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Betriebliche Interessenregulierung in Deutschland - Survey und Strukturanalyse (BISS)

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Ziel

Ziel des BISS-Projektes ist es, ein repräsentatives Bild über die Strukturen und die Verfahren betrieblicher Interessenregulierung zu erstellen. Das Spektrum zu untersuchender Regulierungsformen reicht hierbei von gesetzlich legitimierten Betriebsräten über alternative Interessenvertretungsformen bis hin zur Aushandlung von Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen auf Gruppen- oder Arbeitsplatzebene. Angesichts anhaltender Tendenzen der Flexibilisierung von Arbeits- und Beschäftigungsbeziehungen und der Verbetrieblichung von Erwerbsregulierung liegt in der systematischen Erforschung der Formen und des Wandels betrieblicher Interessenregulierung zwischen Selbstvertretung und Betriebsverfassung ein wichtiges Forschungsdesideratum mit verbands- und gesellschaftspolitischer Bedeutung.

Projektdesign

Kern des BISS-Projektes bildet eine repräsentative Befragung von Unternehmensleitung und Interessenvertretung (soweit vorhanden) in über 3200 Betrieben der Privatwirtschaft, die vom Zentrum für Sozialforschung Halle (zsh) umgesetzt wird.

Das Projekt mit einer Laufzeit von zwei Jahren wird durch die Hans-Böckler-Stiftung gefördert und in Abstimmung mit anderen wissenschaftlichen Einrichtungen (IAB, WSI, IW, TUM) durchgeführt.

Antragsteller

Prof. Dr. Ludger Pries, Ruhr-Universität Bochum

Ansprechpartner/innen

Axel Hauser-Ditz

Laufzeit

01.10.04-30.11.06 / 16.07.07-15.01.09

FÖrderung

Hans-Böckler-Stiftung