft werden.

Die Umbauarbeiten sollen noch in der vorlesungsfreien Zeit in Angriff genommen werden, allerspätestens zum nächsten Sommersemester soll alles fertig sein. Falls im Semester noch Arbeiten nötig sind, sollen sie an den Wochenenden stattfinden. Die Bibliothek bleibt während der ganzen Zeit normal geöffnet. md