Das problemorientierte
Lernen steht für eine Lehr-/Lernkultur, die
einen neuen Akzent in der vorklinischen Lehre setzt. Um als
Lehrende diese Methode in derFakultät
und in den POL-Gruppen überzeugend vertreten zu können,
müssen die Tutorinnen und Tutoren die Vorzüge kennen
und selbst praktische Erfahrungen damit gemacht haben. Deshalb
werden sie in Tutorentrainings auf POL
und ihre Rolle als Tutor oder Tutorin vorbereitet.
Folgende Themen werden in der Regel im Tutorentraining
bearbeitet:
Learning by doing:
die Lehrenden probieren selbst aus, wie POL funktioniert.
Probefälle durchspielen.
Bochumer Fälle durchspielen.
Übung: Feedback geben und annehmen.
Umgang mit schwierigen Situationen in der POL-Gruppe
(Rollenspiel).
Überprüfung der eigenen Rolle (DozentIn
vs. TutorIn),
Veränderungen durch POL.
Was macht Fakultätsentwicklung wirkungsvoll?
Die Weiterbildung der DozentInnen ist ein wichtiges
Element der Fakultätsentwicklung. Aber es gibt noch weitere,
ohne die die Einführung des POL kaum Chancen auf eine nachhaltige
Verankerung hätte:
Der Wille zur Veränderung.
Unterstützung der obersten Leitung.
Beteiligung der Betroffenen (Lehrende, Studierende,
Verwaltung).
Begleitung und Steuerung des Veränderungsprozesses
durch ModeratorInnen.
Die Bereitschaft aller Mitwirkenden, selbst
etwas Neues zu lernen.
Ungesichertes Terrain betreten mit allen
damit verbundenen Unwägbarkeiten.
Entwicklung neuer Lehr-/Lernmaterialien
und Lernformen.