SLF: inSTUDIES-Projekt "SLF im Museum"
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Sprachlehrforschung im Museum

Entwicklung museumspädagogischer Angebote zur Vermittlung von (Fremd-)Sprachen



Was ist „Sprachlehrforschung im Museum“?
Welche beruflichen Möglichkeiten habe ich nach dem Studium der Sprachlehrforschung? Wo und wie kann ich meine theoretischen Kenntnisse praktisch einsetzen?
Wie wäre es mit dem Lernort Museum?!
„Sprachlehrforschung im Museum“ ist ein interdisziplinäres Projekt, bei dem Studierende die Möglichkeit erhalten, ein museumspädagogisches Programm mit dem Schwerpunkt (Fremd-)Sprachenvermittlung zu entwickeln. Dabei lernen sie das Museum als einen möglichen beruflichen Einsatzbereich und als Schnittstelle zwischen sprachlicher und kultureller Bildung kennen. Das Projekt zeigt neue Wege für den Berufseinstieg auf und vermittelt wichtige Zusatzqualifikationen. Zielgruppe sind vorrangig Studierende der Sprachlehrforschung in der beruflichen Orientierungsphase. Gern sind aber auch Studierende anderer sprachlich ausgerichteter Fächer eingeladen, am Projekt teilzunehmen.
Die Durchführung des Projektseminars wird durch die Unterstützung des Förderprogramms InStudies und die Kooperation zwischen der Ruhr-Universität Bochum, dem LWL-Industriemuseum sowie dem BVMP e.V. ermöglicht.

Warum teilnehmen?
Nach erfolgreicher Teilnahme am Projekt sind die Studierenden in der Lage:

  • Ein museumspädagogisches Angebot mit dem Schwerpunkt Sprachförderung zu entwickeln, und dabei
  • begründete Schlussfolgerungen aus der Theorie für die Praxis herzuleiten,
  • eigenverantwortlich und planerisch zu arbeiten,
  • Inhalte ihres Studienfaches in andere Fachbereiche einzubringen sowie Inhalte und Methoden der Museumspädagogik einzusetzen,
  • neue berufliche Schnittstellen zu entdecken und Kontakte zu anderen Institutionen zu knüpfen.

Projektablauf
Im Rahmen eines 4-tägigen Workshops erhalten die Studierenden von Experten aus der Sprachlehrforschung und der Museumspädagogik den nötigen theoretischen Input, um nach didaktisch-methodischen Prinzipien adressatengerechte Maßnahmen zur Förderung von (fremd-)sprachlichen Kompetenzen zu konzeptionieren. Das zu erarbeitende museumspädagogische Programm orientiert sich an den musealen Inhalten des LWL-Industriemuseums Schiffshebewerk Henrichenburg Zielgruppe und zu fördernde Sprache können die Studierenden in Kleingruppen selbst wählen (z.B. Schüler in bilingualem Sachfachunterricht). Dabei werden sie bei inhaltlichen Fragen von Museumspädagogen des Schiffshebewerks unterstützt.
Eine Auswahl der erarbeiteten museumspädagogischen Angebote kann im Museum in die Praxis umgesetzt werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die Dokumentation der eigenen Projektarbeit über den LWL / BVMP e.V. zu publizieren.



Termine
Dauer: SoSe 2013
Fr, 26.04., 09:00-17:30
Sa, 27.04., 09:00-17:30
Fr, 03.05., 09:00-17:30
Sa, 04.05., 09:00-17:30
Der Ort der Workshops und die Namen der Referenten aus der Sprachlehrforschung und Museumspädagogik werden zeitnah ergänzt. Einer der vier Workshops wird im LWL-Industrimuseum Schiffshebewerk Henrichenburg stattfinden.

Teilnahme- und Leistungsnachweis
Für das Engagement im Projektseminar "Sprachlehrforschung im Museum" können die Studierenden Credit Points erwerben. Ein Teilnahmenachweis (3 CP) wird für aktive, regelmäßige Teilnahme und die Bearbeitung von Lektüreaufgaben vergeben. Ein Leistungsnachweis (zusätzlich 4 CP) kann erworben werden durch die Entwicklung eines museumspädagogischen Programms sowie dessen schriftliche Dokumentation in Form einer Hausarbeit.

Anmeldung
Interessenten melden sich bitte zusätzlich zur Anmeldung über VSPL unter .

Projektkoordination
Mirka Mainzer
Janine Plickert
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an

Betreuung durch das Seminar für Sprachlehrforschung
Frau Prof. Dr. Karin Kleppin
Frau Prof. Dr. Lena Heine
Frau Jessica Böcker



gefördert durch inSTUDIES