Zwischen Selbstvertretung und Mitbestimmung - Partizipationskulturen in Unternehmen der Neuen Wirtschaft
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Ziel
Ziel des Forschungsprojektes ist, eine Typologie von Partizipationskulturen in Unternehmen der neuen Wirtschaft zu erstellen und Voraussetzungen und Bedingungen für die Herausbildung einzelner Typen zu benennen. Formen der realen individuellen und kollektiven Partizipation und Erfahrungen und Vorstellungen der Beschäftigten werden erforscht. Die aus der Praxis der individuellen und kollektiven Partizipation und den Ansprüchen der Beschäftigten resultierende Partizipationskultur ist zentral für die Beteiligungsperspektiven in den einzelnen Unternehmen und deren Ausstrahlungseffekte.
Projektdesign/-methoden
In dem Forschungsprojekt wird ein methodischer Mix aus Instrumenten der qualitativen und quantitativen empirischen Sozialforschung verwendet. Das Untersuchungsfeld bilden die Beschäftigten und Unternehmen der neuen Wirtschaft. Die Analyse der Partizipationspraxis wird mittels einer schriftlichen Befragung von New Economy-Unternehmen durchgeführt. Die Partizipationsansprüche werden mittels einer Befragung von Beschäftigten in ausgewählten Unternehmen erhoben; die Auswahl erfolgt nach dem Prinzip maximaler Kontraste. Darüber hinaus werden in diesen Unternehmen sowie relevanten Verbänden und Gewerkschaften vertiefende qualitative Interviews geführt.
Antragsteller
Prof. Dr. Ludger Pries, Ruhr-Universität Bochum
Ansprechpartner/innen
Dr. Peter Ittermann; Dipl. Soz.-wiss. Claudia Niewerth
Laufzeit
01.03.2003-28.02.2005
FÖrderung
Hans-Böckler-Stiftung