BAföG-Rechner und Antragsformulare

Wenn Sie herausfinden möchten, ob Sie überhaupt BAföG beziehen können, füllen Sie den BAföG-Rechner gemeinsam mit Ihren Eltern aus. Der Rechner ist relativ zuverlässig, wenn man die Daten richtig eingibt.

Grundsätzlich gibt es folgende Bedarfssätze:

bei den Eltern wohnend bei den Eltern wohnend
inkl. KV-und PV-Zuschlag
nicht bei den Eltern wohnend nicht bei den Eltern wohnend
inkl. KV- + PV-Zuschlag
451 € 537 € 649 € 735 €

Beachten Sie bitte, dass das BAföG immer nach den Einkommensverhältnissen des vorletzten Kalenderjahres berechnet wird. Aktuell zählt also der Einkommensteuerbescheid von 2015.

 

Erstanträge

Für die erstmalige Beantragung von BAföG benötigen Sie neben Ihrer Studienbescheinigung die folgenden Formblätter:

Formblatt 1 - Allgemeine Angaben zur Person und der eigenen Vermögens- und Einkommenssituation

Anlage 1 zum FB 1 - Tabellarischer Lebenslauf

Anlage 2 zum FB 1 - Antrag für den Kinderbetreuungszuschlag (nur wenn Sie selbst schon Kinder haben)

Formblatt 3 - Einkommenserklärung der Eltern oder des Ehepartners

Formblatt 7- Aktualisierungsantrag (wenn sich seit 2015 Änderungen der Einkommenssituation ergeben haben)

Formblatt 8 - Antrag auf Vorausleistungen
(bspw. wenn ein Elternteil die Auskunft verweigert oder der Unterhaltsanspruch der Eltern bereits erfüllt wurde)

 

Ich empfehle Ihnen den Antrag persönlich beim BAföG-Amt (AKAFÖ) abzugeben, damit Sie sich den Erhalt der vollständigen Antragsunterlagen quittieren lassen und eventuelle Fragen direkt vor Ort klären können. Bezüglich Ihrer Ansprüche auf eine Abschlagszahlung, falls die Bearbeitung eines Erstantrages länger als 6 Wochen dauern sollte, siehe § 51 Abs. 2 BAföG.

Die Grundberatung des AKAFÖ finden Sie im Studierendenhaus, 1. Etage, Raum 121-160.

Sprechzeiten der Grundberatung (Fr. Wenski)

Montag: 9:00 - 12:00 Uhr
Dienstag: 12:00 - 15:00 Uhr
Mittwoch: 09:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 15:00 Uhr
Donnerstag: 9:00 - 12:00 Uhr
Freitag: 09:00 - 12:00 Uhr

Tel.: 0234 - 32-11606

 

Sie können Ihren Antrag mittlerweile auch online stellen!

 

Folgeanträge

Bei Folgeanträgen beachten Sie bitte, dass Sie verpflichtet sind, Ihren Folgeantrag mit allen Unterlagen mind. 2 Monate vor Ende des Bewilligungszeitraumes einzureichen. Auch hier sollten Sie den Antrag persönlich abgeben, um sich den Erhalt der vollständigen Antragsunterlagen quittieren zu lassen und eventuelle Fragen direkt vor Ort zu klären. Bezüglich Ihres Anspruches auf Weiterzahlung des bisherigen BAföGs unter dem Vorbehalt der Rückforderung siehe § 50 Abs. 4 BAföG. Sollten sich in der Zwischenzeit Änderungen der Einkommenssituation der Eltern ergeben haben, sodass Ihnen eigentlich weniger BAföG zustehen würde, müssten Sie nach Überprüfung des Antrages durch das AKAFÖ das zuviel erhaltene BAföG wieder zurück zahlen. Also seien Sie vorsichtig beim Ausgeben von BAföG, dass Sie unter dem Vorbehalt der Rückforderung bekommen.

 

Neuerungen durch die 25.BAföG-Reform

Neben der Erhöhung der Bedarfssätze zum 01.10.2016 und der Anhebung der Einkommens- und Vermögensfreibeträge sind bereits seit dem 01.08.2015 folgende Änderungen in Kraft getreten:

1. Förderungslücken zwischen Bachelor- und Masterstudium werden geschlossen

Gefördert wird nicht mehr bis zur letzten Prüfungsleistung, sondern bis zur Bekanntgabe des Abschlussergebnisses und bereits ab vorläufiger Zulassung zum Masterstudium, sofern innerhalb von1 Jahr eine endgültige Zulassung erfolgt.

2. Bessere Planbarkeit zwischen Bachelor und Master

Zur Verbesserung der Planbarkeit kann vor einem Masterstudium ein Vorabentscheid (§ 46 Absatz 5 BAföG) über die Förderfähigkeit dem Grunde nach beantragt werden. Dies erfolgt formlos und die Entscheidung des BAföG-Amtes ist bis ein Jahr nach Antragstellung gültig.

Weitere Informationen zur 25. BAföG-Reform finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.