Projekt B1 (Manahan-Vaughan)

Wie interagieren sensorische Systeme mit dem Hippocampus bei der Bildung von synaptischer PlastizitÄt und rÄumlicher ReprÄsentation im Hippocampus?

Zusammenfassung

Picture for Project B1

Von: Kemp A, Manahan-Vaughan D. (2004) Hippocampal long-term
depression and long-term potentiation encode different aspects of
novelty acquisition. Proc Natl Acad Sci U S A. 101:8192-7.

Um die Generierung eines kognitiven Engramms zu ermöglichen, muss der Hippokampus verschiedene sensorische Modalitäten verarbeiten, die auf ihn mithilfe des entorhinalen Kortex übertragen werden. Auf der Grundlage unserer aktuellen Ergebnisse nehmen wir an, dass der Hippokampus die zuverlässigste ihm zur Verfügung stehende sensorische Modalität wählt, um räumliches Gedächtnis zu bilden. In diesem Teilprojekt haben wir die Zielsetzung zu untersuchen, in welchem Umfang wir diese Art der Informationsverarbeitung sichtbar machen und charakterisieren können. Wir werden dafür in vivo elektrophysiologische Ableitungen vom Hippokampus und von sensorischen Strukturen lernender Nagetiere mit Optogenetik, funktioneller In-situ-Hybridisierung und funktioneller MRT kombinieren und durch EEG- und fMRT-Studien am Menschen ergänzen.