Zusammenfassung
Repräsentationen optischer Reize werden in der Sehrinde in parametrischen Karten abgebildet, die nach der frühkindlichen Entwicklung als weitgehend stabil gelten. Unsere Hypothese ist, dass wiederholte Reizung oder eine veränderte Balance von Erregung und Hemmung die Karten immer noch verändern kann. Mit bildgebenden optischen Verfahren untersuchen wir Struktur und Dynamik der raumzeitlichen Aktivitätsmuster. Die Charakterisierung von nutzungsabhängigen Reorganisationsprozessen in adulten kortikalen Netzwerken hat potentielle Bedeutung für die Rehabilitation nach Schädigungen des Gehirns.