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Themenvorschläge
ThemenvorschlÄge fÜr Abschlussarbeiten
Der Lehrstuhl für Soziologie/Organisation, Migration, Mitbestimmung bietet in verschiedenen Themenbereichen die Möglichkeit der Erstellung einer Abschlussarbeit an. Die nachfolgenden Vorschläge, insbesondere die als Themenfeld gekennzeichneten Vorschläge, dienen einer ersten Orientierung und sollen in einem persönlichen Gespräch spezifiziert werden. Die Themenbereiche sind Organisationssoziologie, Erwerbsregulierung, Arbeits- und Industriesoziologie sowie Transnationalisierung und Migration.
- Der Verband der Führungskräfte Chemie (VAA) zwischen Berufsorganisation und Gewerkschaft
- Einbindung des Opel-Werks Bochum in die konzernweiten Produktions- und Lieferbeziehungen (Netzwerkanalyse)
- Formen der Koordination in pluri-lokalen und grenzüberschreitenden Organisationen (als Theorie- oder Fallstudienarbeit)
- Koordinationsprobleme und -strategien humanitärer Hilfsorganisationen: das Beispiel Ärzte ohne Grenzen
- Koordinationsprobleme und -strategien humanitärer Hilfsorganisationen: das Beispiel Greenpeace
- Koordinationsprobleme und -strategien humanitärer Hilfsorganisationen: das Beispiel Kindernothilfe
- Koordinationsprobleme und -strategien humanitärer Hilfsorganisationen: das Beispiel Pro Asyl
- Polnische Migrantenorganisationen im Ruhrgebiet in historischer Perspektive
- Themenfeld: Lernen und Wissen in und von Organisationen
- Zur Bedeutung von Verhaltenskodizes bei der Steuerung von Organisationen
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- Besonderheiten der Interessenregulierung in Betrieben der neuen Bundesländer - gibt es ein spezifisch ostdeutsches Muster? (Analyse auf Basis der BISS-Daten)
- Betriebliche Interessenregulierung in Deutschland und Großbritannien - international vergleichende Analyse auf der Basis einschlägiger Breitenerhebungen
- Die Bedeutung von Mediationsverfahren bei der Konfliktregulierung im Betrieb
- Europäische Betriebsräte (EBR) in Klein- und Mittelbetrieben: Spezielle Problemlagen und Handlungsalternativen (EBR-Projekt)
- Europäische Betriebsräte (EBR) in der Automobilindustrie: Vergleich von EBR-Handeln in zwei Konzernen (EBR-Projekt)
- Europäische Betriebsräte (EBR) in früheren Staatsbetrieben: Vergleich zwischen Bahn und Telekom (EBR-Projekt)
- Europäische Betriebsräte (EBR) in der Automobilzulieferindustrie: Vergleich von EBR-Handeln in zwei Unternehmen(EBR-Projekt)
- Interessenregulierung in hoch- und niedrig qualifizierten Dienstleistungsunternehmen (Analyse auf Basis der BISS-Daten)
- Kooperation und Korruption ? Handlungsorientierungen der betrieblichen Akteure in den kollektiven Arbeitsbeziehungen
- Neue Ansätze der Tarifpolitik: das Entgeltrahmenabkommen in der Metall- und Elektroindustrie
- Perspektiven der Einheitsgewerkschaft - Stellenwert berufsstrukturierter Interessenvertretungen (Bsp. GDL)
- Revision der EBR-Richtlinie: Interessen und Strategien der Akteure
- Strukturen und Funktionen 'Anderer Vertretungsorgane' in Betrieben der Privatwirtschaft (Analyse auf Basis der BISS-Daten)
- Technologischer Wandel und die Rolle von nationalen und Euro-Betriebsräten - das Beispiel der Umstellung auf digitale Projektion bei UCI in Deutschland und Österreich im Vergleich (empirische Analyse auf Grundlage umfangreichen vorhandenen Datenmaterials)
- Vergleichende Untersuchung neuerer Erklärungsansätze der soziologischen Mitbestimmungsforschung
- Zwischen Marktanforderungen und beruflicher Selbstverwirklichung: Commitment und Arbeitsorientierungen von hochqualifizierten Beschäftigten (VAA-Projekt)
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- Arbeitspolitik in der Krise im Vergleich: Wie haben BMW und Volkswagen die Finanz- und Wirtschaftskrise bewältigt?
