Einige Empfehlungen
für die erste Segelausrüstung
Vorschläge nur, keine
Verpflichtungen! Stellt Fragen (z.B. bei der Vorbesprechung)!
Tampen
Knoten müssen gekonnt werden, Prüfungsknoten wollen geübt sein:
Jeder bringe (s)einen Tampen mit!
Bootsschuhe
Jeder braucht Bootsschuhe; gemeint sind nicht unbedingt
'richtige' Bootsschuhe, vielmehr reichen ein Paar 'normaler' Turnschuhe. Wer
extra welche kaufen will, wähle solche mit einem Obermaterial, das kaum
Feuchtigkeit aufnimmt, das also rasch trocknet!
Stiefel
Jeder braucht Segelstiefel; gemeint sind nicht unbedingt
'richtige' Segelstiefel, vielmehr reicht ein Paar 'normaler' Gummistiefel. Wer
extra welche kaufen will, achte vor allem auf die Sohle: Vorzug gegeben sei den
ebenen Sohlen (also ohne extra 'Hacken'-Absatz) mit möglichst feinem Profil.
Gut anvulkanisiert sollte die Sohle sein, auf ein seitlich angebrachtes zwar
farbenfrohes Sohlenzierband verzichte man dankend!
Handschuhe
Die der Handbelastung gänzlich Ungewöhnten, die Schwielenlosen,
könnten daran denken, sich ein paar Segelhandschuhe zuzulegen. Gemeint sind
nicht unbedingt 'richtige' Segelhandschuhe, gemeint ist vielmehr ein Schutz für
die Handflächen (z.B. ausgediente Lederhandschuhe, Fahrradhandschuhe etc.).
Und: SCHNEIDET EUCH UM HIMMELSWILLEN DIE FINGERNÄGEL KURZ!
Brillen
Brillenträger, bändselt Eure Brillen fest! Gilt auch für
Sonnenbrillen: Nichts fällt so gewiss über Bord wie eine ungesicherte Brille!
Hautschutz
Auch bei bedecktem Wetter ist eine Sonnenschutzcreme
unverzichtbar! Schirmkappe/Sonnenhut sind empfehlenswert. Ebenso (zu bestimmten
Zeiten) ein Mückenschutz.
Beinkleider
Als Bordhosen kommen Jeans oder Latzhosen in Betracht; modische
Hosen sind nicht so sehr geeignet, weil die Hose nass und damit auch dreckig
wird...NB: Badebekleidung ist für den Bordgebrauch - gar nicht aus ästhetischen
Gründen - ungeeignet wegen unnötiger Unfallgefahr!
Ölzeug
Segeln ist Schlechtwettersport! Segeln fällt nur aus, wenn gar
kein oder (kommt kaum vor) vielvielvielzuviel Wind ist. Bei Regen und ordentlich-kaltem-Wind
macht's am meisten Spaß! Ihr braucht entsprechende Bekleidung, sonst kann es
passieren, dass Ihr den Spaß verliert (wenn Ihr patschnass und durchgefroren
zwei bis drei Segelstunden vom wärmenden Bungalow weg seid...); wer kann, leihe
sich Ölzeug: Das muss nicht Passform haben (im Gegenteil! Ölzeug muss im
Schritt und unter den Armen sehr viel Luft haben!), noch muss das besonders
chic sein. Noch muss das 'richtige' Segelbekleidung sein. Ob Ihr nun einen
Overall wählt oder eine Hose/Jacke-Kombination, halte ich für eine Frage der
persönlichen Vorliebe (wenngleich Hose/Jacke, zudem im nordseefeinen
Friesennerzgelb außerhalb des Segelsports, im richtigen Leben also, ein
breiteres Einsatzspektrum haben dürften als ein Overall...). Motorradoveralls eignen
sich nur bedingt für den Einsatz auf Segelbooten: Das Wasser läuft oben in die
Kragen, dann weiter, dann durch bis in die Stiefel.
Schlafsäcke
Wer hat, nehme sich seinen eignen Schlafsack mit; Decken sind in
den Bungalows zwar vorhanden, nicht jedoch Bettwäsche!
Versicherungen
Eigentumsdelikte sind (Mundraub ausgenommen) während der
Segel-Praxis bisher nicht bekannt geworden, und der schlimmste Unfall war, dass
ein Surfer von seinem Brett am Kopf getroffen wurde (hatte keine bemerkbaren
Folgen). Aber: Wer möchte, schließe eine Reiseversicherung ab, auf jeden Fall
denkt an Eure Auslandskrankenscheine!
NB: Denkt daran, dass Ihr mit den Veranstaltern einen
Haftungsausschluss vereinbart habt!
Bungaloweinrichtung
Die Bungalows sind recht komplett eingerichtet,
Ergänzungsvorschläge werden wir für die einzelnen Häuser bei der Vorbesprechung
ausgeben; wichtig ist vor allem, dass Ihr Hand- und Geschirrtücher in
ausreichender Anzahl mitnehmt!
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