Die knappen Zeiten sind vorbei
Wiwi-Bibliothek mit breitem Angebot
An
den Zeitschriften macht es sich am deutlichsten bemerkbar: Es sind
wieder mehr Abos drin, seit die Fakultät
für
Wirtschaftswissenschaft über
Studienbeiträge verfügt. „Jedes Jahr werden Zeitschriftenabonnements
acht bis zehn Prozent teurer“, erklärt Dr. Andreas Bonse,
Leiter der Wiwi-Bibliothek. „Da mussten wir uns in der Vergangenheit
sehr einschränken. Vor ungefähr vier Jahren hatten wir eine
regelrechte Abbestellungswelle.“ Inzwischen sieht es wieder wesentlich
besser aus. 30.000 Euro flossen im letzten Jahr in Zeitschriftenabos,
20.000 in Datenbanken. Die meisten dieser Angebote sind dank Campuslizenzen
sogar über Internet von zu Hause aus nutzbar. Für manche
wurden aus Kostengründen nur Einzelplatzlizenzen angeschafft. „Da
gibt es zum Beispiel eine Datenbank, die als Einzelplatzlizenz schon
7.000 Euro kostet und als Campuslizenz ein Vielfaches davon“,
so Bonse. „Da muss man natürlich schon überlegen, wie
viele Nutzer daran interessiert sind, damit das Geld auch sinnvoll
ausgegeben ist.“ Für diese nur in der Bibliothek nutzbaren
Angebote – und natürlich auch für alle anderen – stehen
in der Fachbibliothek 18 Arbeitsplatzrechner zur Verfügung, die
ebenfalls mit Hilfe von Studienbeiträgen technisch auf den neuesten
Stand gebracht wurden und mit Kartenlesern ausgestattet auch VSPL-fähig
sind.
Neben
dem Zeitschriftenangebot konnte die Bibliothek auch ihr Angebot an
Monographien erweitern. Angeschafft wurden unter anderem viele Lehrbücher
und Grundlagenwerke, von denen zuvor nur wenige Exemplare im Bestand
waren, um die sich die zahlreichen Studierenden „schlagen“ mussten.
Darüber hinaus kann die Bibliothek jetzt auch Randgebiete der
Wirtschaftswissenschaften abdecken, etwas, das vorher aufgrund knapper
Etats kaum mehr möglich war. „Insgesamt haben wir inzwischen
ein recht breites Angebot“, freut sich Andreas Bonse, „und
wir können die Anschaffungswünsche von Studierenden und Mitarbeitern
berücksichtigen.“
Wer das Angebot nutzen will, hat dafür außerdem mehr Zeit: Wie auch viele andere Bibliotheken der RUB hat die Wiwi-Bibliothek ihre Öffnungszeiten erweitert: von zuvor montags bis freitags 8 bis 20 Uhr auf jeweils 8 bis 21.45 Uhr; zusätzlich ist am Samstag zwischen 11 und 20 Uhr geöffnet. Die Betreuung in den zusätzlichen Zeiten übernehmen studentische Hilfskräfte, Kostenpunkt 15.000 Euro im Jahr. Die Nutzer freut es: Der Samstag wird gut angenommen. md
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