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Grenzen der Entgrenzung von Arbeit - Notwendigkeit einer Neuformierung der Arbeitsforschung

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Ziel

Die Zukunft der Arbeit steht im Zeichen ökonomischer, technischer sowie organisatorischer Entgrenzungstendenzen und von neuen sozialen, politischen sowie individuellen Grenzziehungen zugleich. Bei der Erforschung dieser komplexen Doppelbewegung wird eine rein (teil-)disziplinbezogene Arbeitsforschung zunehmend selbst zur Erkenntnis- und Gestaltungsbarriere. Vor diesem Hintergrund will das interdisziplinär besetzte Projekt eine Neuformierung der Arbeitsforschung vornehmen. Aufgrund der Interdisziplinarität und der engen Verkoppelung der einzelnen Teilprojekte aufgrund gemeinsamer Leithypothesen und -begriffen lassen sich mögliche Modelle einer künftigen Arbeitswelt am Beispiel der Bereiche Neue Medien und Kulturindustrie gewinnen. Nicht zuletzt soll damit die Prognosefähigkeit der Sozialwissenschaft gestärkt werden.

Projektdesign/-methoden

Methodisch stützt sich das gesamte Vorhaben auf die Instrumente der qualitativen Sozialforschung, die zum Teil durch quantitative Auswertungen ergänzt werden. Darüber hinaus werden webgestütztes Forschen begonnen sowie ein nationaler und internationaler Austausch von Ergebnissen und Erfahrungen vorgenommen.

Antragsteller

Prof. Dr. Ludger Pries, Ruhr-Universität Bochum

Ansprechpartner/innen

Dr. Jörg Abel

In Kooperation mit

Soziologisches Forschungsinstitut e.V. (Göttingen);
Freie Universität Berlin, Institut für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre;
Universität Bremen, Zentrum für Sozialpolitik;
Universität Bremen, Institut für Psychologie und Sozialforschung;
Universität Oldenburg, Juristisches Seminar

Laufzeit

01.04.2002-31.03.2005

FÖrderung

BMBF/DLR