- Arbeitszeitflexibilisierung - Folgewirkungen und Vereinbarkeitsproblematik
- Darstellung und Analyse grenzüberschreitender Kooperationen in Produktionsentwicklungsprozessen am Beispiel der Automobilindustrie
- Struktureller Wandel von Arbeitskulturen im Ruhrgebiet
- Wandel von Erwerbsarbeit und industrielle Produktion: Stellenwert von Wissensarbeit in der Automobilindustrie
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- Beziehungen und Netzwerke von Migrantenorganisationen untereinander (TRAMO-Projekt)
- Beziehungen von Migrantenorganisationen mit den Herkunftsländern (TRAMO-Projekt)
- Beziehungen von Migrantenorganisationen mit einheimischen Organisationen (z.B. Gewerkschaften, politischen Parteien, Wohlfahrtsorganisationen) (TRAMO-Projekt)
- Ecuadorianische Migranten in Deutschland
- Entwicklung von Asylanträgen im Vergleich von ausgewählten EU- und andern OECD-Ländern
- Ethnische Unternehmer im Ruhrgebiet
- Europäische, nationale oder regionale Identität? Ergebnisse aus dem Eurobarometer und/oder European Value Survey (empirische Analyse auf Grundlage internationaler Datensätze)
- Festung Europa oder Zufluchtsregion für Verfolgte? Die Entwicklung von Asylanträgen im internationalen Vergleich (empirische Analyse auf Grundlage internationaler Datensätze)
- Formen der Selbstorganisation 'schwacher Migranten' in Deutschland
- Gesellschaftliche Inkorporation von Migranten (Auswertung der SOEP-Daten)
- Grenzüberschreitende Migrantenorganisationen in New York
- Illegale Migration und Transnationalismus
- Inkorporationsmuster von Migranten auf der Basis der Auswertung des Mikrozensus 2006
- Kontextfaktoren, die die Entstehung von Migrantenorganisationen beeinflussen (TRAMO-Projekt)
- Migrantenorganisationen und ihre Stellung im Integrationsprozess (TRAMO-Projekt)
- Migration und transnationale Erinnerungspolitik: Die Debatte um afrikanische Kolonialsoldaten in Frankreich und Senegal
- Muslimische Migrantenorganisationen und ihre Stellung zum Islam-Diskurs in Deutschland (TRAMO-Projekt)
- Nationale Migrationsregime oder supranationale Migrationsysteme?
- Netzwerke ecuadorianischer Migranten in Europa
- Öffentliche Wahrnehmung von Migrantenorganisationen (TRAMO-Projekt)
- Pluri-lokale transnationale Familien von Menschen mit Migrationshintergrund - theoretische Konzepte und empirische Studien:
Geht man über die Perspektive der engen Zweigenerationennormalfamilie hinaus und berücksichtigt großfamiliale Strukturen, so zeigt sich, dass diese in aller Regel pluri-lokal entwickelt sind.
Dies gilt besonders für Menschen mit Migrationshintergrund, bei denen der großfamiliale Kontext normalerweise über mehrere nationalgesellschaftliche Zusammenhänge hinaus aufgespannt ist.
Auf der Basis vorhandener Studien oder eigener empirischer Erhebungen (narrative Interviews in Familien) sollen Muster solcher pluri-lokalen und transnationalen Familienstrukturen rekonstruiert werden.
- Polarisierung und Politisierung von Migrantenorganisationen (TRAMO-Projekt)
- Polnische Migrantenorganisationen im Ruhrgebiet in historischer Perspektive
- Rückkehr - Mythos oder reale Option: Rückkehrwünsche und -projekte von Migranten der ersten und zweiten Generation
- Themenfeld: Sozialwissenschaftliche Konzeption von Raum (insbesondere transnationalen Sozialräumen)
- Transnationale Identitätskonzepte und Biographien
- Von der Gastarbeiter- zur Integrationspolitik - Politische Konzepte und Programme von Migration und Integration am Beispiel von Heinz Kühn:
Heinz Kühn hat als Minister in NRW und als erster Integrationsbeauftragter auf Bundesebene entscheidend an den politischen Diskussionen und Konzeptentwicklungen im Themenbereich Migration
und Integration teilgenommen. Am Beispiel seiner Arbeit, Reden und der von ihm veranlassten Berichte soll analysiert werden, mit welchen Wirklichkeitswahrnehmungen sich die Konzepte und Programme von
Heinz Kühn auseinandergesetzt haben und wie sie sich im Laufe seiner Wirkungsgeschichte verändert haben.
- Wie oft kommunizieren Menschen mit Migrationshintergrund mit wem an welchem Ort? Familien mit Migrationshintergrund im Intergenerationenvergleich:
Vor dem Hintergrund moderner Kommunikationstechnologien und genereller Globalisierungstendenzen verändern und erweitern sich die regelmäßigen Kommunikationsbeziehungen der Menschen. Neben Telefon und Fax spielen Emails,
Skypen und Soziale Netzwerke eine wachsende Rolle, während gleichzeitig die örtlichen Entfernungen zumindest von den Kommunikationskosten her eine weniger bedeutende Rolle einnehmen. Allerdings kann davon ausgegangen
werden, dass die Kommunikationsgewohnheiten nach Alterskohorten bzw. Generationen stark variieren. Dies soll empirisch durch Interviews in einigen Familien erhoben werden.
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